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Assessment Center

Ein Assessment Center (kurz AC) ist ein strukturiertes Auswahlverfahren. Du durchläufst verschiedene praxisorientierte Übungen und wirst dabei beobachtet. Darauf kannst und solltest du dich gut vorbereiten.

Assessment Center - Was meinen die Unternehmen

Laden Sie Bewerber/Bewerberinnen im Bewerbungsprozess zum Assessment Center ein?

ja 2,82 %
nein 97,18%
antworten die teilnehmenden Unternehmensvertreter

Welche Tipps können Sie unseren Lesern zu einem AC geben?
  • ACs sind sowas von 90er
  • Wir haben keine Erfahrung damit
  • Kenntnis der Firma, bei der man sich bewirbt
  • Seid in den Gesprächen locker, aber bei den Aufgaben voll fokussiert.
  • gute Vorbereitung, insbesondere zum Unternehmen, zu einer möglichen Selbstpräsentation zu Erwartungen, Postkorbübung etc.
  • Sie werden ständig beobachtet - nutzen sie die Zeit um das Unternehmen und seine Vertreter kennen zu lernen
  • Wir führen ein ganz normales Einstellgespräch.
  • Natürlichkeit

Teilnehmende Unternehmen: 142
Letzter Eintrag zur Umfrage am 24.06.2022

Assessment Center: Definition

Assessment Center Beispiel: Wieso führen Unternehmen ein AC durch
Durch spielerische Übungen, welche ein Assessmentcenter auszeichnen, wollen die Personaler sehen, wie du dich in bestimmten Situationen verhältst und an Aufgaben herangehst. Es ist für die Unternehmen einfacher, dies anhand von Übungen zu sehen, als dich in einem Vorstellungsgespräch dazu zu befragen. In einem Assessmentcenter sehen die Unternehmen immer noch die beste Möglichkeit ein treffsicheres Matching zu erreichen. Im digitalen Recruiting beurteilen nicht selten Systeme die Ergebnisse deiner gelösten Aufgaben. Damit die Systeme damit zurechtkommen, findest du hier oftmals Tests und Multiple Choice Aufgaben.

»Wichtig: In einem Assessmentcenter wirst du immer aktiv Übungen durchführen und musst deine Kompetenzen in Handlungen zeigen.«



Assessment Center Definition: Was verbirgt sich hinter einem Assessment Center?
Mit einem Assessmentcenter möchte man deine Handlungskompetenz sowie Analysefähigkeit und Kreativität praxisnah testen. Aber auch Teamfähigkeit, Kooperationsfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit stehen im Fokus. Je nach Job können Verhandlungsgeschick und Umgang mit Mitarbeitergesprächen in Rollenspielen getestet werden. Es geht immer um deine Interaktion in bestimmten Situationen. Deshalb zeichnet sich ein Assessmentcenter durch Übungen aus, in denen du in fiktiven Situationen entsprechende Kompetenzen zeigen sollst.
Nicht alle Übungen lassen sich online durchführen. Deshalb werden Elemente aus dem Assessmentcenter in das Vorstellungsgespräch geholt. Heutzutage wirst du oft zu einen regelrechten Marathon an Gesprächen und Übungen eingeladen. Es wechseln sich Interviews, die durchaus mit kleinen Aufgaben gespickt sind mit Präsentationen oder Rollenspielen ab. So kannst du schon einmal mehrere Stunden bis zu einem Tag beim Unternehmen verbringen. Aufgrund der Pandemie gibt es selten Gruppenübungen. Für Teamübungen wird die Videokonferenz eingesetzt. Hier lässt sich die Teamarbeit auch prima vom Unternehmen beobachten.

»Tipp: Ein Assessmentcenter bedeutet sicherlich immer Stress und deshalb solltest du dich gut darauf vorbereiten.«



Fazit
Die Übungen und Tests ermöglichen dir, dich fundiert darzustellen. Oftmals ist es einfacher in Aktion seine Stärken zu präsentieren, als in einem Gespräch davon zu erzählen. Somit kann das Assessmentcenter eine Chance bedeuten. du die einzelnen Aufgaben nicht. Eine gute Vorbereitung ist notwendig.

