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Einstiegsgehalt Brutto und Netto

Zwangsdiät für mein Gehalt

Verhandelt wird über das Bruttojahresgehalt. Doch auf dem Weg zum eigenen Konto öffnen sich so einige Hände, die vom Bruttogehalt etwas einbehalten. Was alles abgezogen wird, erfährst du hier.

Diese Steuern werden einbehalten

Das wäre zu schön, wenn das mühsam verhandelte Bruttojahresgehalt dann auch auf dem eigenen Konto landen würde. Leider findest du dort nur einen Teil wieder, denn neben Steuern, fallen noch Sozialabgaben an. Mit nachfolgendem Beispiel möchten wir dir einen Überblick zu den gängigen Abzügen verschaffen. Wir gehen von einem Bruttojahresgehalt von 40.800 Euro aus, das sich bei 12 Gehältern auf monatlich brutto 3.400 Euro beläuft. In der ersten Tabelle zeigen wir dir die Abzüge bei Steuerklasse I auf, die zum Tragen kommt, wenn du ledig bist. In der zweiten Tabelle siehst du zum Vergleich die Steuerklasse III, die zum Tragen kommen kann, wenn du verheiratet bist. Ein Großteil deiner Steuern wird vom Staat in Form von Lohnsteuer und Solidaritätszuschlag gleich einbehalten. Falls du in der Kirche bist, wird auch diese Steuer gleich vom Bruttogehalt abgezogen. Mit diesem monatlichen Steuereinbehalt zahlst du quasi eine Vorauszahlung auf deine Jahressteuerschuld.

Sammeln kann sich lohnen

Am Ende des Steuerjahres kannst du mit deiner Einkommenssteuererklärung eventuell auf eine Steuererstattung hoffen. Zwar werden bei der Lohnsteuer, die nach Tabellen berechnet wird, auch schon bestimmte Pauschbeträge zum Beispiel für Altersvorsorgeaufwendungen oder Werbungskosten einbehalten, aber es lohnt sich Belege über das Jahr zu sammeln. Denn wenn die Ausgaben im Laufe eines Jahres höher als der Pauschbetrag sind, kannst du mit einer Steuererstattung rechnen und bekommst von deiner Vorauszahlung wieder etwas zurück.
Gerade als Berufseinsteiger sind die Werbungskosten oftmals recht hoch. Zu ihnen zählen zum Beispiel Bewerbungskosten, Umzugskosten, Kosten für doppelte Haushaltsführung, Kosten für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsplatz oder auch Kosten für Arbeitsmittel (Laptop, Tablet etc.). Der Pauschbetrag liegt bei 1.000 Euro. Wird dieser überschritten, werden die Belege wichtig.

Sozialabgaben können variieren

Ein weiterer Abgabenblock sind die Sozialabgaben. Hierzu gehört die Kranken- und Pflegeversicherung. Da lohnt sich ein vergleichender Blick, denn gerade mit dem Berufseinstieg ist der Moment günstig, sich eine Krankenkasse zu suchen, die gute Leistung für einen angemessenen Beitrag bietet. Durch deine Wahl können die Sozialabgaben variieren. Fast die Hälfte deines Beitrages zur Kranken- und Pflegeversicherung trägt der Arbeitgeber. Du musst aber je nach Kasse von 0,3 bis zu 1,5 Prozent mehr zu deiner Hälfte dazu bezahlen. Das ist dein zusätzlicher Eigenanteil. In unserem Beispiel sind wir von einer höheren Zuzahlung zu deiner Hälfte von 1,1 Prozent ausgegangen. Zu den Sozialabgaben zählt auch dein Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung sowie zur Arbeitslosenversicherung. Auch hier übernimmt der Arbeitgeber seinen Teil. Wenn du schon ans Alter denkst oder dir zum Beispiel mit einem Bausparvertrag etwas ansparen möchtest, könntest du mit einer Anlage zu vermögenswirksamen Leistungen noch etwas mehr von deinem Arbeitgeber bekommen. Allerdings verpflichtest du dich, den gleichen Betrag von deinem Gehalt dazu zu legen. Es sind kleine Beträge, die hier zum Tragen kommen und eine solche Anlage solltest du langfristig sehen. Bei der Gehaltsverhandlung im Vorstellungsgespräch lohnt es sich, zumindest einmal nachzufragen, ob der Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen mitträgt.

