Bewerbungsfoto
Mit einem professionellen Bewerbungsfoto sammelst du bei deinem potentiellen Arbeitgeber in jedem Fall Sympathiepunkte. Zeige dich daher auch hier von deiner »Schokoladenseite«.
Bewerbungsfoto: Was meinen die Unternehmen
Wohin sollte das Bewerbungsfoto (wenn vorhanden) am Besten platziert werden?
Lebenslauf oder Deckblatt?
| Lebenslauf |
54,43 % |
| Deckblatt |
12,55% |
| auf Foto verzichten |
4,43% |
| egal |
28,60% |
| antworten die teilnehmenden Unternehmensvertreter |
Wohin sollte das Bewerbungsfoto (wenn vorhanden) am Besten platziert werden?
Lebenslauf oder Deckblatt?
|
100,00 % |
|
0,00% |
| antworten die teilnehmenden Unternehmensvertreter |
Teilnehmende Unternehmen: 542
Letzter Eintrag zur Umfrage am 30.04.2026
Bewerbungsfoto: Do and Don´t
Do's
aktuelles Bild vom Bewerbungsfotografen
hohe Qualität
Dresscode beachten
Foto separat auf einem Deckblatt
Körpersprache überprüfen (Blickkontakt, gut erkennbares Gesicht, natürlicher Gesichtsausdruck)
Dont's
selbst gemachtes Bild
unruhiger Hintergrund
Ganzkörperaufnahmen
unnatürliche Fotos
Bilder aus dem Urlaub oder Automaten
Das
Bewerbungsfoto, egal ob farbig oder schwarz-weiß, sollte über Ausstrahlung verfügen. Versuche, deine Motivation, deine Dynamik, deine Lern- und Leistungsbereitschaft, deine Kreativität und deine positive Einstellung in dieses Bild hineinzulegen.
»Ein Bewerbungsfoto ist in Deutschland aufgrund des AGGs (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz) keine Pflicht. Viele Unternehmen freuen sich aber über eine Bewerbung mit Foto!«
Für dein Bewerbungsfoto gehst du bitte unbedingt zum Fotografen. Wähle hier einen Bewerbungsfotograf, der sich auf Bewerbungsbilder spezialisiert hat. Selbstversuche sind nicht zu empfehlen. Der Fotograf hat einen viel besseren Blick und kann dich gut beraten. Die Kosten für das Lichtbild liegen zwischen € 30-70. Lass dir vom Fotografen dein Foto als Datei, also elektronisch, aushändigen. So kannst du die Fotos direkt bei
Online- oder
eMail-Bewerbungen beifügen.
Solltest du eine Papierbewerbung bzw. eine Bewerbungsmappe versenden, kannst du das Bild gerne einscannen. Wird die Bewerbung online verschickt, sollte die Qualität des Bildes so sein, dass auch beim Ausdrucken eine gute Qualität erreicht wird. Denn ab und zu, wird die online verschickte Bewerbung im Unternehmen vom Personaler in der Papierversion weiter bearbeitet.
Bewerbungsfoto: Kosten
Mit 70,00 Euro Kosten musst du für ein
Bewerbungsfoto vom Fotografen immer rechnen. Oft bekommst du dafür ein bis drei traditionell geschossene Bilder in digitaler Version. Vorteil eines Bewerbungsbildes vom Fotografen ist, dass du Professionalität und Qualität für deine Bewerbung zum
Job erwarten kannst. Eigentlich kosten die Bewerbungsbilder so gesehen gar nicht so viel. Der Aufwand macht sich auf alle Fälle bezahlt, besonders, wenn du damit den gewünschten
Job bekommst. Um eine gute Qualität zu erhalten, solltest du dir deshalb Zeit nehmen, um einen geeigneten Bewerbungsfotograf zu finden und genau recherchieren, was es kostet. Denn die Kostenrechnung sieht bei jedem Bewerbungsfotograf anders aus. Was bietet dir das Bild vom Fachmann? Das Bild vom Fotografen wird gut ausgeleuchtet sein und der Hintergrund zu deiner Person und deinem Outfit passen. Da die Bilder mit der Digitalkamera aufgenommen werden, haben Sie die nötige Qualität und kannst du in der Regel aus einer großen Menge Bilder auswählen. Möchtest du ein modernes Bild oder gar ein Bild draußen aufgenommen haben, werden die Kosten beim Fotografen jedoch deutlich steigen. Hier solltest du in Vorarbeit gehen und dir im Vorfeld schon Gedanken machen, wie dein
Bewerbungsfoto für den
Job aussehen soll, damit du beim Fotografen Zeit und auch Kosten sparen kannst. Der Aufwand und damit die Kosten reduzieren sich deutlich, wenn du mit konkreten Vorstellungen zu deinem
Bewerbungsfoto für den
Job beim Fotografen erscheinst. Auch solltest du mit dem ihm genau besprechen, wo du dich bewerben möchtest. Nur so kann der Fotograf als Experte entscheiden, ob er dich modern oder klassisch in Szene setzt. Im Internet kannst du natürlich auch nach Fotografen schauen, welche die Experten Bewerbungsfotos sind.
