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Vorstellungsgespräch - Vorbereitung, Fragen, Schwächen, Kleidung

Gratulation – Deine Bewerbungsunterlagen haben das Unternehmen begeistert. Sie sind interessiert und laden dich zum Vorstellungsgespräch ein. Damit du dich gut auf diese Einladung vorbereiten kannst und im Gespräch erfolgreich bist, findest du hier eine Menge Tipps und einen Leitfaden zum Thema.
Am Tag des Vorstellungsgespräch

Der Tag des Vorstellungsgespräches

Das man zum Vorstellungsgespräch pünktlich, gewaschen und gekämmt vor Ort sein sollte, sollte jedem klar sein. Worauf muss ich noch achten? Dies hat Berufsstart.de in einem Beitrag zur dich nachfolgende zusammengestellt.
Vorbereitung zum Vorstellungsgespräch

Die Vorbereitung zum Vorstellungsgespräch

Mit dem Versand der schriftlichen Bewerbungsunterlagen ist deine Arbeit zunächst erledigt. Jetzt beginnt für dich die Zeit des Wartens und Hoffens. Was kann ich tun, um diese Zeit sinnvoll zu nutzen? Berufsstart gibt Antworten.
Berichtstrenner Vorstellungsgespräches
Kleidung zum Vorstellungsgespräch

Business-Look - Die passende Kleidung

Business-Look? Wie sieht die passende Kleidung für das Vorstellungsgespräch aus? Welches Fettnäpfchen sollte ich unbedingt auslassen? Berufsstart.de hat nachfolgend ein paar wertvolle Tipps für dich gesammelt.
Ägnste im Vorstellungsgespräch

Ängste im Vorstellungsgespräch

Berufsstart hat eine Umfrage bei Unternehmen zum Thema »Ängste der Bewerber im Vorstellungsgespräch« gestartet. Viele Unternehmen aus allen Branchen haben daran teilgenommen.
Berichtstrenner Vorstellungsgespräches
Das Jobinterview

Knifflige Fragen beim Vorstellungsgespräch

Es ist schlichtweg unmöglich, sich auf alle Interviewfragen 100%ig in einem Vorstellungsgespräch vorzubereiten, vor allem im Falle von ausgefallenen Aufgabenstellungen. Personalmanager wollen eben sehen, wie man in ungewöhnlichen Situationen reagiert und wie man mit Herausforderungen umgeht.
Ein Vorstellungsgespräch absagen

Vorstellungsgespräch absagen

Ein Vorstellungsgespräch absagen zu müssen ist im ersten Moment nicht besonders schön. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Wir zeigen dir, was du beachten solltest.
Berichtstrenner Vorstellungsgespräches

Einleitung

Einladung zum Bewerbungsgespräch: Termin bestätigen
Klar erst einmal, solltest du dich so richtig darüber freuen. Du hast mit dieser Einladung eine erste große Hürde geschafft und gehörst damit zu den interessanten Kandidaten für das Unternehmen. Was ist nun als Nächstes zu tun? Wird in der Einladung ein konkreter Terminvorschlag gemacht, gilt es diesen zu bestätigen. Du kannst einen Termin auch verschieben, wenn du wegen wichtiger Angelegenheiten verhindert sein solltest.

Sollte die Einladung dich per E-Mail erreicht haben, wäre es am einfachsten diese E-Mail zu beantworten, sich zu bedanken und den Gesprächstermin zu bestätigen. Das ist zwar einfach, aber du nimmst dir auch die große Chance mehr über das bevorstehende Gespräch zu erfahren. Deshalb rät Karriereberaterin Angela Schütte, am besten zum Telefonhörer zu greifen und sich vorher alle wichtigen Fragen zu überlegen, die dir im Zuge dieses Gespräches durch Kopf gehen.
Einladung zum Bewerbungsgespräch: typische Fragen
• Mit wem werde ich sprechen?
• Wer wird das Gespräch leiten?
• Wie viel Zeit ist für das Gespräch eingeplant?
• Wo wird das Gespräch stattfinden?
• Was wird mich erwarten?
• Sollte ich etwas vorbereiten oder mitbringen?
• Ist auch ein Rundgang durch das Unternehmen / die Abteilung geplant?
• Lerne ich zukünftige Kollegen kennen?
• Kann ich meinen Arbeitsplatz sehen?
• Sind Tests Bestandteil des Gespräches?
• Wie viele Gespräche sind insgesamt in dem Auswahlverfahren geplant?

Dieser Fragenkatalog ist lediglich ein Beispiel. Suche dir alle Fragen heraus, die dir wichtig sind und füge gerne noch weitere hinzu. Um diese Fragen beantwortet zu bekommen, solltest du für die Bestätigung deiner Einladung zum Vorstellungsgespräch also unbedingt anrufen. Es ist hier nicht notwendig den Personalleiter ans Telefon zu bekommen. Es reicht ein Gespräch mit einem Mitarbeiter der Personalabteilung oder der entsprechenden Fachabteilung, um die gewünschten Informationen zu erhalten. Ziel ist es, das du mit einem guten Gefühl in das Vorstellungsgespräch gehst. Je mehr du über den Ablauf weißt, desto besser kannst du dich vorbereiten und auf das Gespräch einstellen.
Einladung zum Bewerbungsgespräch: Fahrtkosten
Eigentlich ist das Unternehmen verpflichtet, dir deine Fahrtkosten oder zumindest eine Pauschale hierzu zu erstatten. Allerdings sind immer weniger Unternehmen dazu bereit. Einige schreiben es sogar schon in Ihre Einladung und weisen darauf hin, dass keine Kosten erstattet werden.
»Ein Unternehmen, das deine Anfahrtskosten zum Vorstellungsgespräch nicht übernimmt, sollte bei dir schon Minuspunkte erhalten. Bei langen und teuren Anfahrten könnte durchaus die Überlegung angestellt werden, den Termin platzen zu lassen!«

Um sich Klarheit zu verschaffen, solltest du die Frage nach der Fahrtkostenerstattung immer stellen, wenn du eine längere und kostenintensive Anfahrt zum Unternehmen hast. Auch hier ist es für dich angenehmer, vorher zu wissen, ob die Fahrt erstattet wird, damit du die Reise entsprechend planen kannst.

Auch wenn du nur eine kurze Anfahrt hast, solltest du auf alle Fälle die Belege aufbewahren. Du kannst diese Kosten später steuerlich geltend machen. Bist du arbeitssuchend gemeldet, kann es durchaus auch Zuschüsse von der Arbeitsagentur für die Fahrt zum Vorstellungsgespräch geben.

Einladung zum Bewerbungsgespräch: absagen
Wenn der in der Einladung vorgeschlagenen Termin nicht passt, kannst du diesen verschieben. Das wäre demnach kein Grund ein Gespräch abzusagen. Gründe für eine Absage von deiner Seite sind natürlich gegeben, wenn du bereits einen anderen Job hast. Du solltest in diesem Fall das Gespräch nur absagen, wenn du schon einen schriftlichen Arbeitsvertrag von einem anderen Unternehmen vorliegen hast. Denn nur dieser ist rechtsverbindlich. Hast du lediglich eine mündliche Zusage von einem anderen Unternehmen, solltest du dir überlegen, ob du das angebotene Bewerbungsgespräch doch in Anspruch nimmst, um keine Chance zu vergeben. Denn es kann durchaus passieren, dass ein Unternehmen nach einer mündlichen Zusage später doch noch absagt.

Wichtig ist, dass du mündlich oder schriftlich absagst und hier so reagierst, dass du dich eventuell später auch einmal wieder bei dem Unternehmen, dem du absagen willst, bewerben kannst. Beginnen die Absage also immer damit, dass du dich zunächst für die Einladung bedankst und dann erst den Termin absagst. Es ist nicht notwendig einen detaillierten Grund anzugeben. Es reicht zum Beispiel zu schreiben: Leider muss ich den Gesprächstermin absagen, weil sich meine Karriereperspektiven in eine andere Richtung entwickelt haben. Nenne niemals das Unternehmen, welches stattdessen deinen Zuschlag erhalten hat, sondern bleibe immer vage in deinen Aussagen. Es reicht eine Absage von drei bis vier Sätzen zu verfassen. Also fasse dich immer kurz.
Einladung zum Bewerbungsgespräch: Anfang der Vorbereitung
Mit der Einladung beginnt deine Vorbereitungsphase auf das Gespräch. Viele weitere Artikel dieser Reihe helfen dir das Vorstellungsgespräch erfolgreich zu meistern.

Vorbereitung

Warum haben Sie mich eingeladen?
Diese Frage ist durchaus berechtigt. Um die Antwort zu finden, solltest du dir am besten deine Bewerbungsunterlagen und die Stellenbeschreibung nochmals durchlesen. Welche Anforderungen erfüllst du? Anscheinend sind diese so wichtig, dass der Personaler dich gerne persönlich kennen lernen möchte. Diese Recherche kann für das Bewerbungsgespräch wichtig sein. Denn fragen die Unternehmensvertreter nach deinen Stärken, solltest du die für den Job relevanten aufzählen, damit sich Personaler und Fachvorgesetzte bestätigt sehen, mit dir den richtigen Kandidaten eingeladen zu haben.

Für das Personalwesen sind diese Bewerbungsgespräche der Rückhalt, um den richtigen Kandidaten zu finden. Deshalb wirst du oftmals auch zu einem Assessment Center eingeladen. In diesem strukturierten Auswahlverfahren steht nicht das Gespräch, sondern Tests und Aufgaben im Vordergrund, um deine Stärken und Schwächen zu erkennen. Studis stehen diesem Auswahlverfahren oft skeptisch gegenüber, obwohl es durchaus auch Chancen birgt. Sowohl auf das Gespräch, als auch auf das Assessment Center solltest du dich gut vorbereiten.
Vorstellungsgespräch: Vorbereitung
Ein gutes Vorstellungsgespräch wirst du nicht aus dem Ärmel schütteln. Du solltest dich auf alle Fälle für jedes Gespräch erneut gut vorbereiten. Jedes Mal neu musst du dich auf alle Fälle mit dem Unternehmen, bei dem du eingeladen bist, befassen. Du solltest die wichtigsten Kennzahlen zum Unternehmen kennen und dich mit der Unternehmensstruktur und am besten auch mit der Unternehmenskultur beschäftigen. Die meisten Informationen bekommst du über Homepage und die Karriereseiten des Unternehmens. Es empfiehlt sich das Unternehmen ruhig einmal zu googeln und sich aus abseits der Unternehmens Homepage mit Informationen zu versorgen. Ziel der Recherche ist es, Fragen für das Gespräch an die Hand zu bekommen. Denn das Gespräch ist deine Chance alles über das Unternehmen und den Job zu erfahren, was dir wichtig ist. Deshalb solltest du auch kritische Fragen stellen.