Assessment Center: Vorbereitung

Assessmentcenter: Vorbereitung
Ohne Vorbereitung wird ein Assessmentcenter (AC) eher zum Alptraum, als zu einem herausfordernden Schritt in Richtung Traumjob. Die praxisorientierten Übungen können darüber hinaus gut trainiert werden.

Assessment Center Vorbereitung: Recherche
Welche Übungen werden mich erwarten? Dies ist eine spannende und berechtigte Frage. Antworten darauf ergeben sich aus der Jobbeschreibung. Wirst du im zukünftigen Job Kundenkontakt haben, könnte ein Rollenspiel oder eine Präsentation Im Portfolio deiner Aufgaben im Assessmentcenter sein. Gerne werden auch Kompetenzen wie Kreativität oder Analysefähigkeit mit Tests und Aufgaben hinterfragt. Ein wichtiger Bestandteil im Assessmentcenter ist die Teamfähigkeit, mit all ihren dazugehörenden Kompetenzen wie zum Beispiel Kooperationsfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Verhalten in Konfliktsituationen. Im Assessmentcenter ist als Aufgabe die Bearbeitung von Fallstudien beliebt. Als Basis für deine Vorbereitung gilt es demnach den zukünftigen Job zu analysieren und in Kompetenzen herunter zu brechen. Im Anschluss kannst du dir dann wiederum überlegen, mit welchen Aufgaben und Tests diese Kompetenzen gezeigt werden können. Und schon hast du deine möglichen Aufgaben zum Assessmentcenter.

»Tipp: Neben der Recherche zu den möglichen Aufgaben ist es sinnvoll diese auch einfach einmal durchzuspielen.«



Assessment Center Selbstpräsentation
Im Assessmentcenter geht es wie in jeden Auswahlverfahren im Bewerbungsprozess um deine Persönlichkeit. Neben deinen Fachkompetenzen spielt sie die größte Rolle im Bewerbungsprozess. Passt du ins Unternehmen, in den Bereich, in das Team? Diese Fragen möchte der Personaler im Auswahlprozess beantworten können. Deshalb drehen sich viele der Aufgaben im Assessmentcenter um deine Persönlichkeit.
Um diese optimal zu bestehen, ist es wichtig, dass du deine Soft Skills kennst und auch wieder in Handlungskompetenzen transferieren kannst. Denn in den Übungen wirst du ja nicht wie im Vorstellungsgespräch zum Beispiel über deine Teamfähigkeit reden, sondern du musst deine Teamfähigkeit in den Übungen zeigen. Das ist der große Unterschied zum Vorstellungsgespräch.

»Wichtig: Im gesamten Bewerbungsprozess geht es um deine Persönlichkeit. Da macht das Assessmentcenter keine Ausnahme. Hier musst du deine Persönlichkeit aktiv zeigen.«



Assessment Center Tests
Neben Fallstudien und Präsentationen sind Tests ein weiterer Bestandteil im Assessmentcenter. Da sich die Tests auch gut online durchführen lassen, sind sie im Moment besonders beliebt. Hier werden deine Analysefähigkeit, Kreativität, Arbeitsverhalten und weitere Methodenkompetenzen in zeitlich begrenzten Aufgaben getestet. Ein Klassiker der Methodenkompetenz ist die sogenannte Postkorb Übung, bei der du in einem kurzen Zeitfenster Nachrichten und E-Mails bearbeiten musst, bzw. entscheiden musst ob und wann du Aufgaben selbst durchführst oder delegierst.
Daneben gibt es noch spielerische Aufgaben zu meist fiktiven Szenarien. Hier kommen Aufgaben unter dem Stichwort „Brainteaser“ zum Einsatz. Im Internet findest du hierzu viele Beispiele, um dich vorzubereiten.
Ab und zu werden auch Persönlichkeitstests wie Big Five bzw. OCEAN Modell oder der BIP eingesetzt. Wobei solche Tests eher bei Führungspositionen zum Tragen kommen.

»Tipp: Grundsätzlich gilt – eine gute Vorbereitung ist der halbe Test.«



Keine Angst vorm Assessment Center
Angst solltest du nicht vor diesem strukturierten Auswahlverfahren haben. Die unterschiedlichen Aufgaben ermöglichen es dir, dich in all deinen Facetten zu zeigen und auch klar deine Stärken zu präsentieren. Wichtig ist, dass du dich auf die Aufgaben einlässt und sie immer ernst nimmst, auch wenn sie eher als ein lockeres Spiel daherkommen.