Ja, absolut! Ein professionell aussehendes Bild muss nicht teuer sein. Hier ein paar kostengünstige (oder sogar kostenlose) Möglichkeiten, wie du an ein hochwertiges Bild kommst:
1. KI-generierte Bilder (z. B. über mich)
Du kannst mir z. B. beschreiben, was du brauchst, und ich kann dir ein professionell wirkendes Bild generieren lassen – perfekt für Social Media, Webseiten oder Präsentationen. Das kostet dich hier nichts.
2. Günstige Fotografen / Studios
Studenten oder Anfänger bieten oft Shootings für kleines Geld oder sogar kostenlos für ihr Portfolio an. In manchen Städten gibt es auch Selbstbedienungs-Studios (z. B. „Do it yourself“-Fotoautomaten mit gutem Licht).
3. Selbst machen – mit Smartphone & ein paar Tricks
• Gute Beleuchtung (Tageslicht oder Ringlicht)
• Neutrale Hintergründe
• Apps wie Snapseed, Lightroom Mobile, Canva (teilweise kostenlos) für Nachbearbeitung
• Optional: KI-Tools wie Remini oder Facetune AI, um die Qualität zu verbessern
4. Online-Dienste / Avatare / Headshots
• PfP Maker, ProfilePicture.AI, StudioShot – generieren professionelle Profilbilder auf Basis deines Fotos (Kosten: ca. 5–20 €)
• Canva Pro bietet auch KI-generierte Avatare und Designs
Heutzutage solltest du immer die digitale Version deiner Bewerbungsfotos vorliegen haben. Das kostet mehr, aber der Aufwand lohnt sich. Wenn du ein Papierbild erst wieder einscannen musst, verlierst du zu sehr an Qualität. Das bedeutet allerdings, dass du die Rechte für das digitale Bild vom Fotografen erwerben musst. Eigentlich der übliche Vorgang, aber nicht immer darfst du die Bilder dann auch im Internet veröffentlichen, also für deine Social Media Profile auf Xing oder LinkedIn nutzen.
Die für dich günstigste Variante, bei der du alle Rechte am Bild hast, ist die, deine Bewerbungsfotos selber zu machen. Das kostet dich nur deine Zeit und Aufwendungen. Die Qualität muss aber bei Bewerbungsfotos für Bewerbungen in Deutschland auf alle Fälle passen. Hier bieten dir auch Bildbearbeitungsprogramme die Möglichkeit die Qualität zu verbessern. Somit kann es sich durchaus lohnen, sich mit diesen Programmen auseinanderzusetzen.
»Tipp: Die günstigste Variante ist das Bewerbungsbild selbst zu machen. Die Qualität muss aber passen.«
Bewerbungsfoto: Größe
Wenn du die digitale Version deines Bewerbungsfotos hast, kannst du bequem die Größe und den Ausschnitt der Bewerbungsfotos variieren. So lässt sich dein Bewerbungsbild in einfach in die unterschiedlichen Layouts für Lebensläufe einbauen. Wichtig ist dabei, dass das Bild dir in einer guten Qualität vorliegt, damit du auch Ausschnitte, wie zum Beispiel ein
Bewerbungsfoto im Anschnitt, ohne Qualitätsverslust realisieren kannst. Bekommst du das Bild vom Fotografen sollte die Qualität auf alle Fälle immer passen.
»Wichtig: Um mit der Größe und dem Ausschnitt des Bewerbungsbildes variieren zu können, müssen Bewerbungsfotos in guter Qualität und in digitaler Version vorliegen.«
Platzierst du das Lichtbild direkt auf dem Lebenslauf, wird die Größe des Bildes meist schon durch das Layout deiner Lebenslaufvorlagen definiert. Je kleiner der vorgesehene Platz, desto eher solltest du einen Ausschnitt des Bewerbungsbildes im Anschnitt bevorzugen. Die Mindestgröße liegt bei einer Breite von circa vier Zentimetern. Darunter ist das Bild einfach zu klein, um aussagekräftig für das Personalwesen zu sein.
Platzierst du dein Bewerbungsbild auf das
Deckblatt deiner Bewerbungsmappe, kannst du viel besser mit der Größe variieren. Wenn du ein
Bewerbungsfoto mit deiner Bewerbung verschickst, möchtest du das Optimum damit erreichen. Du möchtest für das Personalwesen sympathisch und kompetent wirken sowie neugierig auf deine Person machen. Da ist es sicherlich immer von Vorteil, wenn der Bildausschnitt deines Bewerbungsfotos nicht zu klein ist und vor allen Dingen immer dein Gesicht und deine Augen groß genug abgebildet sind. Gerade, wenn du einen Bildausschnitt (bh Größe) wählst, der mehr als nur das Portrait von dir zeigt, muss das
Bewerbungsfoto entsprechend vergrößert werden, um den Blickkontakt über das Bild noch zu gewährleisten. Da ist die Lösung mit einem
Deckblatt gut geeignet.