Mentale Vorbereitung – Stärken erkennen

So ein Vorstellungsgespräch ist Stress pur. Da hilft es sich im Vorfeld fit für diese Stresssituation zu machen. Hier hilft Autosuggestion. Versuche schon im Vorfeld das Gespräch für dich mental positiv zu verankern. Du musst "wollen" und nicht "müssen". Das Gespräch sollte für dich zu einer positiven Herausforderung werden. Wie schaffst du das? Wie kannst du diese positive Einstellung erzeugen? Ganz einfach: Stelle dich vor einen Spiegel, nehme eine Powerpose ein (Hände vor dem Körper verschränkt, Hände nach oben gestreckt oder In die Taille gelegt), lächle dich an, lege Zuversicht in deinen Blick und dann sagst du dir mehrmals zum Beispiel: "Ich bin gut, so wie ich bin. Ich bin der/die Richtige für den Job. Ich freue mich auf das Gespräch. Ich freue mich, sie von meinen Fähigkeiten zu überzeugen." Wenn du das ein paar Tage hintereinander machst. Wirst du gestärkt in das Gespräch gehen! Doch neben der mentalen Sicherheit, solltest du deine Stärken kennen und selbstbewusst deine Persönlichkeit darstellen können. Deine Selbstdarstellung sollte sitzen. Bewerbungsgespräche sind stärkenorientiert. Du solltest bei den Antworten auf mögliche Fragen immer wieder auf deine Stärken zu sprechen kommen. Gerne kannst du Aspekte zu deiner Persönlichkeit wiederholen, damit es sich beim Personaler einprägt.

So eine gelungene Selbstdarstellung schüttelst du nicht aus dem Ärmel. Auch hier solltest du dich gut vorbereiten und dir genau überlegen wie und mit welchen Beispielen du dein Wissen und deine Kompetenzen ins rechte Licht rückst. Und was ist mit deinen Schwächen? Es ist gut sie zu kennen. Dann kannst du entscheiden, ob du an Ihnen arbeiten möchtest, sie also zu Stärken machst oder ob du sie einfach positiv siehst, denn hinter jeder Schwäche lauert auch wieder eine Stärke. Um deine Stärken und Schwächen geht es auch in den Assessment Center Übungen, die hier aufschlussreicher sind als Bewerbungsgespräche.
Recherche zum Unternehmen
Ein ganz wichtiger Punkt ist, dass du dich mit dem Unternehmen, bei dem du eingeladen bist, auseinandersetzt. Du solltest die wichtigen Kennzahlen, Produkte und Serviceleistungen kennen. Eventuelle Tochterunternehmen oder Kooperationen sowie die Mitbewerber der Branche sind auch noch relevante Fakten. Die meisten Informationen bekommst du im Internet auf der Homepage, bei Berufsstart oder wenn du das Unternehmen googelst.

Sicherlich wird der Personaler dir auch im Gespräch Informationen zur Firma geben, aber es kann von Vorteil sein, schon alle wichtigen Daten zu kennen, um zum Beispiel weiterführende Fragen, die sich dann auch auf dein Aufgabengebiet beziehen, zu stellen. Auch bist du vielleicht aufgeregt und nicht so aufnahmebereit. Da ist es schön, sich etwas entspannen zu können, wenn das Unternehmen sich vorstellt. Es ist ganz wichtig, dass du Fragen vorbereitest, die du dem Unternehmen im Vorstellungsgespräch stellen möchtest. Mögliche Fragen ergeben sich sicherlich aus deinen Recherchen. Themen wie Entwicklungsmöglichkeiten, Arbeitsplatzausstattung, Gestaltung von Arbeitsprozessen, agile Arbeitsmethoden, Work-Life-Balance sind spannende Fragen an das Personalwesen. Die Antworten darauf ermöglichen es dir, die Stelle und auch die Arbeitsweise im Unternehmen einzuschätzen. Denn im Bewerbungsgespräch stehst nicht nur du auf dem Prüfstand, sondern auch das Unternehmen.
Vorstellungsgespräch: Kleidung
Vor ein paar Jahren war es klar, dass der Business Look zum Vorstellungsgespräch zum Tragen kommt. Doch heutzutage ist es gar nicht mehr so einfach, die richtigen Klamotten aus dem Schrank zu holen. In Start-ups sind Jeans und bequeme Schuhe schon längst Standard, während im Konzern noch die Krawatte getragen werden muss. Ein Indiz für die korrekte Kleidung findest du im Internet. Wie stellt sich das Unternehmen auf den Bildern der Karriereseiten vor. Wenn du dir ganz unsicher bist, kannst du ruhig auch telefonisch nachfragen, ob Business Look oder zum Beispiel Business Casual korrekt ist. So ein Telefonat ist immer besser, als mit dem falschen Dresscode vor dem Personaler zu stehen.
Vorstellungsgespräch: Ablauf
Am besten beantworten wir einfach einmal die Frage: "Wieso laden Unternehmen überhaupt zum Vorstellungsgespräch ein?" Mit deiner Bewerbungsmappe hast du dem Unternehmen alle relevanten Informationen zu deinem Werdegang gegeben. Eigentlich sollte das doch reichen? Mit dem Lebenslauf und dem Anschreiben bekommen die Unternehmen einen guten Überblick zu deinen Fachkompetenzen und sehen, welche praktischen Erfahrungen du schon hast. Was Sie nicht erfassen können, sind deine Persönlichkeit und die sogenannten Soft Skills, zu denen die soziale Kompetenz und Methodenkompetenz gehören. Im Vorstellungsgespräch steht deine Persönlichkeit im Fokus. Viel sehen die Unternehmen schon, wenn Sie sich einfach mit dir unterhalten. Hier wird deine Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit gleich abgefragt. Das heißt, dass viele Aspekte der sozialen Kompetenz bereits geklärt werden, bevor du Fragen beantwortest.

Das Motto lautet „You never get a second chance for your first impression”. Der erste Eindruck ist im Gespräch entscheidend. Lächelst du, schaust du deine Gesprächspartner an. Stellst du dich korrekt mit Vor- und Nachnamen vor, Kommst du mit dem Small Talk zu Beginn des Gespräches zurecht. Hier musst du punkten und sympathisch rüberkommen. Typische Themen für den Start des Vorstellungsgespräches sind die Anfahrt, das Firmengelände, Stadt und Region des Unternehmens. Bemühe dich hier um eine positive Atmosphäre und vermeide negative Bemerkungen. Lass immer den Personaler oder die Person, die dich eingeladen hat, die Regie führen und weiteren Verlauf des Gespräches bestimmen.

Nach dem ersten Kennen lernen geht es los mit den Fragen. Das heißt das Unternehmen stellt dir Fragen zu deinen Kompetenzen und deinem Werdegang und du stellst deine vorbereiteten Fragen zum Unternehmen und dem Job. Dieser Teil nimmt die meiste Zeit des Gesprächs ein, denn das Unternehmen möchte ein umfassendes Bild von dir bekommen. Wichtig ist, dass du erzählst, also ruhig etwas ausholst und die Fragen nicht einfach nur knapp beantwortest. Es ist egal, wenn sich einige Punkte wiederholen. Wenn es positive Aspekte sind, ist das sogar von Vorteil.

Am Ende des Gespräches solltest du unbedingt fragen "Wie verbleiben wir?" Für dich ist wichtig, ob ein weiteres Gespräch folgen kann und in welchem Zeitrahmen das Unternehmen dies plant.
Vorstellungsgespräch: Checkliste
Hier findest du noch einmal auf den Punkt gebracht alle wichtigen Informationen, die du für ein Vorstellungsgespräch brauchst. Die Checkliste ist aufgeteilt in die Vorbereitung und den Ablauf und fasst die Tipps aus dem Artikel nochmal zusammen

Checkliste zur Vorbereitung von Vorstellungsgesprächen
• Recherche zum Unternehmen
• Eigene Fragen, die du dem Unternehmen zum Job
• und generell zur Unternehmenskultur stellen möchtest.
• Über deinen Werdegang und deine Kompetenzen erzählen können
• Kleidungsfrage klären

Checkliste zum Ablauf von Vorstellungsgesprächen
• Positive Einstellung zum Vorstellungsgespräch haben
• Lächeln und Blickkontakt suchen
• Immer mit Vor- und Nachnamen vorstellen
• Der Ranghöhere reicht die Hand zuerst
• Händedruck entsprechend seiner Stärke erwidern
• Positive Atmosphäre im Small Talk
• Unternehmensvertreter im Gespräch Regie führen lassen
• Alle wichtigen Fragen stellen, die du vorbereitet hast
• Bei der Beantwortung der Fragen ruhig etwas ausholen und erzählen
• Ruhe bewahren und sich Antworten überlegen
• Zum Abschluss fragen, wie es weitergeht

Ablauf

So fängt ein Vorstellungsgesprächs an
Wichtig ist, dass du pünktlich zum Bewerbungsgespräch erscheinst. Am besten sogar gute fünf Minuten zu früh. Das gibt dir Zeit, dich umzuschauen, vielleicht lernst du auch den einen oder anderen Mitarbeiter des Unternehmens kennen und kannst dir schon einen ersten Eindruck verschaffen.
In der Regel kommt der Personaler, der dich eingeladen hat, dann auf dich zu. Stelle dich bei der Begrüßung immer mit Vor- und Nachnamen vor. Das ist international so üblich. Der in Deutschland obligatorische Handschlag sollte vom Ranghören, also vom Unternehmensvertreter kommen. Warte also am besten ab, ob man dir die Hand reicht.
Meistens landest du dann in einem Besprechungsraum, in dem dir ein Platz zugewiesen wird. Es werden sicherlich auch mehr Personen am Gespräch teilnehmen. Somit wiederholt sich das Begrüßungsszenario.
Das Gespräch startet mit Small Talk. Ziel ist es eine lockere, angenehme und positive Stimmung zu erzeugen. In der Regel fragt man dich, wie die Anreise war, möchte etwas von deinem Studien- oder Lebensort wissen oder erkundigt sich, wie du den Standort, Region des Unternehmens findest. Bei all deinen Antworten sollte kein Ärger über den zu spät gekommen Zug oder die Wohnungsnot im Studienort zum Tragen kommen. Erwähne positive Dinge und stelle alles im guten Licht dar. Small Talk ist deine erste Hürde, denn hier sammelst du die ersten Sympathiepunkte.
Man wird dir wohl auch etwas zu trinken anbieten. Ein Glas Wasser schadet nie. Bedenke, dass Kaffee die Stimme belegt, also solltest du zusätzlich etwas Wasser zur Hand haben.
Darum geht es im Vorstellungsgespräch
Gerne wird im Anschluss das Unternehmen vorgestellt und auch etwas zu der Stelle gesagt. Hier kannst du gerne schon mit deinen Fragen ansetzen, die sich bei deiner Recherche zum Unternehmen ergeben haben. Dann kommt der Schwerpunkt des Gesprächs: dein Werdegang, deine Stärken und deine Erfahrungen werden hinterfragt. Vielleicht kommt auch das Gehalt noch ins Spiel, bevor das Gespräch nach einer guten Stunde beendet wird. Häufig laden die Unternehmen zu zwei, manchmal drei Bewerbungsgesprächen ein. Es gibt auch Unternehmen, da hast du gleich mehrere Vorstellungsgespräche an einem Tag. Somit werden nicht alle Themen in einem Bewerbungsgespräch angesprochen.
So endet das Vorstellungsgespräch
Bei der Verabschiedung solltest du also unbedingt klären, wie es weitergeht. Wann wird sich das Unternehmen melden und werden noch weitere Gespräche folgen. Wichtig ist es, mit einem Zeitplan wegzugehen, um selbst in der Bewerbungsphase besser planen zu können. Leider dauert der Bewerbungsprozess bei einigen Unternehmen recht lange und es kann eine nervenaufreibende Zeit werden, bis du endlich einen Arbeitsvertrag in Händen halten kannst.
Vorstellungsgespräch Ablauf: Begrüßung
Wichtig ist, dass du pünktlich zum Bewerbungsgespräch erscheinst. Am besten sogar gute fünf Minuten zu früh. Das gibt dir Zeit, dich umzuschauen, vielleicht lernst du auch den einen oder anderen Mitarbeiter des Unternehmens kennen und kannst dir schon einen ersten Eindruck verschaffen.