»Tipp: Jede Aufgabe ist eine neue Chance. Somit bietet das Assessmentcenter mehr Möglichkeiten als ein Vorstellungsgespräch.«



Fazit
Mit einer grundsätzlichen Vorbereitung lassen sich alle Aufgaben eines Assessmentcenters gut bewältigen.

Assessment Center: Ablauf

Assessment Center Ablauf: Teilnehmer
Gruppen-Assessmentcenter in Präsenz finden im Moment kaum statt. Hier ist im Zuge der Digitalisierung des Bewerbungsprozesses und der Pandemie das Einzel-Assessmentcenter vor Ort oder Online die Regel geworden. Fallstudienbearbeitung in Gruppen findet wenn dann nur über Videokonferenzsysteme statt. Dann können es Gruppen um die acht Teilenehmer sein, die sich in der Bearbeitung der Fallstudie präsentieren. Die kompletten Facetten der Teamarbeit lassen sich auch über Zoom & Co. gut beobachten.

»Wichtig: Assessmentcenter haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Einzel-Assessmentcenter sind stark auf dem Vormarsch.«



Beim Einzel-Assessmentcenter stehen Aufgaben und Tests im Vordergrund. Diese können in der Regel online oder in Präsenz gut durchgeführt werden. Online ist es dann meist ein Element, dass gesondert vom Vorstellungsgespräch gelöst werden muss. Zur Bearbeitung steht immer nur ein kurzes Zeitfenster zu Verfügung. In Präsenz werden Assessmentcenteraufgaben gerne in das Vorstellungsgespräch eingebettet. Somit musst du vor den Augen der Personaler die Aufgaben lösen, musst dich aber nicht mit weiteren Teilnehmern abstimmen.
In den Teamaufgaben herrscht meistens Konkurrenz, da sich die Teilnehmer in der Regel um die gleiche Position zw. einen Platz im Traineeprogramm bewerben. Das macht die Arbeit im Team nicht unbedingt leichter.
Doch bist du alleine im Assessmentcenter fehlt der Austausch mit dem Team, um Problemstellungen leicht und effizienter zu lösen. So haben beide Szenarien ihre Vor- und Nachteile.

»Wichtig: Im Assessmentcenter in der Gruppe kann Konkurrenzdenken entstehen, während du bei einem Assessmentcenter, indem du allein Aufgaben lösen musst, auf den oft lösungsorientierten Austausch im Team verzichten musst.«



Assessment Center Ablauf: Beobachter und Assessoren
Ein Assessmentcenter zeichnet sich durch Beobachter oder Assessoren aus, die deine Handlungen beobachten und in Kompetenzen transferieren. Bei der Fallstudienbearbeitung im Team ist das auch heute noch gegeben. Bei Online Tests wird ein System die Beurteilung übernehmen.
Sind Assessmentcenter Übungen in das Vorstellungsgespräch eingebettet, werden die Interviewer zu Beobachtern, wenn du Aufgaben lösen musst.

Um eine fundierte Beobachtung deiner Person und deiner Handlungen zu garantieren, sollten dich mindestens zwei Assessoren unabhängig voneinander beobachten. Nur so kann ein fundiertes Ergebnis erzielt werden. Übernimmt ein System diese Rolle, sollten die Aufgaben so strukturiert sein, dass eine fundierte Beurteilung möglich ist.

Da sich hier noch Vieles in der Testphase befindet, können besonders bei der Auswertung durch Systeme leider immer noch ungenaue Beurteilungen entstehen, wenn die Aufgaben zu komplex gestaltet sind.