»Tipp: Eine Bewerbung mit Deckblatt bietet dir viel mehr Variationen bei der Größe deines Bewerbungsbilds.«
Beim Portrait ist das Querformat recht beliebt. Hier bieten sich ein sehr direkter Blick und auch ein Anschnitt an. Das heißt, dass dein Kopf oben am Haaransatz leicht angeschnitten wird. Der Ausschnitt konzentriert sich voll und ganz auf dein Gesicht, die Kleidung spielt keine Rolle. So ein Bild sollte maximal zehn Zentimeter breit sein. Die Höhe wird durch den sich daraus ergebenden Ausschnitt bestimmt. Ähnlich verhält es sich mit einem quadratischen Bild, welches sich in der Regel auch eher auf das Gesicht konzentriert. Beide Formate sehen auch in schwarz-weiß sehr interessant aus und können gute Sympathiefaktoren sein. Das solltest du am besten direkt mit dem Fotograf besprechen.
Das Hochformat ist die gängigste Version bei Bewerbungsfotos, die meist in einer Höhe von sechs Zentimetern vom Fotografen geliefert wird. Der Ausschnitt ist auf Kopf und Schulterbereich, eventuell auch bis zur Taille gewählt. Dann kommt auch die Handhaltung ins Spiel. Vorsicht mit verschränkten Armen – sie können leicht als arrogant oder abweisend eingestuft werden. Verschränkte Arme sollten also nur gemeinsam mit einem gewinnenden Lächeln auf dem
Bewerbungsfoto erscheinen. Je größer der Ausschnitt, desto größer sollte das Bild insgesamt sein, um den Gesichtsausdruck immer noch wahrnehmen zu können. Somit wird wieder klar, dass ein Ganzkörperbild am besten auf dem
Deckblatt der Bewerbung zum
Job Platz findet. Es könnte dann zum Beispiel auch ein extremes Hochformat oder gar ein freigestelltes Bild sein, welches in der Höhe fast die ganze Seite in Anspruch nimmt. Achtung, hier die die korrekte Kleidung wieder wichtig. Solche großen Formate sollten aber nur für digitalisierte Bewerbungsunterlagen, die Online verschickt werden, genutzt werden.
Modern oder etwas eigenwillig kann der mittlerweile stark verbreitete runde Ausschnitt für das
Bewerbungsfoto beschrieben werden. Daneben setzt sich immer mehr der quadratische Bildausschnitt bei Bewerbungsfotos durch. Beide eignen sich gut für ein Bildausschnitt im Anschnitt. Auch hier können die vier Zentimeter im Durchmesser bzw. in der Breite als Mindestgröße angesehen werden (bh Größe). Hierbei solltest du bei der Auswahl deines Layouts der Lebensläufe für deine
Bewerbungsmappe achten.
Auf die Größe kommt es an, da das
Bewerbungsfoto als Sympathieträger einfach eine gewisse Größe braucht, um wirken zu können. Vier Zentimeter im Durchmesser bzw. in der Breite bei runden Bewerbungsbildern und Bildern im Hochformat ist das Minimum. Die Höhe bzw. Breite beim Querformat sollte mindestens sechs Zentimeter betragen. Auf einem
Deckblatt kannst du auch einen sehr viel größeren Bildausschnitt wählen. Allerdings solltest du das nur bei digitalisierten Bewerbungsunterlagen, die du Online verschickst, nutzen. Das Bild sollte in seiner Qualität Bildschirmoptimiert sein, aber auch ausgedruckt noch gut wirken. Somit ist es wichtig ein Bild in hoher Auflösung zu haben, wenn du es entsprechend vergrößern möchtest. Der Fotograf bietet dir die größte Gewährleistung, dass du gute Qualität bekommst.
Beim Bewerbungsfoto ist Hochformat in der Regel der Standard – also ein Bild, das höher als breit ist. Das liegt daran, dass es sich gut ins Layout von Lebensläufen und Bewerbungsschreiben einfügt, vor allem oben rechts oder links auf dem Lebenslauf.
Hier ein paar wichtige Tipps zum Format:
• Format & Größe: Hochformat: ca. 4:5 oder 2:3 Verhältnis (z. B. 4 cm x 5 cm oder 6 cm x 9 cm)
• Dateiformat (digital): JPEG oder PNG
• Auflösung: Mindestens 300 dpi, damit es gestochen scharf aussieht
• Dateigröße: Nicht zu groß (ideal < 1 MB), aber auch nicht verpixelt
Was ist noch zu beachten und was sollte auf dem Foto zu sehen sein?
• Kopf und oberer Teil der Schultern
• Neutraler Hintergrund
• Blick gerade oder leicht zur Seite
• freundlich und selbstbewusst
Wo wird das Foto auf der Beerbung plaziert??
• Bei digitalen Bewerbungen wird das Foto meistens oben rechts auf dem Lebenslauf eingefügt.
• Bei Online-Portalen kann es separate Upload-Felder für das Foto geben – dort gelten oft genaue Vorgaben.
»Tipp: Gehe mit konkreten Vorstellungen zu Format und Größe zu Fotografen. Am besten recherchierst vorab im Internet nach Bewerbungsbildern, die dir gefallen und zu deiner Lebenslaufvorlage passen.«
Ein besonderes Format, wie zum Beispiel Querformat bei Bewerbungsfotos, kann viel positive Spannung in deinen Bewerbungsunterlagen zum Job erzeugen. Das Lichtbild wird so zu einem richtigen Hingucker.
Moderne Muster zu Lebensläufen und Bewerbungsmappen bieten für das Bewerbungsfoto oft sogar einen runden Ausschnitt an. Wichtig ist, dass du dein Portrait mittig und ansprechend in das besondere Format setzt. Dein Gesicht sollte nicht angeschnitten sein.