In der Regel kommt der Personaler, der dich eingeladen hat, dann auf dich zu. Stelle dich bei der Begrüßung immer mit Vor- und Nachnamen vor. Das ist international so üblich. Ganz wichtig ist auch der Blickkontakt, damit zollst du dem gegenüber Respekt und Wertschätzung- Der in Deutschland übliche Handschlag zur Begrüßung sollte vom Ranghören, also vom Unternehmensvertreter kommen. Warte also am besten ab, ob man dir die Hand reicht.

Meistens landest du dann in einem Besprechungsraum, in dem dir ein Platz zugewiesen wird. Es werden sicherlich auch mehr Personen am Gespräch teilnehmen. Somit wiederholt sich das Begrüßungsszenario.
Vorstellungsgespräch Ablauf: Small Talk
Vorstellungsgespräche starten mit Small Talk. Ziel ist es eine lockere, angenehme und positive Stimmung zu erzeugen. In der Regel fragt deine Gesprächspartner dich, wie die Anreise war, möchte etwas von deinem Studien- oder Lebensort wissen oder erkundigt sich, wie du den Standort, Region des Unternehmens findest. Du solltest du darauf achten, dass deine Antworten einen positiven Touch haben. Es sollte kein Ärger über den zu spät gekommen Zug oder die Wohnungsnot im Studienort zum Thema werden. Erwähne positive Dinge und stelle alles im guten Licht dar. Small Talk ist deine erste Hürde im Vorstellungsgespräch. Hier kannst du die ersten wichtigen Sympathiepunkte sammeln. Unterschätze den Small Talk nicht. Er wird dich später im Berufsleben begleiten und deshalb legen die Personaler großen Wert darauf, dass du dich hier gut schlägst. Im weiteren Verlauf des Gespräches wird es immer wieder Small Talk Situationen geben. Gerne nutzen die Unternehmen diese lockeren Phasen, um etwas Privates zu erfragen. Themen hier sind meist private Interessen und Hobbys.

Zu Beginn des Gespräches wird man dir sicherlich auch etwas zu trinken anbieten. Ein Glas Wasser schadet nie. Bedenke, dass Kaffee die Stimme belegt, also solltest du zusätzlich etwas Wasser zur Hand haben. So und jetzt kann es losgehen.
Vorstellungsgespräch Ablauf: typische Fragen
Durch ein Bewerbungsgespräch führt meist ein typischer Fragenkatalog, der vom Personalwesen erstellt wird. Das erleichtert dir die Vorbereitung zu Fragen und Antworten. Gerne startet der Personaler, in dem es etwas zur Stelle und Unternehmen an sich erzählt. Hier kannst du gerne schon mit deinen ersten Fragen ansetzen, die sich bei deiner Recherche zum Unternehmen ergeben haben. Es kann von Vorteil für dich sein, wenn du zeitig eigene Fragen stellst. Denn bekommst du relevante Informationen, kannst du diese im weiteren Verlauf des Gespräches zu deinen Gunsten einsetzen. So ist es zum Beispiel gut zu wissen, welche Erfahrungen und Kompetenzen für die Stelle wirklich wichtig sind und wie du dich im Unternehmen weiter entwickeln kannst. Denn ehe du dich versiehst, dreht sich das Gespräch um dich. Du sollst dich vorstellen und über dich erzählen. Jetzt gilt es die richtigen Argumente zu deiner Persönlichkeit in Waagschale zu werfen, um den Job und eine gutes Gehalt zu bekommen.

Personaler und Fachvorgesetzte werden als deine Gesprächspartner mit weiteren Fragen nachhaken, um für sich herauszufinden, ob du der richtige Kandidat für den Job bist. Deinen Bewerbungsunterlagen, also dein Lebenslauf und dein Bewerbungsschreiben werden jetzt hinterfragt. Es werden also Fragen zu deinem Werdegang, deinen Kompetenzen, deinen Erfahrungen und deiner Motivation gestellt. Jetzt gilt es, immer wieder die eigenen Stärken in den Vordergrund zu schieben und die Schwächen am besten gar nicht und wenn, dann nur ganz belanglose zu erwähnen.
Typische Fragen der Unternehmen im Beispiel:
Mögliche Fragen der Unternehmen im Beispiel:
Selbsteinschätzung
• Wie würden Sie sich selbst charakterisieren?
• Was bedeutet für Sie Erfolg?
• Was möchten Sie in Zukunft noch erreichen?

Ausbildung Karriere
• Was hat Ihnen im Studium besonders gut gefallen?
• Wo sehen Sie sich beruflich in fünf Jahren?

Soziale Kompetenz
• Was macht Ihrer Meinung nach gute Teamarbeit aus?
• Wie sehen Sie sich selbst in einer Gruppe?

Fachwissen
• Wie würden Sie vorgehen wenn…?
• Wie reagieren Sie bei folgendem Problem…?

Vielleicht kommt auch das Gehalt noch ins Spiel. Du solltest dich unbedingt schon vor dem ersten Gespräch mit diesem Thema beschäftigen. Tipps findest du in Berufsstart Gehalt.
Bewerbungsgespräch Ablauf: Selbstpräsentation
Du wirst im Verlauf des Unternehmens neben den Fragen die dir gestellt werden, auch Gelegenheit bekommen, eine längere Zeit über dich zu erzählen. Diese Phase der Selbstpräsentation wird meist mit der Frage „Was sollten wir über Sie wissen? oder einfach mit „Erzählen Sie doch einmal etwas über sich“. Frage und Aufforderung sind bewusst ganz offen gehalten. Denn jetzt führst du Regie und kannst alleine entscheiden was du über dich erzählst und wie du es erzählst. Denke immer daran, dass es um deine Kompetenzen und Erfahrungen geht, die du ganz besonders in dieser Phase des Vorstellungsgesprächs darstellen kannst. Hier hast du wirklich die Chance deine Kompetenzen ins rechte Licht zu rücken. Für eine gelungene Selbstpräsentation braucht es Vorbereitung. Deshalb solltest du sie unbedingt vorab zusammenstellen und üben.
Vorstellungsgespräch Ablauf: Leitfaden
Meist ist das Gespräch nach einer guten Stunde beendet. Häufig laden die Unternehmen zu zwei, manchmal drei Bewerbungsgesprächen ein. Das erste wird gerne vom Personalwesen geleitet, während im zweiten Gespräch die Fachabteilung die Leistung übernimmt. Es gibt auch Unternehmen, da hast du gleich mehrere Vorstellungsgespräche an einem Tag. Somit werden nicht alle Themen in jedem Vorstellungsgespräch angesprochen.

Hier eine Checkliste zum Ablauf des Vorstellungsgesprächs im Überblick
• Begrüßung
• Möchten Sie etwas trinken?
• Small Talk
• Das Unternehmen stellt sich vor
• Eigene Fragen stellen
• Erzählen Sie etwas über sich - Selbstdarstellung
• Fragen des Unternehmens zum Werdegang, Motivation, Kompetenzen, Erfahrungen
• Verabschiedung

Bei der Verabschiedung solltest du also unbedingt klären, wie es weitergeht. Wann wird sich das Unternehmen melden und werden noch weitere Gespräche folgen. Wichtig ist es, mit einem Zeitplan wegzugehen, um selbst in der Bewerbungsphase besser planen zu können. Leider dauert der Bewerbungsprozess bei einigen Unternehmen recht lange und es kann eine nervenaufreibende Zeit werden, bis du endlich einen Arbeitsvertrag in Händen halten kannst. Eine ganz andere Herausforderung ist das Assessment Center. Hier wirst du neben einem Interview noch eine ganze Menge Aufgaben alleine und im Team lösen müssen. Tipps zum Assessment Center findest du hier.

Typische Fragen

Vorstellungsgespräch typische Fragen: Vorbereitung
Sich auf die typischen Fragen vorzubereiten ist sicherlich sinnvoll. Natürlich sollte die Antwort nicht wie auswendig gelernt wirken. Das ist eigentlich auch nicht ratsam, da natürlich jeder Personaler die typischen Fragen etwas anders formuliert und du diese dann auch immer etwas anders beantworten musst. Aber du kannst dich vom Grundsatz her mit den Fragen vertraut machen. Damit fällt es dir dann auch leicht, auf die abgewandelten typischen Fragen im Bewerbungsgespräch zum Job zu antworten.

Nehmen wir als Beispiel die typische Frage nach Stärken und Schwächen. Ob diese Frage nun ganz direkt gestellt wird oder eher formuliert wird „Wie würden Sie sich selbst charakterisieren und was würden Sie am ehesten an sich verändern?“ ist in punkto Vorbereitung egal. Du musst einfach nur eine Selbstanalyse machen und daraus die geeigneten Stärken und Schwächen heraussuchen, um die Frage in deiner Bewerbung zum Job gut beantworten zu können. Doch wie gehst du am besten mit deinen Schwächen um. Die Stärken sind meist nicht das Problem.
Vorstellungsgespräch typische Fragen: Stärken und Schwächen
Die Frage nach den Stärken, die du für den Job benötigst, ist eine tolle Frage. Sie gibt dir die Möglichkeit dem Unternehmen deine Kompetenzen für den Job darzulegen und wirklich einmal Werbung für deine Fähigkeiten zu machen. Du solltest dir diese Chance nicht entgehen lassen und wirklich ausholen und nicht nur Schlagworte, sondern auch Beispiele als Argumente für deine Person anbringen. Achte dabei auch immer auf das Anforderungsprofil der Stellenanzeige zum Job.