»Wichtig: Ein Assessmentcenter zeichnet sich dadurch aus, dass deine Handlungen beobachtet und beurteilt werden.«



Assessment Center: So könnte es ablaufen
In einem Online durchgeführten Assessmentcenter wirst du einen Link erhalten, mit der Aufforderung zeitnah die Aufgaben zu bearbeiten. Wenn du die Bearbeitung startest, läuft die Zeit. In der Regel ist wenig Zeit vorgesehen und du musst die Aufgaben zügig und oft intuitiv bearbeiten. Es kommen hier oft Multiple-Choice Aufgaben zum Tragen, da diese von Systemen gut ausgewertet

Im Vorstellungsgespräch eingebettete Aufgabenwerden oft unvermittelt mitten im Gespräch eingestreut. Es sind gerne Kreativaufgaben, Brainteaser oder Szenarien. Die Herausforderung liegt darin, sich schnell auf die Situation einzulassen und Handlungs- und Lösungsorientiert zu agieren. Es ist nicht unbedingt das Wichtigste eine Lösung zu präsentieren. Was erwartet wird, ist dein Ansatz, um sich der Problemstellung zu nähern. Somit ist lautes Denken und durchaus auch das Skizzieren gefragt.

»Tipp: Wichtig ist etwas zu machen. Auch ein falscher Ansatz, kann letztendlich zum Ziel führen. Es gibt immer einen Radiergummi, um aufgeschriebene Gedanken zu löschen und neu zu starten. Nutze diese Möglichkeit.«



Am nächsten liegt die Fallstudienbearbeitung über Videokonferenzsysteme an dem Assessmentcenter, dass wir üblicherweise kennen. Meist muss ein fiktives Szenario, dass sich aber durchaus am zukünftigen Job orientiert, im Team bearbeitet werden. Hier geht es besonders um die Interaktion in der Gruppe. Diese steht im Fokus der Beobachtung. So eine Fallstudienbearbeitung mündet meist in eine Präsentation. Zusammengenommen kann so ein Assessmentcenter bis zu einem Tag dauern.

Fazit
Assessmentcenter haben sich stark gewandelt und sind in ihren Abläufen sehr unterschiedlich geworden. Trotzdem geht es immer darum, deine Kompetenzen zu filtern, um herauszufinden, ob du für den Job geeignet bist und in das Team bzw. Unternehmen passt.

Assessment Center: Selbstpräsentation

Eine gelungene Selbstpräsentation ist im gesamten AC wichtig. Du solltest dich auf der einen Seite authentisch geben, aber dich auf der anderen Seite immer von deiner besten Seite zeigen. In der Vorbereitung ist es wichtig eine Selbstanalyse durchzuführen und sich seiner Kompetenzen bewusst zu werden. Auch solltest du anschaulich über deine Person und deinen Werdegang berichten können. Eine Selbstpräsentation im Assessment Center kann zum Beispiel auch eine gesonderte Aufgabe sein und wird aber immer im Rahmen des Small Talk in den Pausen Thema sein, denn hier mischen sich die Unternehmensvertreter gerne unter die Teilnehmer.

Assessment Center: Test

Das Assessmentcenter ist von Übungen geprägt. Diese Übungen sind handlungsorientiert und sollen das Jobprofil repräsentieren. Du wirst in den Übungen beobachtet und es werden Rückschlüsse auf deine Kompetenzen gezogen. Im Online Assessmentcenter sind die Übungen so aufgebaut, dass sie auch mittels KI-Systeme beurteilt werden können. Was dich in einem Assessmentcenter in Präsenz oder Online erwartet, wird hier kurz vorgestellt.
• Der Postkorb
• Die Fallstudie
• Die Präsentation
• Teamspiele
• Rollenspiel
• Tests

Der Postkorb
Die Übung kann in einem Präsenz Assessmentcenter, aber auch online durchgeführt werden.
Es geht um das Thema Arbeitsorganisation. Im Fokus stehen Kompetenzen wie Auffassungsgabe, strukturiertes Arbeiten, Organisationsfähigkeit und vernetztes Denken, aber auch die Fähigkeit zu delegieren, Belastbarkeit und dein Verhalten in Stresssituationen. Simuliert wird der Büroalltag und hier die übliche Nachrichtenflut via E-Mail oder anderer Messenger Dienste.
Deine Aufgabe wird es sein, einen gut gefüllten Posteingang in natürlich sehr kurzer Zeit zu bearbeiten. Du musst dabei so einige Entscheidungen treffen. Diese musst du im Nachgang dann auch begründen. Es gibt nicht unbedingt immer nur eine Lösung. Bei deine Entscheidungen und Vorgehensweisen soll auch immer Spielraum für unterschiedliche Persönlichkeiten gegeben sein. Damit fällt es dem Assessor leichter, dich kennenzulernen.
Bei der Durchführung bedarf es ein großes Maß an Stressresistenz, Strukturiertheit und hohe Konzentration.