Lediglich der Kopf darf beim Querformat oben leicht angeschnitten werden. Bei diesen besonderen Formaten für Bewerbungsfotos, bietet es sich sehr häufig an, ein sehr direktes Portraitbild zu wählen, indem du den Betrachter direkt anschaust. Wenn du das Bewerbungsbild in einem besonderen Format auf deinen Lebenslauf, Deckblatt oder die Bewerbungsmappe einbinden willst, solltest du beim Fotografen unbedingt digitale Lichtbilder bestellen, die du dann selbst auf das richtige Format hin bearbeiten kannst.
Das Bewerbungsfoto ist ein sehr wichtiges Element in deiner Bewerbung. Zwar ist es eigentlich keine Pflicht, die Bewerbungsunterlagen mit einem Foto von dir zu senden, doch in Deutschland und einigen anderen Ländern in Europa und Asien ist es immer noch üblich. Meistens ist das Bewerbungsbild auf dem Lebenslauf anzutreffen.
Aber natürlich kannst du es auch auf ein Deckblatt als erste Seite deines PDF, bei einer digitalen Online Bewerbung oder als erste Seite deiner Bewerbungsmappe einsetzen. Hier wirkt es natürlich noch stärker, da du mit der Größe des Bildes stärker variieren kannst. In der Regel wird ein Portraitbild verwendet.
In welchen Ländern ist ein Bewerbungsbild üblich?
In den europäischen Ländern, besonders im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) ist das Bewerbungsbild immer noch recht beliebt. Plicht ist es nicht. Auch in den südeuropäischen Ländern, hier besonders in der Verwaltung und konservativen Bereichen ist ein Bewerbungsbild zu empfehlen. Die skandinavischen Länder sind hier eher neutral eingestellt.
Wichtig ist, dass in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland ein Bewerbungsfoto nicht gerne gesehen wird. Bewerbungsfotos sind hier ausdrücklich unerwünscht. Dies geht auf die Antidiskriminierungsgesetze zurück, da man nicht nach Aussehen beurteilt werden soll.
Solltest du im Job allerdings zum Beispiel regen Kundenkontakt haben, kannst du gerne ein Komplettbild deiner Person mitschicken. Das sollte dann allerdings entsprechend groß auf dem Deckblatt platziert werden und von guter Qualität sein. Insgesamt gesehen, ist es zwar egal welches Format du wählst, doch mit modernen Sonderformaten, wie runden, quadratischen oder Ausschnitten im Querformat kannst du die Aufmerksamkeit erhöhen.
Bewerbungsfoto: Outfits
Job und Kleidung sollten zusammenpassen. Ganz wichtig ist auch, dass du dich in deiner Kleidung wohl fühlst. Nur dann kannst du dich frei und ungezwungen im Vorstellungsgespräch und auf dem Bewerbungsfoto präsentieren.
Um herauszufinden, welche Kleidung zum Job und Unternehmen passt, schaust du dir am besten die Fotos auf der Firmenwebseite an. Wie sieht sich das Unternehmen und seine Mitarbeiter im Internet? Das ist ein guter Gradmesser für die Auswahl deiner Kleidung für das Bewerbungsfoto. Hier ein paar grundsätzliche Tipps für deine Kleidung im Überblick:
1. Seriös, aber nicht übertrieben formell
• Der akademische Bereich legt Wert auf Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit, aber oft nicht auf übertriebene Business-Formalität wie etwa in Banken oder Kanzleien.
• Ein schlichtes Hemd oder eine Bluse, eventuell ein Sakko oder Blazer, reicht meistens aus.
• Krawatte: Optional. Wenn du eine hohe Position (z. B. Professur) anstrebst, kann sie sinnvoll sein, sonst eher locker bleiben.
2. Farben: Dezent und freundlich
• Neutrale Farben wie Weiß, Hellblau, Grau, Dunkelblau oder Beige wirken ruhig und professionell.
• Vermeide zu knallige Farben, auffällige Muster oder starke Kontraste (z. B. grelles Rot oder wilde Karos).
• Kleine Farbakzente (z. B. ein Schal, eine dezente Kette) können aber Persönlichkeit zeigen.
3. Stoffe und Passform
• Achte auf gut sitzende Kleidung – nicht zu eng und nicht schlabbrig.
• Stoffe sollten hochwertig wirken: Keine knitterigen Hemden oder glänzenden Kunststoffe.
4. Sauberkeit und Pflege
• Die Kleidung sollte gebügelt und sauber sein.
• Achte auch auf Details: Keine Fussel, keine abgewetzten Kragen oder Flecken.
5. Gesamteindruck zählt
• Die Kleidung sollte zu dir passen – du musst dich wohlfühlen.
• Dein Gesicht und dein Ausdruck sind wichtiger als dein Outfit: Die Kleidung soll dich unterstützen, aber nicht von dir ablenken.
6. Branche und Zielgruppe bedenken
• Für Naturwissenschaften/Technik etwas lockerer (z. B. kein Sakko nötig, Hemd reicht).
• Für Geisteswissenschaften oder Verwaltung etwas klassischer (z. B. Bluse + Blazer).