Doch dann will das Unternehmen etwas zu deinen Schwächen wissen. Was sollst du hier antworten? Du hast mehrere Möglichkeiten. Gut ist es Schwächen zu nennen, an denen du bereits arbeitest und in Kürze arbeiten wirst. Hierzu gehören Sachkenntnisse wie Sprache und IT. Wenn du Schwächen deiner Persönlichkeit beschreiben sollst, nimm immer etwas, was eigentlich auch eine Stärke sein kann. Wenn du dich zum Beispiel gerne in Probleme verbeißt, kannst du das als Schwäche darstellen, aber eigentlich ist es eine Stärke, dass du dich erst zufrieden gibst, wenn das Problem gelöst ist. Eine weitere Variante wären Schwächen aus dem privaten Bereich. So können Schokolade, Kekse oder Chips als Schwächen herhalten. Am besten fragst du einmal Freunde oder die Familie nach deinen Schwächen. Manchmal ergeben sich dann noch neue und oftmals recht individuelle Schwächen. Wichtig ist, dass du kein Beispiel wählst, das dich für den Job outet. Manchmal können auch Wissenstests im Rahmen des Vorstellungsgesprächs stattfinden, um deine Starken und Schwächen für den Job auszuloten. Meist geschieht dies in einem Assessment Center.
Vorstellungsgespräch typische Fragen: Stressfragen
Die Frage nach den Stärken und Schwächen ist eine ganz typische Stressfrage, da du mit deiner Antwort aus der Reserve gelockt werden sollst und es auch eher unangenehm ist, etwas Negatives über sich preiszugeben. Egal auf welchen Job du dich bewirbst, diese Frage passt immer. Andere typische Stressfragen setzen dich unter Druck, indem du zum Beispiel schnell eine Entscheidung treffen musst: Stellen Sie sich vor, Sie müssen in einer Angelegenheit eine Entscheidung fällen zu der es keinerlei Vorlage oder ähnliche Situationen gibt und Sie können auch niemanden fragen. Wie gehen Sie vor? Als Antwort wird ein Szenario der Entscheidungsfindung erwartet. Anders, aber auch knifflig ist die Frage „Worauf legen Sie mehr Wert: Zufriedenheit im Beruf oder berufliches Fortkommen?“. Musst du dich hier entscheiden, dürfte dein erster Gedanke sein. Doch nein beide Sachen sind im Job wichtig, ja ergänzen sich sogar und sind also gemeinsam wichtig.
Vorstellungsgespräch typische Fragen: Antworten
Typische Fragen bei deiner Bewerbung zum Job sind das eine, doch was solltest du bei den Antworten beachten. Im Folgenden bekommst du ein paar Beispiele zu möglich Antworten:

Was macht Ihrer Meinung nach gute Teamarbeit aus? Wie sehen Sie sich selbst in einer Gruppe?
• wenn möglich konkrete Erfahrungen schildern (Toleranz, Vertrauen, guter Informationsaustausch bzw. Kommunikation, konstruktive Konfliktbewältigung, Lösungsorientiert)
• Bereitschaft zur Teamarbeit signalisieren
• gute Teamarbeit orientiert sich nicht an Personen, sondern soll der Sache dienen.

Wie gehen Sie mit Kritik um? Wie reagieren Sie, wenn Sie sich ungerecht behandelt fühlen?
• gefährliche Frage und heikles Thema
• ersetze das Wort „Kritik“ durch Feedback, dann ist die Frage einfacher zu beantworten.
• Kritik muss man vertragen können und für sich verarbeiten, aber auch geben können
auch bei ungerechtfertigter Kritik wirst du nicht aggressiv oder wütend: »Ich kann gut mit Kritik umgehen, wenn sie sich auf eine Sache bezieht. Wird sie persönlich, fällt es mir schwer … Wut oder Aggression liegt mir aber fern.« oder: »Ich schlafe drüber und versuche es dann in einem ruhigen Gespräch zu klären.«

Was möchten Sie in Zukunft noch erreichen? Wo sehen Sie sich beruflich in fünf Jahren?
• Motivation, Ehrgeiz, Wunsch ist eine »gesunde« Leistungsbereitschaft, Aufstiegswille, Karrierebewusstsein
• realistische Vorstellungen, sich selbst immer mal wieder befragen, denn wer sich kennt, kann Auskunft geben
• mögliche Antwort: Mein Ziel ist es, mich beständig beruflich zu verbessern und weiterzubilden. Mir geht es in erster Linie darum, gute Arbeitsergebnisse zu erzielen. Alles Weitere ergibt sich daraus.
• Standardfrage bei der man zeigen sollte, dass man Ziele hat, die zeitgleich realistisch und flexibel sind.

Mehr Fragen und Antworten für dein Vorstellungsgespräch zum Job findest du in der Broschüre „Berufsstart Bewerbung, die du dir gratis herunterladen kannst.

Stärken

Vorstellungsgespräch Stärken: Vorbereitung
Du solltest bemüht sein, im Vorstellungsgespräch immer wieder auf deine Stärken für den Job bei deinen Antworten zu verweisen. Um das auch fundiert und eindrucksvoll zu gestalten, ist es wichtig, dass du dich zunächst mit deinen Stärken und Alleinstellungsmerkmalen auseinandersetzt. Am besten beantwortest du dir hierzu einmal ein paar Fragen, die dir für deine Selbstdarstellung helfen:
• Was kann ich gut?
• Wo liegen meine Stärken?
• Was zeichnet meine Person aus?
• Was sind meine Alleinstellungsmerkmale?

Beispiele für fachliche Stärken sind natürlich all dein Fachwissen aus dem Studium, aber auch die Sachkompetenz wie Sprachen und IT-Kenntnisse sollten wichtige Punkte für deine Selbstanalyse sein. Beispiel für persönliche Stärken sind deine Team- und Kooperationsfähigkeit, aber auch deine Methodenkompetenz zu der Analysefähigkeit genauso zählt wie effizientes Arbeiten und Zeitmanagement. Bei deiner Gewichtung solltest du für persönliche Stärken mehr Beispiele für das Bewerbungsgespräch in petto haben.
Um ein umfassendes Bild der eigenen Stärken zu bekommen ist es immer hilfreich, sich nicht nur auf sich selbst zu verlassen, sondern auch einmal die Familie und Freunde zu befragen. Meist erfährst du auch etwas zu deinen Schwächen, die du dann eventuelle sogar zu Stärken umwandeln kannst:
• Welche Stärken sehen meine Freunde und Familie bei mir?

Das macht auch schon deshalb Sinn, weil im Vorstellungsgespräch auch gerne die Frage gestellt wird: „Wie schätzen Ihre Freunde Sie ein?“

Ein weiterer Punkt ist für deine Vorbereitung zum Vorstellungsgespräch für einen Job noch ganz wichtig. Du brauchst Beispiele, um deine Stärken eindrucksvoll zu umschreiben. Hier gilt es auszuwählen und Beispiele aus deinem Werdegang zu finden, mit denen du am besten nicht nur eine, sondern gleich mehrere Stärken umschreiben kannst. Es sollte so eine fundierte Story zu deinen fachlichen und persönlichen Stärken für den Job entstehen.
Vorstellungsgespräch Stärken: Typische Fragen
Auf die Frage nach deinen Stärken kannst du dich gut vorbereiten, weil die Unternehmen, besonders das Personalwesen, eigentlich immer ähnliche Fragen stellen. Nie vergessen, dass es eigentlich im gesamten Gespräch um deine Stärken für den Job geht. Du solltest also auch keine Hemmungen haben darüber zu sprechen. Typische mögliche Fragen rund um deine Stärken für Bewerbungsgespräche sind:
• Wie würden Sie sich selbst charakterisieren?
• Wo sehen Sie Ihre Alleinstellungsmerkmale?
• Fünf Schlagworte, die Sie kennzeichnen?
• Was können Sie besonders gut?
• Was zeichnet Ihre Persönlichkeit aus?
• Was schätzen Ihre Freunde an Ihnen?

Du siehst, dass diese Fragen alle ähnlich aufgebaut sind und eigentlich immer die gleiche oder eine ähnliche Antwort zu deinen Stärken gegeben werden kann. Eine gute Vorbereitung ist in diesem Punkt das halbe Gespräch.
Vorstellungsgespräch Stärken: Tipps
Natürlich beleuchten Bewerbungsgespräche deine fachlichen Stärken. Es wird hier deine Vorgehensweise in bestimmten Situationen abgefragt. Damit solltest du dich auf die Bereiche fachlich vorbereiten, die für den Job relevant sein könnten. Bewahre immer die Ruhe, wenn du nicht gleich eine Antwort weißt. Oft genügt schon deine Herangehensweise zu erläutern. Eine Lösung wird nicht unbedingt erwartet. Es kommt auch hier auf deine Selbstdarstellung an.

Bei den Soft Skills werden deine Stärken in drei unterschiedliche Gruppen abgefragt. Die wohl wichtigste hierbei ist die soziale Kompetenz. Das Miteinander im Job ist von großer Wichtigkeit und oft maßgeblich für den Erfolg verantwortlich. Somit geht es hier nicht nur um deine Stärken, sondern ob du mit diesen in die Teamkultur des Unternehmens passt. Im Assessment Center wird die soziale Kompetenz nicht in Bewerbungsgesprächen, sondern in Teamaufgaben und Case Studies abgefragt. Folgende Aspekte umfasst die soziale Kompetenz:
• Soziale Kompetenz: Teamfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Kontakt- und Kommunikationsstärke, Konflikt- und Konsensfähigkeit, Kritikfähigkeit

Bei Studis und Akademikern vorausgesetzt wird die Methodenkompetenz. Hier solltest du aber eventuelle Stärken, besonders, wenn Sie für den Job relevant sind unbedingt hervorheben. Zur Methodenkompetenz gehören:
• Methodenkompetenz: (Eigen-)Motivation, Recherchefähigkeit, Analysefähigkeit, Flexibilität, effiziente Arbeitsorganisation, Zeitmanagement, Fähigkeit sich in neue Aufgaben einzuarbeiten.

Der dritte Block der Stärken im Bereich der Soft Skills ist recht individuell auf dich und den Job zugeschnitten. Mögliche Fragen in Bewerbungsgesprächen fokussieren sich auf die Kompetenzen, die du für den Job benötigst. Die persönliche Kompetenz sind Eigenschaften deiner Persönlichkeit. Hier gilt es ganz besonders die Stärken in deiner Selbstdarstellung hervorzuheben, die für den Job wichtig sind. Somit ist nicht die Masse, sondern die richtige Auswahl entscheidend. Zur persönlichen Kompetenz gehören:
• Persönliche Kompetenz: Lernbereitschaft, Lösungsorientierung, Kreativität, Selbstständigkeit, Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Zielstrebigkeit, Ehrgeiz, interkulturelle Kompetenz, kundenorientiertes Denken, Empathie

Wie schon im vorangegangenen Punkt erwähnt, sind es die Beispiele zu deinem Werdegang und deiner Person, die deine Stärken erst so richtig greifbar machen. Im Assessment Center musst du dann darüber hinaus noch in den einzelnen Aufgaben und Case Studies entsprechend agieren.
Vorstellungsgespräch Stärken: Checkliste
Hier noch einmal auf den Punkt gebracht alle wichtigen Aspekte, die du für das Vorstellungsgespräch in punkto Stärken benötigst, um mögliche Fragen erfolgreich beantworten zu können. Damit kannst du deine Bewerbungsgespräche vorbereiten:
• Werde dir deiner Stärken bewusst, indem du sie hinterfragst - Selbsteinschätzung
• Spreche mit Familie und Freunden über deine Stärken – Fremdeinschätzung
• Überlege dir Beispiele aus deinem Werdegang, mit denen du deine Stärken für den Job gut umschreiben kannst.
• Beantworte dir die typischen Fragen zu deinen Stärken einmal selbst, um dich vorzubereiten.
• Der Fokus liegt neben deine fachlichen Stärken besonders auf den Soft Skills, den weichen Faktoren. Hier stehen soziale Kompetenz, Methodenkompetenz und persönliche Kompetenz für den Job im Fokus der Personaler.