Die Fallstudie
Diese Übung ist ein Klassiker in den Präsenz-Assessmentcentern. Sie lässt sich aber auch gut digital über Videokonferenzsysteme durchführen. Basis ist eine Gruppe, die meist aus Bewerbern um den Job zusammengestellt wird. Diese Gruppe muss in einem vorgegebenen Zeitraum gemeinsam ein Szenario bearbeiten. Diese Übung endet in der Regel mit einer gemeinsamen Präsentation der gefundenen Strategien und Ergebnissen.
Den Assessoren geht es um die Team- und Kooperationsfähigkeit. Wichtig ist, dass du versuchst alle Elemente, die für die Teamarbeit wichtig sind, zu zeigen. Das beginnt mit simplen Dingen wie Blickkontakt und offene Körpersprache und endet bei einem lösungsorientiertem Konfliktverhalten. Eine gemeinsam gefundene Lösung unter Berücksichtigung getroffener Kompromisse steht im Vordergrund.
Wichtig ist, dass du aktiv am Geschehen teilnimmst und dich einbringst. Behalte dabei den Teamgedanken im Kopf und beziehe immer alle Teilnehmenden ein. Es sollte in Waage sein, dass du dich durchsetzt, aber auch Kompromisse eingehen kannst und die Ideen anderer akzeptierst.

Die Präsentation
Die Fallstudie mündet in der Regel in eine Präsentation, bei der alle im Team einen Part übernehmen müssen. Je nachdem wie gut du mit Präsentationen zurechtkommst, kannst du dir hier entweder den leichten Part zu Beginn oder das Fazit zum Schluss aussuchen oder der oftmals schwieriger darzustellenden Strategieentwicklung einsetzen.
Die Präsentation kann aber auch als gesonderte Übung stattfinden. Hier wird Sie gerne innerhalb eines Vorstellungsgespräches in Präsenz oder Online durchgeführt. Beliebte Themen sind dein Werdegang und deine Ziele oder das Thema deiner Bachelor- oder Masterarbeit. Du bekommst in der Regel immer Zeit zur Vorbereitung und musst häufig auch eine Visualisierung planen.
Zur Vorbereitung wird es dir helfen, sich mit Präsentationstechniken und Rhetorik auseinanderzusetzen. Neben der übersichtlichen Präsentation steht der Aufbau und Spannungsbogen deines Themas im Fokus. Viele Universitäten und Hochschulen bieten auch Seminare zu diesen Themen an, da du damit auch im Studium konfrontiert bist. Deshalb erwarten die Unternehmen auch eine gewisse Routine von dir.

Teamspiele
Neben der Fallstudie gibt es im Assessmentcenter noch weitere Gruppenübungen, die gerne auch einen Hang zum Spiel haben. Durch Ihren Spaßfaktor wird der Stress vergessen und du gibst dich natürlich. Auch hier geht es um deine Teamfähigkeit. Oft spielt aber auch Kreativität, strategisches Denken und Analysefähigkeit eine Rolle. Teamspiele können so aufgebaut werden, dass bestimmte Kompetenzen bewusst angesprochen werden. Besonders beliebt ist hier das Thema Durchsetzungsvermögen. Im Kern findest du diese spielerischen Übungen meistens in Präsenzveranstaltungen. Deshalb sind Sie in Zeiten der Pandemie etwas ins Hintertreffen geraten. Online sind solche Aufgaben eher als kreative Tests im Vorstellungsgespräch eingebunden.

Das Rollenspiel
Auch das Rollenspiel, welches eine Gesprächs- oder Verhandlungssituation simuliert, wird in der Regel in Präsenz durchgeführt. Du schlüpfst dabei in eine für den Job typische Rolle und musst ein Gesprächssituation meistern. Dein gegenüber ist entweder eine Person auf dem Unternehmen oder ein Schauspieler. Deine Gesprächspartner haben natürlich ihre Anweisungen. So können für dich recht herausfordernde Gesprächssituationen entstehen. Rollenspiele kommen im Assessment Center zum Tragen, wenn du im zukünftigen Job Mitarbeiter- oder Kundengespräche führen wirst.
Neben den unterschiedlichen Situationen hier ein Tipp zum grundsätzlichen Aufbau eines Gesprächs