• Für Wirtschafts- oder Jurafakultäten formeller (Sakko/Blazer und evtl. Krawatte).
»Tipp: Achte bei den Farben deiner Outfits darauf, dass sie zum Hintergrunds des Bewerbungsfotos passen. «
Neben dem
Business Look und dem Business Casual nutzen Frauen auch gerne Smart Casual für Ihre Outfits. Dahinter verbirgt sich ein eher lässiger, aber modischer Kleidungsstil. Mit Bluse und Blazer bedienst du für dein Bewerbungsbild den eher klassischen Stil, bist aber immer auf der sicheren Seite. Eine Alternative, die sogar im
Business Look akzeptiert ist, wäre ein T-Shirt unter dem Blazer. Die Bluse hat allerdings den großen Vorteil, dass Sie auch gut ohne den Blazer getragen werden kann oder im Business Casual mit einer Strickjacke kombiniert auch gut aussieht. Das Thema Jeans kommt nur dann zu Tragen, wenn du Bewerbungsfotos machen lässt, auf dem du komplett in deinen Outfits abgebildet bist. Um die Jeans als das richtige Outfit für den
Job gibt es kontroverse Diskussionen. Im
Business Look gehört sie auf alle Fälle nicht zur Kleiderordnung. Im modischen Smart Casual kann sie aber durchaus angezogen werden. Eine Alternative wäre auch ein Kostüm. Die Rocklänge sollte aber immer am besten knielang sein.
»Tipp: Mit Smart Casual kannst du modische Akzente in deinen Outfits aufnehmen. Doch denke immer daran, dass Business Kleidung auch bei Modebewusstsein eher konservativ ist.«
Im
Business Look steht immer noch der Anzug, also Hemd und Sakko auf der Kleiderordnung. Die Krawatte ist in vielen Branchen und
Unternehmen allerdings bei den Outfits verschwunden. Auch hier empfiehlt es sich auf der Webseite des Unternehmens zu klären, ob ein Bewerbungsbild mit Krawatte erforderlich ist, um den richtigen Eindruck beim Personalwesen zu hinterlassen. Wer zum Fotografen geht, sollte unbedingt Bewerbungsfotos mit und ohne Krawatte machen lassen. Zum Sakko in gedeckten Farben gehört in der Regel ein helles Hemd, einfarbig oder mit einem dezenten Muster. Im Business Casual kann das Hemd ohne Sakko getragen werden. Es sollte aber nicht ein farblich intensives Hemd à la Holzfäller sein. Das T-Shirt ist für den Mann nicht vorgesehen. Wenn du ein Bewerbungsbild bevorzugst, auf dem du komplett zu sehen bist, kannst du einen Anzug oder ein Kombination aus Stoffhose und Sakko wählen. Mit der Jeans solltest du eher zurückhaltend sein. Wobei es hier auch sehr klassische Modelle und Outfits gibt, die nichts mit der ausgewaschenen Version zu tun haben.
»Tipp: Mit Hemd und Sakko bist du für deine Bewerbungsfotos immer korrekt gekleidet. Die Krawatte ist nicht unbedingt notwendig.«
Eine Krawatte macht dein Foto formeller. Wenn du auf Nummer sicher gehen willst oder dich in einem eher traditionellen Bereich bewirbst, ist sie eine gute Wahl.
Auf einem Bewerbungsfoto sollte eine Krawatte dezent und professionell wirken. Sie vermittelt Seriosität und zeigt, dass der Bewerber die Situation ernst nimmt. Farblich sollte sie idealerweise auf das Hemd und den Anzug abgestimmt sein, wobei schlichte Muster oder einfarbige Modelle bevorzugt werden. Eine auffällige oder zu modische Krawatte kann vom eigentlichen Eindruck ablenken und sollte daher vermieden werden. Insgesamt rundet eine gut gewählte Krawatte das gepflegte Erscheinungsbild auf einem Bewerbungsfoto überzeugend ab.
Die Kleidung ist nicht der einzig wichtige Punkt in deinem Bewerbungsfoto. Deine Haare tragen auch viel zum Sympathiefaktor bei. Egal wie, ein
Unternehmen erwartet ein gepflegtes Äußeres. Im Moment ist zum Beispiel bei Männern der Bart sehr modern. Deshalb spricht nichts gegen einen Bart, wenn er gepflegt aussieht. Auch lange Haare beim Mann sind kein No-Go mehr. Doch auch hier gilt, am besten nach hinten gebunden.
Als Frau sollten besonders lange Haare gebändigt werden. Entweder auch hier nach hinten binden oder zu einem Dutt. Bei offenen Haaren sollte eine Seite auf alle Fälle nach hinten gekämmt sein. Hier kann der Fotograf als Profi sicherlich helfen.
In der Bewerbungsphase solltest du nachdem du die Bewerbungsbilder zum
Job gemacht hast, deine Frisur nicht mehr groß ändern, also nicht den Bart abrasieren oder lange Haare abschneiden und zum Kurzhaarschnitt wechseln. Es sollte ein einheitliches Bild von dir entstehen und auch ein Wiedererkennungseffekt entstehen. Deshalb ist es auch von Vorteil zumindest ein ähnliches Bild in den Profilen der Sozialen Netzwerke zu haben.