Schwächen

Bewerbungsgespräch Schwächen: Vorbereitung
Jeder hat Schwächen, also auch die Personaler, die dir genau diese Frage im Vorstellungsgespräch oder im Assessment Center stellen werden. Beruhigend zu wissen? Eher nicht, weil du ja nun auf diese Frage antworten musst. Doch bevor du dich um eine Antwort kümmerst, solltest du erst einmal selbst über deine Schwächen nachdenken. Hierzu kannst du dir einmal folgende Fragen beantworten:
• Wo sehe ich Schwächen an mir?
• Wie beeinflussen mich meine Schwächen?
• Wie gehe ich mit meinen Schwächen um?

Wenn du Schwächen an dir identifizierst hast, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder du arbeitest an deinen Schwächen, eliminierst sie damit und transferierst sie zu Stärken oder du lernst mit ihnen zu leben.
In beiden Fällen gewinnst du eine Menge Selbstsicherheit im Umgang mit deinen Schwächen für deine Selbstdarstellung. Was dir bei der Identifizierung und im Umgang mit deinen Schwächen auch sehr helfen kann, ist eine Fremdeinschätzung von Freunden oder der Familie. Sie werden deine Schwächen entweder anders einschätzen oder andere Schwächen und auch Stärken bei dir sehen. So eine Fremdeinschätzung kann das Bild, welches du über dich selbst hast, nachhaltig verändern.
Bewerbungsgespräch Schwächen: Tipps zur Antwort auf die Frage
Doch wenn du deine Schwächen kennst, ist die Frage danach noch längst nicht beantwortet, denn du wirst selbstverständlich im Bewerbungsgespräch nur die Schwächen zugeben, an denen du schon erfolgreich arbeitest und solche, die dich für den Job auf keinen Fall outen. Somit musst du unter den gefundenen Schwächen eine Auswahl treffen. Bei der Beantwortung der Frage sind neben den Schwächen, an denen zu arbeitest, durchaus auch belanglose kleine „Ticks“ als Antwort möglich. Du kannst also auch zum Beispiel auf Schokolade, Kekse oder andere Knabbereien verweisen.

Du kannst aber auch eine Schwäche nennen, die eigentlich eine Stärke ist. Das ist auch eine spannende Variante deiner Selbstdarstellung für Bewerbungsgespräche oder Assessment Center. Wenn du zum Beispiel leidenschaftlich gerne Rätselspiele spielst und nicht aufhören kannst, bis du die Lösung gefunden hast, kannst du das als Schwäche bezeichnen. Doch eigentlich ist es eine Stärke, wenn du so lange an einem Problem arbeitest, bis du die Lösung gefunden hast. Bei der Beantwortung dieser Standardfrage gibt es also auch viele spannende Möglichkeiten durchaus auch wieder von eigenen Stärken zu erzählen.
Bewerbungsgespräch Schwächen: Typische Fragen
Das Personalwesen fragt nicht immer direkt nach den Schwächen. Trotzdem erwarten sie eigentlich immer eine Antwort, bei der du auf deine Schwächen eingehst. Ganz direkt Fragen zu den Schwächen können lauten:

• Nennen Sie uns drei Stärken und drei Schwächen?
• Haben Sie Schwächen und wie gehen Sie damit um?
• Welche Schwächen könnten Sie bei der Ausübung Ihrer Tätigkeit behindern?
• Welche Schwächen haben Ihnen im Studium zu schaffen gemacht?

Nicht immer stellen die Unternehmen diese Frage direkt, sondern wählen eher überbrückende Szenarien, um an die gewünschten Informationen zu kommen. Mögliche Fragen können lauten:

• Welche Eigenschaften mögen Sie nicht an Ihnen?
• Wenn Sie etwas an sich verändern könnten, was wäre es?
• Womit hatten sie im Studium am meisten zu kämpfen?
• Gibt es etwas, was Sie nicht an sich mögen?

Am besten beantwortest du dir diese Fragen einmal selbst oder gemeinsam mit Freunden und Familie. Danach solltest du für diesen Teil des Bewerbungsgespräches gerüstet sein.
Bewerbungsgespräch Schwächen: Checkliste
Hier werden noch einmal alle Tipps zusammengefasst und dir eine Checkliste zum Thema Schwächen an die Hand gegeben. Bitte denke daran, dass die Frage zu 100% vom Personalwesen im Rahmen der Bewerbungsgespräche gestellt wird. Du solltest für deine Selbstdarstellung also gut vorbereitet sein.

Checkliste zu Vorbereitung auf die Fragen nach deinen Schwächen:
• Eigene Schwächen benennen
• Mit Freunden und Familie über die eigenen Schwächen reden.
• Sich überlegen, wie man in Zukunft mit den Schwächen umgeht.
• An den Schwächen arbeiten, damit Sie zu Stärken werden.
• Schwächen akzeptieren und positiv in der Persönlichkeit verankern.
• Strategische Antworten auf die Frage nach den Schwächen überlegen, dabei die Schwächen an denen man arbeitet in den Vordergrund stellen, belanglose kleine „Ticks“ als Schwäche verkaufen und Schwächen benennen, die auch Stärken sein können.

Kleidung

Vorstellungsgespräch Kleidung: Tipps

Frauen


Vorstellungsgespräch Stärken
Keine weiblichen Reize!
Keine Knallfarben - gut geeignet sind Pastelltöne
Keine High-Heels. Flache Absätze genügen

1

1

weitere Punkte

Vermeide den Minirock - stattdessen lieber ein Kostüm, Hosenanzug oder eine hübsche Jeans

Dezentes Make-Up und ein unaufdringliches Parfüm

Männer


Vorstellungsgespräch Schwächen
Ein guter nicht aufdringlicher Duft
Anzug in gedeckten Farben (grau oder anthrazit)
Die Krawatte darf farbig - aber keine Muster oder Comics

2

1

weitere Punkte

Nicht unrasiert zum Vorstellungsgespräch
Vorstellungsgespräch Kleidung: Vorbereitung
Den richtigen Stil für Herren und Damenbekleidung zum Job und Vorstellungsgespräch zu treffen, ist heutzutage schwieriger geworden, da der klassische Business Look in den Unternehmen unterschiedlich gelebt wird. Klar gibt es Branchen, wie zum Beispiel Banken, Versicherungen oder die Beratungsbranche, wo du auf alle Fälle mit Anzug und Krawatte, Hosenanzug oder Kostüm, hellem Hemd bzw. heller Bluse und feinen Schuhen zum Gespräch erscheinen musst. Doch dann wird es schon schwieriger. Der Ingenieur kann fast immer auf die Krawatte verzichten und in einer Startup Atmosphäre wäre Anzug und Kostüm eher fehl am Platz. Hier wird der lässigere Look des Business Casual oder Smart Casual bevorzugt. Doch schließt das dann auch die Jeans mit ein? Das scheiden sich wieder die Geister. Sauber und gepflegt ist aber immer ein Muss.

Am besten klickst du dich durch den Internetaufritt des Unternehmens, bei dem du zum Vorstellungsgespräch für deinen Job eingeladen bist. Hier siehst du dann, wie das Unternehmen nach außen wahrgenommen werden möchte. Das ist ein guter Gradmesser für deine Auswahl der Kleidung zum Bewerbungsgespräch. Ganz wichtig ist zu bedenken, dass du dich so kleidest, wie du das Unternehmen nach außen repräsentieren würdest. Somit kann es von Vorteil sein, lieber etwas overdressed zum Bewerbungsgespräch zum Job beim Personalwesen zu erscheinen. Ganz wichtig ist aber auch, dass du dich in den Klamotten wohl fühlst. Denn nur dann kannst du dich dem Personaler und Fachvorgesetzten optimal präsentieren und natürlich agieren. Deshalb noch der Tipp: Trage am besten Anzug oder Kostüm vorher einmal einen Tag oder Abend, dann gewöhnst du dich daran und bewegst dich natürlich.
Vorstellungsgespräch Kleidung: Tipps
Wenn du dich als Hochschulabsolvent für einen Job bewirbst, geht auch in punkto Kleidung die Phase des Studiums zu Ende. Mit Bewerbungsgesprächen schlüpfst du quasi in deine neue Rolle als Young Professional, in der du dich zukünftig in der Businesswelt bewegen wirst. Die vielleicht ungewohnte Kleidung wird dir bald ganz normal vorkommen. Somit solltest du positiv über den Business Look denken und ihm auch eine gute Seite abgewinnen. Du hast das Studium geschafft und kannst nun im Job deine persönliche Karriereleiter erklimmen.

Die Unternehmen sind sich seit einigen Jahren auch bewusst, dass es sich besser arbeitet, wenn man sich wohlfühlt. Deshalb ist der Dresscode in vielen Firmen deutlich lässiger geworden. Sakkos werden durch Strickjacken oder Pullover ersetzt und Trends in der Mode aufgegriffen. Die Anzughose kann auch einmal ein Jeans sein.

Die Kleidung ist aber besonders wichtig für den ersten Eindruck. Deshalb ist die Auswahl der richtigen Kleidungsstücke für das Bewerbungsgespräch zum Job besonders wichtig. Als Tipp solltest du grundsätzlich nicht zu modisch, also eher einen etwas konservativen Look wählen. Frauen haben hier mehr Freiheiten uns können auch mit kräftigeren Farben agieren, wenn diese ihnen stehen. Das ist auch ein wichtiger Tipp: Die Sachen müssen dir stehen und zu deinem Typ passen. Du darfst auf keinen Fall verkleidet wirken. Wer den Anzug nicht mag, kann auf eine Kombination ausweichen. Eine lässige Stoffhose ist einer Jeans vorzuziehen. Als Frau ist neben Hosenanzug und Kostüm auch ein Businesskleid möglich. Kleider sind ja im Moment auch sehr in Mode. Auch kann als Frau eine Kombination aus einer Stoffhose und einer schicken Jacke den klassischen Hosenanzug ersetzen. Als Frau kann neben einer Bluse auch ein T-Shirt unter dem Blazer getragen werden.

