Die Preise für einen Fotografen variieren stark, je nach Stadt, Studio und Umfang des Shootings. Hier ein grober Überblick:
• Günstige Studios / Discounter-Fotografen: ca. 20–40 €
• Standard Fotostudio: ca. 50–100 €
• Premium-Fotografen (inkl. Beratung, Retusche, mehrere Outfits): 100–250 €
Trotz der Kosten mag es ein Vorteil sein, einen Profi mit dem Shooting zu deinen Bewerbungsbildern zu beauftragen. Hier ein paar Aspekte, die überzeugen:
Pro: Professioneller Fotograf
• Qualität: Gute Lichtverhältnisse, richtige Perspektive, professionelle Nachbearbeitung – das Foto wirkt einfach hochwertiger.
• Erfahrung: Fotografen wissen, wie du dich positionieren musst, damit du sympathisch, kompetent und selbstbewusst wirkst.
• Erster Eindruck zählt: Gerade bei konservativen Branchen (z. B. Banken, Kanzleien) kann ein professionelles Bild einen Unterschied machen.
• Beratung inklusive: Oft gibt’s Tipps zu Kleidung, Posen, Ausdruck – das ist Gold wert, wenn du unsicher bist.
• Auswahl: Du bekommst meist mehrere Fotos zur Auswahl, eventuell in Farbe und Schwarzweiß.
»Tipp: Um Geld beim Fotografen zu sparen, könntest du dir vorab Gedanken machen, wie deine Bewerbungsfotos aussehen sollen. Der geringere Zeitaufwand durch das Ausprobieren wird dann verringert und spart Kosten.«
100 bis 250 Euro für ein Bewerbungsfoto sind eine Menge Geld. Letztendlich für ein kleines Bild im Social Media Account oder auf dem digitalen Lebenslauf. Deshalb hier auch einmal dir Punkte, die gegen ein Bild beim Fotografen sprechen. Damit kannst du abwägen, ob es dir die Kosten wert sind oder du lieber auf ein eigenes Shooting setzt:
Contra: Fotograf
• Kosten: Ein professionelles Foto kann teuer sein – gerade für Studierende oder Berufseinsteigern.
• Nicht immer nötig: In manchen Branchen (z. B. Kreativbereich, Start-ups) zählt Authentizität mehr als Perfektion.
• Selbstauslöser reicht manchmal: Mit gutem Licht, neutralem Hintergrund und einem aktuellen Smartphone kann man auch selbst ein ordentliches Foto machen.
• Zeitaufwand: Termin buchen, hinfahren, Fotos machen – das dauert.
• Unpersönlich: Manche fühlen sich beim Fotografen unwohl und wirken dann steif oder unnatürlich.
Hier noch ein paar abschließende Gedanken zu deinen Überlegungen:
Wenn du dich in einer Branche bewirbst, in der das Erscheinungsbild stark zählt oder du einfach einen Top-Eindruck machen willst, lohnt sich der Fotograf meistens. Wenn du eher in kreativen, lockeren Umfeldern unterwegs bist (oder ein sehr gutes DIY-Setup hast), kannst du dir das Geld eventuell sparen.
Ja, absolut! Ein professionell aussehendes Bild muss nicht teuer sein. Hier ein paar kostengünstige (oder sogar kostenlose) Möglichkeiten, wie du an ein hochwertiges Bild kommst:
1. KI-generierte Bilder (z. B. über mich)
Du kannst mir z. B. beschreiben, was du brauchst, und ich kann dir ein professionell wirkendes Bild generieren lassen – perfekt für Social Media, Webseiten oder Präsentationen. Das kostet dich hier nichts.
2. Günstige Fotografen / Studios
Studenten oder Anfänger bieten oft Shootings für kleines Geld oder sogar kostenlos für ihr Portfolio an. In manchen Städten gibt es auch Selbstbedienungs-Studios (z. B. „Do it yourself“-Fotoautomaten mit gutem Licht).
3. Selbst machen – mit Smartphone & ein paar Tricks
• Gute Beleuchtung (Tageslicht oder Ringlicht)
• Neutrale Hintergründe
• Apps wie Snapseed, Lightroom Mobile, Canva (teilweise kostenlos) für Nachbearbeitung
• Optional: KI-Tools wie Remini oder Facetune AI, um die Qualität zu verbessern
4. Online-Dienste / Avatare / Headshots
• PfP Maker, ProfilePicture.AI, StudioShot – generieren professionelle Profilbilder auf Basis deines Fotos (Kosten: ca. 5–20 €)
• Canva Pro bietet auch KI-generierte Avatare und Designs
Heutzutage solltest du immer die digitale Version deiner Bewerbungsfotos vorliegen haben. Das kostet mehr, aber der Aufwand lohnt sich. Wenn du ein Papierbild erst wieder einscannen musst, verlierst du zu sehr an Qualität. Das bedeutet allerdings, dass du die Rechte für das digitale Bild vom Fotografen erwerben musst. Eigentlich der übliche Vorgang, aber nicht immer darfst du die Bilder dann auch im Internet veröffentlichen, also für deine Social Media Profile auf Xing oder LinkedIn nutzen.
Die für dich günstigste Variante, bei der du alle Rechte am Bild hast, ist die, deine Bewerbungsfotos selber zu machen. Das kostet dich nur deine Zeit und Aufwendungen. Die Qualität muss aber bei Bewerbungsfotos für Bewerbungen in Deutschland auf alle Fälle passen. Hier bieten dir auch Bildbearbeitungsprogramme die Möglichkeit die Qualität zu verbessern. Somit kann es sich durchaus lohnen, sich mit diesen Programmen auseinanderzusetzen.
»Tipp: Die günstigste Variante ist das Bewerbungsbild selbst zu machen. Die Qualität muss aber passen.«