Zusammengefasst hier alle wichtigen Tipps für dein Outfit zum Bewerbungsbild für den Job
• Recherche: Checke, wie das
Unternehmen seine Mitarbeiter im Netz darstellt. Das Outfit für dein
Bewerbungsfoto kannst du dann entsprechend anpassen.
• Das Outfit für das
Bewerbungsfoto immer so wählen, wie du einen
Arbeitgeber nach außen repräsentieren würdest.
• Business Look für die Frau: Hosenanzug oder Kostüm, langärmliche Bluse oder T-Shirt. T-Shirt immer in Kombination mit einem Blazer.
• Business Look als Mann: Anzug mit einfarbigem oder dezent gemustertem Hemd, ohne Sakko immer langärmliges Hemd. Krawatte, wenn es
Job und Branche verlangen.
• Die Haare sollten gepflegt wirken und längere Haare am besten nach hinten gebunden sein.
• Der Bart beim Mann sollte frisch gestutzt oder frisch rasiert sein.
• Tipp: Für das
Bewerbungsfoto ruhig modeln und die Kleidung wechseln, um eine größere Auswahl für einen optimalen Eindruck deiner
Bewerbungsmappe für das Personalwesen zu erlangen.
Bewerbungsfoto: selbst gemacht
Klar, kannst du dein
Bewerbungsfoto auch selber machen und auf einen Bewerbungsfotograf verzichten. Du musst nicht zu einem Fotografen gehen. Doch oberste Priorität hat die Professionalität. Fällt also das mit dem Smartphone geschossene Selfie als Bewerbungsbild schon weg? Oder könnte es auch auf diesem Weg mit dem
Bewerbungsfoto klappen? Wann ist ein Bewerbungsbild gut? Hier eine kleine Anleitung für professionelle Aufnahmen auf deiner
Bewerbungsmappe zum Job. Ob Selfie oder Digitalkamera – es gibt einige Punkte, die du beachten musst. Das Licht spielt bei den Aufnahmen zu einem guten
Bewerbungsfoto eine große Rolle. Es sollten sich keine Schatten auf deinem Gesicht bilden. Das Licht darf deshalb nicht nur von einer Seite kommen. Auch zu grelles Licht, also eine starke Innenbeleuchtung oder Sonne können sich in deinem Gesicht unvorteilhaft auswirken. Somit brauchst du für dein
Bewerbungsfoto zum
Job zwar ein helles, aber gleichmäßiges indirektes Licht. Tageslicht bei leicht bewölktem Himmel oder ein gut ausgeleuchteter Raum bieten gute Lichtverhältnisse. Gut ausgeleuchtete Räume für deine Aufnahmen, mit Tageslichtbirnen, könntest du zum Beispiel sogar an deiner Hochschule finden. Damit du für dein Lichtbild Erfolg hast, sollte das Licht nicht diffus, sondern klar wirken.
Circa 70 Euro kostet dich ein professionelles Bewerbungsbild beim Bewerbungsfotograf. Doch zu diesem Preis hast du meist nur wenige Motive und nicht immer die digitale Version des Bildes. Manche Fotografen wollen noch mehr Geld, wenn du die Bilder auch im Internet auf sozialen Medien veröffentlichen willst. Die Rechte an dem Bild sind somit auch ein guter Grund, dein
Bewerbungsfoto gleich selbst zu machen, um so auch die vollen Rechte am Bild zu besitzen und das
Bewerbungsfoto für all deine Bewerbungsmappen, Bewerbungswege und im Social Media zu nutzen.
Bevor du dein Bewerbungsbild selber gestaltest, solltest du dich fragen, was du mit dem Bild beim Personaler erreichen möchtest. Das
Bewerbungsfoto auf deinem
Lebenslauf ist keine Pflicht. Das Bild wird in Deutschland immer noch gerne auf der Bewerbung gesehen und stellt immer noch bei vielen der Personaler ein Auswahlkriterium dar. Mit einem professionellen Bewerbungsbild überzeugst du den Personaler von deiner Persönlichkeit. Somit musst du auf dem Bewerbungsbild nicht hübsch aussehen, sondern deine Kompetenzen und Persönlichkeit mit dem Bild zum Ausdruck bringen.
Wenn du den Termin zur Erstellung deiner eigenen Bewerbungsbilder planst, solltest du dich gut fühlen, um dich optimal in Szene setzen zu können und sympathisch rüberzukommen. Wenn du gerne lachst, dann solltest du auch dem Bewerbungsbild lachen. Ein offener Blick in die Kamera wirkt stark und positiv. Um hier das optimale Bild zu gestalten, brauchst du Zeit und Ruhe. Auch das spricht dafür, dein Bild selbst zu gestalten, denn dann spielt Zeit keine Rolle.
»Wichtig. Mit dem Bewerbungsbild möchtest du den Personaler von dir überzeugen. Ein offener Blick in Kamera spielt eine große Rolle. Das bekommst du am besten hin, wenn du dich gut fühlst und in dir ruhst.«
Ein modernes Bewerbungsfoto sollte authentisch und professionell wirken. Hier sind ein paar Tipps, wie du dein Foto aufpeppen kannst:
• Natürlichkeit: Achte darauf, dass du auf dem Foto natürlich aussiehst. Ein Lächeln, das nicht zu gezwungen wirkt, kommt oft besser an. Du kannst auch einen neutralen Gesichtsausdruck wählen, je nachdem, in welcher Branche du dich bewirbst.