Als Tipp zum Schmuck sollte die Devise lauten weniger ist mehr. Dezente Piercings sind mittlerweile erlaubt. Tattoos sollten nicht sichtbar sein. In der Checkliste, kannst du nochmals genau nachlesen, welcher Look für dich und dein Bewerbungsgespräch zum Job der Richtige ist.
Vorstellungsgespräch Kleidung: Checkliste
Im Folgenden bekommst du Checklisten zu den gängigsten vier Kleiderrichtlinien für den Job und das Vorstellungsgespräch. Vielleicht wird die Auswahl der Kleidung für dich einfach, denn manche Unternehmen vermerken schon in der Einladung zu Bewerbungsgesprächen, welcher Dresscode gewünscht wird:


Checkliste Kleidung im Bewerbungsgespräch - Businesslook:
• Die Frau trägt einen gedeckten (blau, grau, braun, beige und auch schwarz) Hosenanzug, ein Kostüm oder ein Etuikleid mit Blazer. Eine helle oder farblich passende Bluse sowie auch ein T-Shirt, geschlossene Pumps oder Stiefel(-letten) können getragen werden. Der Rock beim Kostüm sollte knielang sein und es müssen Seidenstrümpfe getragen werden. Wird ein T-Shirt getragen, darf der Blazer nicht ausgezogen werden. Eine Frau kann im Businesslook Modetrends aufgreifen, wenn diese sich in den grundsätzlichen Dresscode eingliedern.
• Der Mann trägt tagsüber einen dunklen Anzug (blau, grau, braun), ein helles Hemd, weiß oder eine dezente Farbe bzw. Muster, eine klassische Krawatte, ggf., Weste und passend zum Anzug feine Lederschuhe (schwarz oder braun). Zu besonderen Anlässen oder am Abend ist der schwarze Anzug erlaubt. Dazu sollten keine braunen Schuhe getragen werden. Schwarze Anzüge sind in manchen Branchen (z.B. Beratungsbranche) auch tagsüber im Trend, wirken aber sehr dominant und sollten eher von Führungspersonen getragen werden.

Checkliste Kleidung im Bewerbungsgespräch - Business Casual:
• Hier ist keine Freizeitkleidung gemeint
• Als Mann können farbige Hemden, Polohemden und Strickjacken getragen werden. Lange Hose aus Stoff oder gute nicht ausgewaschene Jeans sind die richtigen Beinkleider im Business Casual. Schön sind auch die bequemen Schuhe, die getragen werden können. Im Sommer kann auch Leinen die Kleidung ergänzen.
• Als Frau bieten modische Blusen, Shirts, Strickjacken und Pullover tolle Alternativen zum Blazer. Es können Baumwollhosen sowie nicht ausgewaschene Jeans getragen werden. Nicht erlaubt sind Shorts oder Miniröcke. Bequeme und auch offene Schuhe sind dafür möglich. Im Sommer kann Leinen die Tage erträglich machen.


Checkliste Kleidung im Bewerbungsgespräch - Smart Casual.
• Smart heißt lässig mit einer Spur Eleganz oder gerne auch Modebewusstsein oder frischer Sportlichkeit
• Als Mann kann der Anzug ohne Krawatte getragen werden oder als modisches Accessoire vielleicht ein Einstecktusch oder eine Fliege getragen werden. Im Sommer kann eine Stoffhose dann auch einmal nur einem schicken Hemd getragen werden. Die Jeans gehört nicht zum Smart Casual
• Als Frau steht ein stylischer Look im Vordergrund. Wobei die trendige Kleidung einen Hauch Eleganz haben sollte. Modetrends können aufgegriffen werden. Aber auch als Frau zählt die Jeans und auch die Leggins nicht zum Smart Casual. Im Sommer können luftige Sommerkleider eine Alternative sein. Grundsätzlich ist jedoch der Mini verpönt und zu tiefe Ausschnitte.

Absagen

Vorstellungsgespräch absagen: Einladung
In der Regel bekommst du mit der Einladung zum Vorstellungsgespräch zum Job auch gleich einen Termin mitgeteilt. Wenn dort „Terminvorschlag“ steht, ist das schon ein Signal, dass du problemlos, den Termin auch verschieben kannst. Empfohlen wird es aber nur einem triftigen Grund, wie zum Beispiel eine Prüfung oder baldige Abgabe der Bachelor- oder Masterarbeit. Solltest du aus so einem wichtigen Grund verhindert sein, ist es möglich den Termin zu verschieben. Und keine Angst, dass eine Absage mit Schwächen gleichgesetzt wird. Allerdings ist es immer nur dann möglich, wenn du zu einem Einzelinterview eingeladen wirst. Handelt es sich um eine Einladung zu einem Assessment Center, bei dem mehrere Kandidaten anwesend sein werden, würdest du diese Einladung quasi sausen lassen und hast damit komplett eine Absage Bewerbung.
Vorstellungsgespräch absagen: Tipps
Hier ein ganz wichtiger Tipp, den du unbedingt beachten solltest. In einem Bewerbungsverfahren kommt es oft vor, dass deine Bewerbungsgespräche parallel verlaufen. Du wirst dich ja sicherlich bei mehreren Unternehmen bewerben.

Du solltest ohne Bedenken unbedingt alle Vorstellungsgespräche bei den unterschiedlichen Unternehmen parallel durchführen und erst dann Bewerbungsgespräche absagen, wenn du eine schriftlichen Arbeitsvertrag zu einem Job vom Personalwesen vorliegen hast und du diesen Job auch annehmen möchtest. Eine mündliche Zusage vom Unternehmen ist nicht verbindlich. Hier können noch ungeahnte Probleme auftauchen, wie zum Beispiel Bedenken des Betriebsrats oder eine unkorrekte Ausschreibung der Stelle. Du solltest also auf keinen Fall weitere Bewerbungsgespräche zum Job bei anderen Firmen aufgrund einer mündlichen Zusage eines Unternehmens absagen.
Vorstellungsgespräch absagen: Ablauf - Wie am besten?
Wenn du eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommen hast, bist du in die engere Wahl für den Job gekommen. Das Unternehmen ist an dir interessiert. Wenn du dieses Gespräch jetzt absagst, werden Personal und Fachvorgesetzte enttäuscht sein. Somit ist es wichtig, dass Bewerbungsgespräch mit dem nötigen Fingerspitzengefühl abzusagen. Denn vielleicht möchtest du dich später noch einmal bei dem Unternehmen für einen Job bewerben.

Einfach nur ein Absageschreichen als E-Mail zu schicken, scheint zwar bequem zu sein, wirkt jedoch nicht verbindlich. Somit solltest du zum Telefonhörer greifen. Das Gespräch will allerdings vorbereitet sein. Am besten bedankst du dich erst einmal für die Einladung und das entgegen gebrachte Vertrauen, bevor du dann zum Beispiel sagst, dass du das Bewerbungsgespräch leider absagen musst, da du dich anderweitig entschieden hast. Auf eine nähere Begründung solltest du allerdings verzichten und auch nicht den Namen des Unternehmens nennen, bei dem du einen Job angenommen hast.

Einfacher ist das Szenario, wenn du den Termin des Vorstellungsgespräches einfach nur verschieben möchtest. Auch hier schafft das Telefon eine größere Verbindlichkeit und ein neuer Termin kann im Gespräch wesentlich einfacher gefunden werden.

Vorstellungsgespräch absagen: Checkliste
Hier noch einmal zusammengefasst, alle wichtigen Punkte, die du beachten solltest, wenn du Bewerbungsgespräche absagen oder verschieben musst

Checkliste Vorstellungsgespräch absagen:
• Ein Vorstellungsgespräch nur absagen, wenn du einen schriftlichen Arbeitsvertrag eines anderen Unternehmen für einen Job vorliegen hast.
• Sage das Bewerbungsgespräch telefonisch ab, dass wirkt höflicher.
• Bedanke dich erst einmal für die Einladung
• Nenne eine kurze, knapp formulierte Begründung deiner Absage
• Gehe nicht näher auf den Grund ein.

Checkliste Vorstellungsgespräch verschieben:
• Absagen und verschieben kannst du nur Einladungen zu einem Einzelgespräch
• Es sollte ein triftiger Grund vorliegen (Prüfungen, Bachelor- oder Masterarbeit)
• Rufe an, um das Bewerbungsgespräch zu verschieben, dass ist verbindlicher und es lässt sich schneller ein neuer Termin für Vorstellungsgespräche finden.
• Eine Einladung zum Assessment Center kannst du nicht verschieben.
• Keine Sorge, es werden dir keine Schwächen nachgetragen, wenn du das Gespräch verschiebst.
Vorstellungsgespräch absagen: Muster
Absagen aus Krankheitsgründen

Sehr geehrte Frau Meier,
leider bin ich kurzfristig erkrankt und kann daher Ihre Einladung zum Vorstellungsgespräch am xx.xx.xxxx in Ihrem Unternehmen nicht wahrnehmen.
Ich bin nach wie vor sehr interessiert und würde das Gespräch gerne in der nächsten Woche mit Ihnen durchführen.
Ich freue mich auf Ihre Rückmeldung.
Herzliche Grüße

Absagen wegen ungünstigem Termin

Sehr geehrte Frau Meier,
vielen Dank für Ihre freundliche eMail und eine Einladung zum Vorstellungsgespräch am xx.xx.xxx in Ihrem Unternehmen. Leider bekomme ich an diesem Tag keinen Urlaub und kann somit den Termin für ein Vorstellungsgespräch in Ihrem Hause nicht wahrnehmen.
Ich kann Ihnen alternativ folgende Termine anbieten:
› Dienstag, xx.xx.xxxx
› Donnerstag, xx.xx.xxxx

Ich bin nach wie vor sehr interessiert an der Stelle und freue mich von Ihnen zu hören.
Herzliche Grüße

Absagen aufgrund anderer Stelle

Sehr geehrte Frau Meier,
ich freue mich sehr über das entgegengebrachte Vertrauen und die Chance, bei Ihnen arbeiten zu können.