Das Gespräch im Griff mit den sechs Phasen:
1. Einleitung – Zu Beginn steht Begrüßung, Small Talk und die Klärung des Anlasses. Tipp: Je kritischer das Gespräch, desto weniger Small Talk zu Beginn.
2. Anlass – Die Gesprächspartner haben den Anlass akzeptiert. Tipp: Anlass neutral ohne Bewertung darstellen.
3. Informationsgewinnung – Dieser Punkt nimmt viel Raum und Zeit im Gespräch ein. Es geht darum, möglichst viele Informationen zu sammeln, um für den Folgepunkt gerüstet zu sein. Tipp: Nicht zu schnell auf eine Lösung festlegen, sondern Optionen sammeln.
4. Ergebnisabgleich – Hier werden alle gesammelten Punkte bewertet und die von beiden Seiten akzeptierten Vorschläge bleiben bestehen.
5. Lösungsfindung – Jetzt wird aus den Optionen eine Lösung formuliert. Tipp: Bahnt sich keine Lösung an, ist es wichtig, dass Gespräch offen zu halten und weitere Treffen zu ermöglichen.
6. Abschluss – Die Gesprächsergebnisse sind zusammengefasst, dokumentiert und man verabschiedet sich.


Tests im Assessment Center
Tests sind klar im Trend, da sie sich prima Online durchführen lassen. Sie werden bei Online Assessmentcentern eingesetzt und dominieren hier sogar das Geschehen. Beliebt ist jede Art von Multiple Choice Aufgaben, aber auch Kreativtests. Tests solltest du unbedingt im Vorfeld üben. Es gibt Webseiten und Bücher zum Thema Testtraining. Hier wirst du sicherlich in der Bibliothek deiner Hochschule fündig. Aber auch über Apps kannst du dich fit machen für diese Aufgaben. Beliebt sind Tests unter dem Stichwort „Brainteaser“. Vermeintlich komplexe Aufgaben, die sich aber relativ schnell lösen lassen.

Aufwendigere Persönlichkeitstests kommen eher im Rahmen von Präsenz Assessmentcenter zum Einsatz. Hier gibt es zum Beispiel das Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung kurz BIP. In diesem Test werden 210 Testfragen beantwortet und damit überfachliche Kompetenzen erfragt. Es geht um die berufliche Orientierung, das Arbeitsverhalten, die soziale Kompetenz und die psychische Konstitution. Weitere Tests, die von Unternehmen genutzt werden, sind zum Beispiel der Myers-Briggs-Typenindikator, das Persolog-Persönlichkeits-Profil und das Occupational Personality Questionnaire. Um dich besser für das Assessment Center vorbereiten zu können, solltest du bei der Bestätigung der Einladung am besten nachfragen, ob Persönlichkeitstests Bestandteil des Assessmentcenters sind.

Fazit
Tests sind mittlerweile aus dem Assessmentcenter nicht wegzudenken und werden gerade durch digitale Auswahlmechanismen noch stärker zu Tragen kommen.

Assessment Center: Fazit

Falls du ein mulmiges Gefühl hast und leichte Panik beim Gedanken an das bevorstehende Assessmentcenter aufkommt, hilft dir in der Vorbereitung Autosuggestion. Damit kannst du dich in eine positive Gemütslage bringen und das Assessment Center als Chance begreifen. Wie klappt das? Stelle dich zum Beispiel jeden Morgen vor deinen Spiegel, lächle dich an und sage: „Ich bin gut so wie ich bin. Ich freue mich auf das AC, um dort meine Fähigkeiten zu zeigen.“ Wenn du das einige Tage machst, wirst du sehen, dass du dann wirklich daran glaubst und damit Sicherheit ausstrahlst.

Gut vorbereitet lassen sich die Assessment Center Aufgaben und Übungen gut meistern. Wichtig ist die positive Grundstimmung zu diesem Auswahlverfahren, denn jedes AC ist einfach auch eine Chance mehr über sich zu erfahren und somit immer eine spannende und interessante Sache, auch wenn es mit dem Job nicht klappen sollte.
zuletzt aktualisiert am 25.05.2022
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