• Hintergrund: Wähle einen einfachen, ruhigen Hintergrund, der dich in den Vordergrund stellt. Ein einfarbiger Hintergrund oder ein leicht verschwommener Hintergrund mit einer schönen Farbnuance wirkt modern und professionell.
• Kleidung: Dein Outfit sollte zu der Position passen, für die du dich bewirbst. Ein Businesshemd oder ein schlichtes Outfit in gedeckten Farben sorgt für eine seriöse Ausstrahlung, ohne zu steif zu wirken. Achte darauf, dass du dich in deinem Outfit wohlfühlst, das sieht man!
• Licht: Natürliches Licht ist oft die beste Wahl für ein frisches, modernes Bild. Achte darauf, dass du gut ausgeleuchtet bist, ohne dass harte Schatten entstehen. Am besten stellst du dich vor ein Fenster oder fotografierst draußen, wenn es nicht zu dunkel ist.
• Posing: Dein Körper sollte leicht zur Kamera gedreht sein, aber der Kopf darf ruhig gerade oder leicht zur Seite geneigt sein. Vermeide zu steife Posen. Ein lockerer, selbstbewusster Ausdruck wirkt oft am besten.
• Format und Ausschnitt: Das Foto sollte deinen Kopf und Oberkörper zeigen. Der Fokus liegt auf deinem Gesicht, also achte darauf, dass du nicht zu weit weg vom Bildrand stehst.
• Retusche: Ein bisschen Feinschliff ist okay, aber übertreibe es nicht. Dein Foto sollte dich so zeigen, wie du auch im Alltag aussiehst.
»Wichtig: Modern bedeutet oft einfach nur schlicht, authentisch und auf den Punkt gebracht. Dein Bewerbungsfoto sollte dich als Person in deinem besten Licht zeigen und gleichzeitig eine professionelle Ausstrahlung haben.«
Wenn du es schaffst, ein professionelles Bild zu gestalten, spricht nichts dagegen, die Aufnahmen für dein Bewerbungsbild selbst zu machen. Der Fokus sollte aber auf der Professionalität liegen. Ein eben mal geschossenes Selfie ist kein adäquates Bewerbungsbild. Hier nochmals die wichtigsten Voraussetzungen für professionelle Bewerbungsbilder auf einen Blick:
➜Eine gute Kamera, die am besten eine spezielle Portraitfunktion hat.
➜Ausgeglichene Lichtverhältnisse, die zu wenig Schattenbildung führen.
➜Ein ruhiger Hintergrund, der zu deinem Typ und deinem Outfit passt.
➜Offener klarer Blick in die Kamera oder je nach
Job ein Bild in Aktion
Berufsstart wünscht dir ein gutes Gelingen bei der Erstellung deiner Bewerbungsbilder in eigener Regie.
Bewerbungsfoto modern
Ganz klassisch sitzen Bewerbungsfotos oben rechts auf der ersten Seite des Lebenslaufs oder mittig auf einem Deckblatt. In der Regel sind es ein Bewerbungsfotos im Hochformat mit einen Portraitausschnitt vor einem einfarbigen Hintergrund. Soweit die Norm, die der Personaler kennt. Auch auf einem modern gestalteten
Lebenslauf findet sich das Bewerbungsbild sehr häufig oben rechts oder links auf der ersten Seite des Lebenslaufes. Hier kann noch angemerkt werden, dass viele Lebensläufe grundsätzlich nur noch eine Seite lang sind und alle Informationen sehr kompakt, meist in zwei Spalten gegeben werden. Im Aussehen sind dies Lebensläufe sehr bildhaft.
Wenn Lebensläufe so kompakt aussehen, bleibt da noch Platz für das Bewerbungsfoto? Moderne Bewerbungsfotos sind meist etwas kleiner, quadratisch oder rund. Es gibt auch die Möglichkeit das Bewerbungsbild auf dem
Anschreiben bzw.
Motivationsschreiben oder wesentlich größer auch auf einem
Deckblatt zu platzieren. Das kann ganz individuell aussehen und Eindruck auf den Personaler machen. Wenn du deine
Bewerbungsmappe (Anschreiben /
Motivationsschreiben,
Lebenslauf und Zeugnisse) als ein PDF zum Personaler schickst, wirkt das Bild auf den
Anschreiben immer dann gut, wenn du diese Seite als Erste in deinem PDF hast. Bewerbungsfotos hinterlassen einen subjektiven, aber starken Eindruck und sollten möglichst immer sehr zentral in deiner digitalen
Bewerbungsmappe zu finden sein. Somit bieten dir eine moderne variable Platzierung des Bewerbungsfotos auf dem
Deckblatt oder dem
Anschreiben /
Motivationsschreiben oder auf dem
Lebenslauf viel mehr Möglichkeiten, eine besondere Bewerbung an den Personaler zu verschicken. Bedenke aber, dass das
Bewerbungsfoto immer nur einmal in deiner
Bewerbungsmappe erscheinen sollte. Du musst dich also entscheiden, auf welche Seite du es setzen möchtest.