Telefoninterview

telefonisches Vorstellungsgespräch: Einladung
Da freust du dich, endlich eine Einladung zum Vorstellungsgespräch zu erhalten und dann möchte man mit dir nur einen Telefontermin vereinbaren. Ist das jetzt ein Gespräch zweiter Klasse? Ein Telefoninterview steht sehr häufig am Beginn des Auswahlverfahrens, die heutzutage recht umfangreich sein können. Das Vorstellungsgespräch über das Telefon solltest du sehr ernst nehmen und dich gut auf mögliche Fragen und deine Selbstdarstellung vorbereiten. Bekommst du eine Einladung zum Telefoninterview steht dahinter ein klarer Auswahlprozess. Somit kannst du dich über die Einladung auf alle Fälle freuen. Oftmals wird in der Einladungs-E-Mail bereits ein Terminvorschlag unterbreitet. Falls der Termin nicht passt, kannst du diesen problemlos verschieben. Am besten regelst du das telefonisch. Dabei kannst du auch gleich ein paar Fragen stellen, damit du weißt, was dich in dem Gespräch erwartet und wie viel Zeit eingeplant ist. Mit diesen Informationen kannst du dich dann gut auf das Gespräch vorbereiten.
telefonisches Vorstellungsgespräch: Vorbereitung
Ein telefonisches Bewerbungsgespräch solltest du sehr ernst nehmen und dich deshalb auch genauso gut darauf vorbereiten. Du hast den großen Vorteil, dass du deine Bewerbungsunterlagen und die Stellenausschreibung vor dich legen kannst. Auch solltest du einen Fragenkatalog schriftlich vorbereiten. Ganz wichtig ist deine Analyse zu Stärken und Schwächen. Auch hier hast du die Möglichkeit einen kleinen Leitfaden zu entwickeln. Damit bietet dir das Telefoninterview die Möglichkeit zu kleinen Spickzetteln, die dir Sicherheit geben können. Trotz alledem solltest du dich nicht auf die Zettel verlassen, sondern dich intensiv mit deinen Stärken und auch Schwächen beschäftigen, da sich die meisten Fragen um dieses Thema drehen werden. Telefoninterviews werden fast immer vom Personalwesen geführt, die sich darauf konzentrieren, ob deine Persönlichkeit in das Unternehmen passt. Daneben wird noch deine Motivation für den Job abgefragt. Du solltest dich also auf Fragen wie „Warum haben Sie sich bei uns beworben? Einstellen. Das Vorstellungsgespräch am Telefon ist meist deutlich kürzer und oft schon nach einer halben Stunde beendet. Somit geht es nicht sehr in die Tiefe. In der Regel folgt danach auf alle Fälle noch ein Bewerbungsgespräch vor Ort oder ein Assessment Center.
telefonisches Vorstellungsgespräch: Ablauf
Schaffe unbedingt eine ruhige Umgebung für das Gespräch. Dazu gehören Lärm oder auch Personen, die dich stören könnten. Bring dich in eine positive Grundstimmung. Du kannst gerne während des Telefonates lächeln, denn deine Stimmung und Ausstrahlung überträgt sich durch das Telefon.

In der Regel wirst du zur vereinbarten Zeit angerufen. Das Vorstellungsgespräch startet mit Small Talk. Das Ziel ist den Stress abzubauen und eine positive Grundstimmung zu erzeugen. Danach beginnt der Personaler mit den Fragen. Gesprächseinstieg ist hier meist die Motivation für den Job und das Unternehmen. Im nächsten Schritt wirst du dann aufgefordert etwas über dich zu erzählen. Du hast bis zu fünf Minuten Zeit deine Selbstdarstellung, also um deine Kompetenzen und deinen Werdegang darzulegen. Dann wird das Erzählte und dein Lebenslauf hinterfragt. Hier können als mögliche Fragen auch Stressfragen einfließen. Und schon ist das Gespräch beendet. Kläre unbedingt noch, wie es weitergeht und wann du vom Unternehmen hören wirst. Auf ein Telefoninterview folgt dann entweder ein Assessment Center oder ein weiteres Bewerbungsgespräch vor Ort.
telefonisches Vorstellungsgespräch: Tipps
Gehe immer gut vorbereitet in ein Telefoninterview zum Job. Aus diesem Grund solltest du dich nie auf Spontaninterviews einlassen. Nach dem Motto: Jetzt haben wir Sie doch schon am Apparat…. In diesem Fall immer kontern, dass es im Moment schlecht passt und du lieber einen Termin vereinbaren möchtest. Es hängt zu viel von dem Gespräch ab, um sich spontan darauf einzulassen.

Lege alle wichtigen Unterlagen, wie Bewerbung, Fragenkatalog und Notizblock vor dich auf den Tisch. Gerne kannst du auch einen kleinen Leitfaden zu deinem Werdegang und deinen Kompetenzen bereitlegen. Wichtig ist aber, dass du nicht abliest! Von Vorteil ist die Nutzung eines Headsets. Damit kannst du freier reden, da du mit beiden Händen agieren und quasi noch mehr Körpersprache einsetzen kannst. Deine Stimme wird freier klingen, wenn du aufrecht sitzen kannst und nicht mit einer Hand krampfhaft am Hörer halten musst. Und dann solltest du das Vorstellungsgespräch in einem positiven Licht sehen und dich am besten sogar darauf freuen. Diese Grundstimmung wirst du auch durch das Telefon transportieren.

Eine ganz andere Herausforderung ist das Interview per Skype. Durch die Bildübertragung musst du auch auf dein Äußeres achten. Business Look, zumindest im Bereich des Bildausschnittes wird zum Thema. Mimik und Gestik bekommen volle Relevanz. Besonders ist auch auf den Hintergrund zu achten. So ein Interview per Skype sollte unbedingt im Vorfeld mit Freunden durchgespielt werden, damit das Setting passt. Du kannst dann auch gleich ein paar mögliche Fragen trainieren und dir ein Feedback zu deiner Selbstdarstellung von deinen Freunden holen.
telefonisches Vorstellungsgespräch: Typische Fragen
In einem Telefoninterview zum Job wirst du immer aufgefordert werden, etwas über deinen Werdegang zu erzählen. Mögliche Fragen hierzu sind:

„Erzählen Sie etwas zu sich“ oder „Ich gebe Ihnen nun fünf Minuten, um etwas Interessantes über sich zu erzählen“ oder „Was sollten wir über Sie wissen?“
Als Antwort solltest du nicht deinen Lebenslauf vorne bis hinten herunterleiern, sondern Kompetenzen, Erfahrungen und Kenntnisse herausgreifen, die dem Personaler klar vor Augen führen, dass du für den Job geeignet bist. Darüber hinaus solltest du Alleinstellungsmerkmale zu deiner Persönlichkeit in den Vordergrund stellen, also Kompetenzen, die einen Mehrwert für das Unternehmen darstellen. Das Jobprofil aus der Stellenanzeige kann dir hier als Leitfaden dienen.
Da das Telefoninterview am Anfang des Bewerbungsprozesses zum Job steht, geht es um ein erstes Kennen lernen und darum herauszufinden, ob du grundsätzlich als Kandidat in Frage kommst. Die Hürde der schriftlichen Bewerbung hast du genommen, also passt deine fachliche Kompetenz. Jetzt geht es um deine Motivation und Kompetenzen wie zum Beispiel Team- und Kooperationsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, selbstständiges Arbeiten, Analysefähigkeit, lösungsorientiertes Denken.

Typische Fragen im Telefoninterview zur Motivation:
• Was hat Sie bewogen, sich bei uns zu bewerben?
• Warum haben Sie sich für dieses Studium entschieden?
Hier geht es darum herauszufinden, was dich in punkto Karriere und Ziele bewegt. Ob du hier bewusste Entscheidungen getroffen hast und ein Ziel vor Augen hast und natürlich, was dich bewogen hat, dich auf diese Stelle zu bewerben.

Typische Fragen im Telefoninterview zur Selbsteinschätzung:
• Wie würden Sie sich selbst charakterisieren?
• Nennen Sie uns Ihre Alleinstellungsmerkmale.
• Was glauben Sie: Wie schätzen ihre Freunde Sie ein?
Die Story zu deinem Werdegang wird gerne nochmals hinterfragt. Wichtig ist hier, dass ein einheitliches Bild zu deiner Persönlichkeit entsteht.
telefonisches Vorstellungsgespräch: Checkliste
Auf deinem Weg zum Job steht das Telefoninterview meist am Anfang der Bewerbungsgespräche. Es ist ein Auswahlverfahren und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Auf ein telefonisches Vorstellungsgespräch musst du dich gut vorbereiten. Hier eine Checkliste zur Vorbereitung und zum Ablauf:
• Der erste Schritt nach der Einladung gilt der Terminfindung. Du kannst hier auch eigene Vorschläge unterbreiten und vorgeschlagene Termine verschieben.
• Inhaltliche Vorbereitung: Fragenkatalog erarbeiten, die eigene Selbstdarstellung muss sitzen, Antworten auf mögliche Fragen im Vorfeld durchspielen.
• Vorbereitung Setting: ruhiges Umfeld schaffen, am besten mit Headset telefonieren, beim Vorstellungsgespräch über Skype auf den Hintergrund und eigene Kleidung achten, Skype und Headset vorher testen.
• Mentale Vorbereitung: Eine positive Grundstimmung erzeugen – sich zum Beispiel auf das Gespräch freuen, lächeln und eine aufrechte, offene Körperhaltung bestärkt die Stimme.

Das Telefoninterview ist immer eine besondere Herausforderung. Zum einen scheint es einfacher, weil du dir alle Unterlagen auf den Tisch legen kannst, zum anderen ist es schwerer, weil du deine Gesprächspartner nicht sehen kannst. Das Vorstellungsgespräch über Skype hilft dir zumindest im zweiten Punkt auch Gestik und Mimik bei den Gesprächen einzusetzen und die Reaktionen der Gesprächspartner zu sehen.

Leitfaden

Leitfaden Telefoninterview: Das Vorbereitung
Auf das Bewerbungsgespräch zum Praktikum oder Job musst du dich vorbereiten. Zwei Aspekte gilt es zu berücksichtigen, zu denen du hier zwei Leitfäden findest. Der eine ist die Recherche zum Unternehmen sowie zur Stelle und resultierend daraus Fragen, die du dem Personalwesen stellen kannst. Hier sind alle Fragen erlaubt, die dir wichtig sind. Um dir eine Übersicht zu geben, hier ein paar mögliche Fragen von Bewerbern an das Unternehmen.
• Welche Entwicklungsmöglichkeiten bieten Sie?
• Gibt es Weiterbildungsmaßnahmen?
• Wie werde ich arbeiten (flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, mobiles Arbeiten etc.)?
• Was sieht die Work-Life-Balance aus?
• Gibt es ein strukturiertes Einarbeitungsprogramm?
• Welche Aufgaben stehen im Mittelpunkt?
• Welche Kernkompetenzen stehen im Vordergrund?
• Wie groß ist das Team, in dem ich arbeite?
• Mit welchen anderen Bereichen arbeite ich zusammen?

Der zweite Teil der Vorbereitung gilt deiner Kompetenzanalyse. Du solltest deine Kompetenzen und Alleinstellungsmerkmale, also deine Stärken, identifizieren. Du wirst sicherlich dabei auch deine Schwächen identifizieren. Es ist gut, sie zu kennen. Im Bewerbungsgespräch geht es aber um deine Stärken. Für deine Kompetenzanalyse helfen dir folgende mögliche Fragen:
• Was kann ich?
• Was macht mir Spaß?
• Wo liegen meine Stärken?
• Was zeichnet meine Person aus?

Eine umfassende Selbstanalyse findest du im Buch Berufsstart Bewerbung ab Seite 23. Diese hilft dir nicht nur für das Bewerbungsgespräch, sondern auch beim Assessment Center.
Damit hast du die zwei wesentlichen Punkte deiner Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch zum Job mittels des Leitfadens abgehakt.