»Wichtig: Das Bewerbungsbild kann bei einer modern gestalteten Bewerbung neben dem Lebenslauf, auch auf den Anschreiben oder einem Deckblatt platziert werden. Es sollte aber nur einmal in deiner Bewerbungsmappe erscheinen. Somit musst du dich entscheiden, wo es dir am besten wirkt.«
Ein modernes und professionelles Bewerbungsfoto sollte folgende Größen und Formate erfüllen:
Empfohlene Maße in Pixeln für digitale Bewerbungen als Richtschnur:
• Breite: 600–800 px
• Höhe: 800–1200 px
Das ergibt ein gutes Seitenverhältnis von ca. 2:3. Das kannst du dann auf quadratische, runde oder Bewerbungsfotos im Querformat transferieren. Ein modernes Bewerbungsfoto kann gerne etwas größer sein. Hier noch ein paar grundsätzliche Tipps:
• Format: Hochformat ist Standard. Ein Querformat oder rundes Bild sollte stilistisch wirklich gut gemacht ist (z. B. in kreativen Berufen oder bei modernen Layouts).
• Dateiformat und -größe (digital): JPEG oder PNG
• Dateigröße: idealerweise < 2 MB, damit es sich problemlos per E-Mail oder Online-Portal versenden lässt.
»Tipp für den Wow-Faktor:
Wenn du dich besonders hervorheben willst, lohnt sich ein professionelles Shooting mit neutralem, aber stilvollem Hintergrund. Achte auf ein freundliches, selbstbewusstes Lächeln und Kleidung, die zur Branche passt.«
Ein starkes Bewerbungsfoto kann den ersten Eindruck ganz entscheidend beeinflussen! Hier sind ein paar Tipps, die dir helfen, ein professionelles und sympathisches Bild von dir zu präsentieren.
Wichtige Tipps für dein modernes Bewerbungsfoto auf einen Blick
• Professionelle Aufnahme: Wenn möglich, lass dein Foto von einem Profi machen. Sie wissen genau, wie sie dich ins rechte Licht rücken und welche Posen vorteilhaft wirken.
• Hintergrund: Ruhig, neutral und nicht ablenkend. Helle, einfarbige Hintergründe (z. B. hellgrau, weiß oder beige) sind ideal. Achte darauf, dass du dich gut vom Hintergrund abhebst.
• Beleuchtung: Gleichmäßiges Licht ist wichtig – keine harten Schatten im Gesicht. Tageslicht (indirekt, z. B. nahe einem Fenster) ist super. Blitzlicht möglichst vermeiden, wenn es zu stark ist.
• Kleidung & Styling: Outfit passend zur Branche - Klassisch-seriös (z. B. Banken, Kanzleien): Sakko, Hemd/Bluse, evtl. Krawatte. - Kreativ / locker (z. B. Start-ups, Agenturen): Gepflegt, aber etwas lockerer – Hemd oder Bluse ohne Krawatte, farblich abgestimmt. Wichtig: Kleidung sauber, ordentlich gebügelt, gut sitzend.
• Wenig Ablenkung: Keine wilden Muster oder zu auffällige Farben. Schmuck dezent halten, Haare gepflegt, Make-up natürlich.
• Körpersprache & Ausdruck: Sympathisches Lächeln - Kein „Passfoto-Blick“ – ein offenes, natürliches Lächeln wirkt einladend und selbstsicher.
• Körperspannung & Haltung: Leicht gedrehte Schulter (nicht frontal), Kopf leicht geneigt, aufrechte Haltung – das wirkt dynamischer und offener.
• Technisches & Format: Aktualität - Das Foto sollte dich aktuell zeigen – max. 1–2 Jahre alt.
• Bildformat: Klassisch - Hochformat, Kopf und Oberkörper sichtbar. In Online-Bewerbungen kann auch mal ein Querformat gut wirken, aber immer professionell.
• Dateiname & Qualität: Beim Hochladen - „Bewerbungsfoto_MaxMustermann.jpg“ statt „IMG_1234.jpg“. Achte auf gute Auflösung und keine Bildkompression.
Bewerbungsfoto Tipps
Das
Bewerbungsfoto sollte aktuell und nicht älter als 1 Jahr sein
› Stelle sicher, dass dein Erscheinungsbild gepflegt ist (Männer sollten rasiert sein, Frauen sollten dezentes Make-up tragen).
› Achte auf eine positive Ausstrahlung (ein freundliches Lächeln, natürliche Hautfarbe, ein offenes Gesicht, Körperhaltung zum Gegenüber ausgerichtet).
› Schwarz-weiß oder Farbe sind beide möglich. Wähle das, was deine Persönlichkeit am besten zur Geltung bringt.
› Zeige nur den Kopf bis zu den Schultern (keine Ganzkörperaufnahmen).
› Beachte den Dresscode. Dein
Bewerbungsfoto repräsentiert, wie du dich nach außen hin dem
Unternehmen präsentierst. Informationen zum
Dresscode findest du möglicherweise auf der Unternehmenswebsite, indem du nach Mitarbeitenden suchst.
› Das
Bewerbungsfoto dient als subjektives Auswahlkriterium und ist für Personalverantwortliche eine willkommene Ergänzung zu den objektiven Fakten in deiner Bewerbung.
zuletzt aktualisiert am 05.05.2021