Im nächsten Schritt solltest du dich noch mit den typischen möglichen Fragen beschäftigen, die dir in der Regel immer von den Unternehmen, hier besonders vom Personalwesen, gestellt werden. Die gängigsten sind hier für deine Vorbereitung zusammengestellt:

Fragen zu deinen Fähigkeiten (Theoretisches Wissen, Praxiserfahrung, Interessen)
• Erstellen Sie ein Konzept…? Wie würden Sie bewerten..? Wie würden Sie vorgehen…?
Fragen zu deiner Motivation
• Warum haben Sie sich bei uns beworben?
• Weshalb haben Sie sich für dieses Studium entschieden?
Fragen zur deinen Zielen
• Wo möchten Sie beruflich in fünf Jahren stehen?
• Wie möchten Sie sich in den nächsten Jahren entwickeln?
Fragen zu deiner Teamerfahrung
• Was macht Ihrer Meinung nach gute Teamarbeit aus?
• Wie sehen Sie sich selbst in der Gruppe?
Fragen zu deiner Persönlichkeit
• Nennen Sie drei Stärken und drei Schwächen?
• Wie würden Sie sich selbst charakterisieren?
• Können Sie uns Ihre Alleinstellungsmerkmale nennen?
• Wie schätzen andere Sie ein?
• Wie gehen Sie mit Kritik um?
• Können Sie mit Stress umgehen?
Leitfaden Telefoninterview: Ein typischer Ablauf
Bewerbungsgespräche zum Job mit dem Personalwesen folgen in der Regel einem Muster. So kannst du dich auf den ungefähren Ablauf des Gesprächs, mittels dieses Leitfadens, schon im Vorfeld einstellen und dich darauf vorbereiten. So läuft in der Regel das Vorstellungsgespräch zum Job ab:
• Begrüßung (Blickkontakt nicht vergessen)
• Vorstellen (immer mit Vor- und Nachnamen)
• Small Talk (Themen: Anreise, Umfeld – positive Atmosphäre erzeugen)
• Möchten Sie etwas trinken? (ruhig etwas annehmen, gängige Getränke wie Kaffee, Tee, Wasser)
• Unternehmenspräsentation (Zuhören und ggf. schon erste Fragen zum Unternehmen stellen)
• Eigene Präsentation (Möglichkeit bis zu 5 Minuten frei von sich zu erzählen)
• Fragen des Unternehmens (ruhig etwas erzählen, nicht zu knapp antworten)
• Verabschiedung (Erfragen, wie es weitergeht)
Leitfaden Telefoninterview: Checkliste  
• Fragen des Unternehmens (ruhig etwas erzählen, nicht zu knapp antworten)
• Verabschiedung (Erfragen, wie es weitergeht)

Leitfaden Interview: Checkliste
Hier noch einmal die wichtigsten Eckdaten des Leitadens für das Bewerbungsgespräch zur Vorbereitung zusammengefasst:

Checkliste zum Leitfaden für Bewerbungsgesprächen
• Recherche zum Unternehmen durchführen.
• Eigene Fragen, die du dem Unternehmen zum Job stellen möchtest.
• Kompetenzanalyse und Selbsteinschätzung durchführen.
• Fünfminütige Selbstpräsentation entwickeln und üben.
• Sich typische Fragen des Unternehmens im Vorfeld einmal beantworten.
• Im Gespräch Blickkontakt nicht vergessen.
• Ruhig und umfassend alle Fragen beantworten.
• Am Ende unbedingt fragen, wie es weitergehen wird.

Checkliste

Bewerbungsgespräch Checkliste: Recherche zum Unternehmen
Die Recherche zum Unternehmen ist ein ganz elementarer Punkt, um sicher in das Gespräch mit dem Personalwesen zu gehen. Um dir hier mehr Sicherheit zu geben. Checklisten sollen dir dabei helfen. Hier die Checkliste zum Thema Recherche zum Unternehmen und ein typischer Fragenkatalog an das Unternehmen.

Checkliste Recherche zum Unternehmen:
• Wie steht das Unternehmen auf dem Markt?
• Welche Mitbewerber gibt es?
• Worin zeichnet sich das Unternehmen aus?
• Welche Unternehmensstruktur hat es?
• Wie sieht die Unternehmenskultur aus?
• Wie steht das Unternehmen zum Thema New Work (z.B. agile Arbeitsmethoden, mobiles Arbeiten, flache Hierarchien)?
• Welche Entwicklungsmöglichkeiten bietet das Unternehmen?
• Wie gestaltet sich Personalentwicklung?

Informationen zum Unternehmen bekommst du natürlich auf der Homepage. Du solltest aber auch abseits davon das Internet durchforsten und zum Beispiel auch Webseiten zur Arbeitgeberbewertung mit einzubeziehen, um möglichst viele Informationen und natürlich auch weiterführende Fragen für das Vorstellungsgespräch zu bekommen.
Als Nächstes solltest du Informationen zur ausgeschriebenen Stelle recherchieren. Meistens stehen dir neben der Stellenausschreibung wenig weitere Informationen zur Verfügung. Somit besteht die folgende Checkliste aus typischen Fragen zu diesem Thema.

Checkliste zu typischen Fragen zur Stellenausschreibung:
• Was gehört zu meinem Aufgabengebiet?
• Für was und ab wann übernehme ich Verantwortung?
• Kann ich meine Arbeit selbst gestalten?
• Welche Entscheidungen kann ich treffen?
• Mit wem, welchen Bereichen arbeite ich zusammen?
• Wie ist das Team, in dem ich arbeite strukturiert?
• Mit welchen Methoden arbeiten wir?
• Wie sieht die Hierarchie und Führungsstruktur aus?
• Welche Ausrüstung, Arbeitsmaterialien stehen mir zur Verfügung?


So können deine typischen Fragen an das Unternehmen aussehen. Wie wirst du Arbeiten und welche Hilfestellungen, zum Beispiel Arbeitshilfen stehen die zur Verfügung? Scheue dich nicht, auch kritische Fragen zu stellen, denn alle Fragen, die dir wichtig sind, sind erlaubt. Hier ein paar Beispiele in einer Checkliste:

Checkliste zur Arbeit und Arbeitsumfeld:
• Was bieten Sie zum Thema Work-Life-Balance?
• Wie sehen Arbeitszeiten und Urlaubsgestaltung aus?
• Ich müsste umziehen, bieten es Hilfe bei der Wohnungssuche?


Neben den Fragen, die du dem Unternehmen stellen solltest, musst du dich aber auch auf typische Fragen vom Unternehmen an dich vorbereiten.
Bewerbungsgespräch Checkliste: Typische Fragen vom Unternehmen
Deine Gesprächspartner im Vorstellungsgespräch sind extrem neugierig. Sie wollen alles über dich erfahren. Zeige Verständnis, denn die Investition in Personal ist für das Unternehmen wichtig und teuer. Sie wollen auf Nummer sicher gehen und den richtigen Kandidaten bekommen und haben sicherlich einen Fragenkatalog vorbereitet. Auch wenn die Unternehmen deinen Schwächen auf den Zahn fühlen wollen, sollten in deinen Antworten deinen Stärken im Vordergrund stehen.

Im Folgenden eine Checkliste mit den typischen Fragen, die eigentlich in jedem Bewerbungsgespräch meist vom Personalwesen gestellt werden. Sie sind offen gehalten und du solltest bei deiner Antwort auch wirkliche etwas erzählen. Denk immer daran, es geht um deine Person, deine Kompetenzen und deine Stärken und nicht um deine Schwächen.

Checkliste zu typischen Fragen der Unternehmen:
• Nennen Sie uns Ihre Alleinstellungsmerkmale?
• Worin sind Sie besonders gut?
• Welche Erfahrungen haben Sie geprägt?
• Wie würden Sie sich selbst charakterisieren?
• Was würden Sie an sich selbst am ehesten verändern?
• Was bedeutet für Sie Erfolg?
• Wo sehen Sie sich beruflich in fünf Jahren?
• Wenn Sie zurückblicken, würden Sie alles noch einmal so machen?

Diese Fragen solltest du dir in deiner Vorbereitung zum Vorstellungsgespräch unbedingt einmal beantworten. Sie werden auch gerne im Rahmen von einem Assessment Center gestellt.
Bewerbungsgespräch Checkliste: Knigge und Kleidung
Benimm ist in. Personaler achten auf deinen Auftritt. Es geht dabei nicht darum jede Regel des Knigge zu kennen, sondern es geht eigentlich nur um Respekt und Wertschätzung der anderen Person gegenüber. Wenn du das verinnerlichst, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Um dir zu helfen, hier eine Checkliste mit ein paar Regeln, die du für das Vorstellungsgespräch gut brauchen kannst.

Checkliste zum Knigge im Bewerbungsgespräch
• Der Hereinkommende grüßt zuerst
• Der Ranghöhere reicht die Hand zuerst
• Blickkontakt im Gespräch halten
• Lächeln
• Offene Körperhaltung, den Gesprächspartnern zugewandt
• Immer mit Vor- und Nachnamen vorstellen
• Wenn du sitzt und eine ranghöhere Person hereinkommt, zur Begrüßung aufstehen
• Auf angemessene Kleidung achten (Businesslook, Smart Casual, Business Casual)
Bewerbungsgespräch Checkliste: Ablauf
Im Normalfall kannst du dich auf ein Interview mit zwei bis vier Personen aus dem Unternehmen einstellen. In der Regel dauert es ein bis zwei Stunden. Manchmal hast du an einem Tag mehrere Interviewrunden mit unterschiedlichen Personen, die deine Antworten dann miteinander vergleichen. Es ist also wichtig, im Vorfeld zu erfragen, was dich in dem Gespräch erwartet. Wie schon besprochen solltest du über das Unternehmen und die Stellenanzeige Bescheid wissen und eigene Fragen vorbereiten.

Es geht in dem Gespräch um deine Stärken. Also solltest du auf Fragen hierzu am besten mit Beispielen antworten können. Die Checkliste dazu hast du auch schon bekommen. Doch wie läuft so ein Gespräch nun ab?

Checkliste zum Ablauf im Bewerbungsgespräch:
• Begrüßung und kurze Vorstellung
• Small Talk (Lockerungsphase, Kennenlernen)
• Unternehmenspräsentation
• Deine Fragen zum Unternehmen und der Stelle und die Antworten des Personalwesen dazu
• Fragen des Unternehmens an dich und deine Antworten (Eigene Stärken herausstellen.)
• Das Gehalt kommt ins Spiel (Mit Berufsstart Gehalt darauf vorbereiten.)
• Wie verbleiben wir? (Das weitere Vorgehen unbedingt hinterfragen.)
• Small Talk und Verabschiedung

Die Zeit vergeht meist recht schnell und eh du dich versiehst, drückst du deinen Gesprächspartnern die Hand zum Abschied. Leider kannst du nicht fragen: "Wie war ich?" Doch du solltest klären, wie es jetzt weitergeht, damit auch du deine Bewerbungsphase planen kannst. Denn nach einem Interview kann sich auch noch ein Assessment Center anschließen. Checklisten und Infos findest du in dem Artikel zum Assessment Center.
zuletzt aktualisiert am 20.01.2020
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