› Quelle: Errechnet durch www.bbx.de/gehaltsrechner



Berufseinsteiger,
ledig,
Bruttojahresgehalt 40.800 €



Berufseinsteiger,
verheiratet,
Bruttojahresgehalt 40.800 €


monatl. Bruttogehalt
3.400 Euro
3.400 Euro
Steuern:

Lohnsteuer
537,91
273,50
Solidaritätszuschlag
29,58
15,04
Kirchensteuer
48,41
24,62
Steuern gesamt
615,90
313,16
Sozialabgaben:



Rentenversicherung
317,90
317,90
Arbeitslosenversicherung
51,00
51,00
Krankenversicherung(1,1% zusätzl. Eigenanteil)
285,60
285,60
Pflegeversicherung
51,85
51,85
Sozialabgaben gesamt
706,35
706,35

Netto-Monatsgehalt:


2077,75


2380,50


Grundgehalt und mehr

Um erfolgreich über dein Gehalt zu verhandeln, ist es wichtig, dass du unterschiedliche Möglichkeiten parat hast, wie du im Artikel zur Gehaltsverhandlung nach dem Harvard Prinzip nachlesen kannst. Hier bekommst du Informationen über verschiedene Variablen, mit denen du dein Grundgehalt in der Verhandlung aufbessern kannst.

Nicht immer ist es nicht möglich in der Gehaltsverhandlung eine Einigung über die Höhe des Grundgehaltes zu erzielen. Doch mit Vereinbarungen zu Sonderzahlungen oder sogenannten geldwerten Vorteilen kannst du dein Gehalt gut aufbessern. Eine Einigung ist hier oftmals einfacher, da diese variablen Vergütungen für den Arbeitgeber oft auch einen Vorteil beinhalten. Welche Möglichkeiten es gibt, kannst du im Folgenden nachlesen.

Mit variablen Vergütungen das Gehalt aufbessern

Oft sind Sonderzahlungen von Seiten des Unternehmens an den Gewinn oder Umsatz gekoppelt oder leistungsbezogen. Geldwerte Vorteile, bei denen Arbeitgeber und Arbeitnehmer Vorteile durch Steuerersparnisse erzielen können, werden auch gerne als Gehaltsaufbesserung genutzt. Welche Alternativen und Möglichkeiten für dich selbst in Betracht gezogen werden können, hängt aber auch von deinen eigenen Motiven ab, nach der du dein Gehalt bemisst. Bevor du in die Gehaltsverhandlung gehst, solltest du dir auf alle Fälle Gedanken darüber machen, welche Summe unbedingt über das Grundgehalt abgesichert sein sollte. Denn die Sonderzahlungen können, wenn sie zum Beispiel an den Gewinn gekoppelt sind, auch einmal geringer ausfallen. Deshalb will es gut überlegt sein, mit welchen Optionen du in die Verhandlung gehst. In Abbildung 1 findest du einige Ansätze, um neben dem Grundgehalt auch über unterschiedliche Variablen verhandeln zu können.

Variable Gehaltsoptionen zum Grundgehalt

Prämie:
Als Prämie wird eine einmalige Zahlung für eine definierte Mehrleistung bezeichnet. Wichtig ist dabei eine exakte Definition zum Beispiel auch von Stufenzielen zu vereinbaren. Ganz wichtig ist, dass die erbrachte Leistung objektiv gemessen werden kann. Eignet sich für gut für abgeschlossene Projekte.

Bonus:
Der Bonus ist eine Zahlung, die an Umsatz oder Gewinn gekoppelt ist und nicht an die persönliche Leistung. Du hast allein meist wenig Einfluss diesen Geldsegen zu steuern. Bei guter Konjunkturlage ist der Bonus aber eine interessante Variable. Wenn du diese Option in Betracht ziehst, empfiehlt sich eine intensive Beschäftigung mit der aktuellen und zukünftigen Marktlage. In Krisenzeiten solltest du eine Prämie bevorzugen, da du diese Zahlung selbst beeinflussen kannst.

Gratifikation:
Unter Gratifikation fällt zum Beispiel das Weihnachtsgeld. Deshalb solltest du bei der Verhandlung aufpassen, ob im brutto Jahresgehalt das Weihnachtsgeld nicht schon als fest eingeplantes 13. Monatsgehalt enthalten ist. In Krisenzeiten kann das Unternehmen diese Sonderzahlung kürzen oder abschaffen. Weitere Gratifikationen können auch Geld für Verbesserungsvorschläge sein. Diese sind aber eher als sporadische Sonderzahlungen zu sehen und somit für die Gehaltsverhandlung weniger interessant.

Provision:
Eine Provision ist eine leistungsorientierte Umsatzbeteiligung, die sehr häufig im Vertrieb zum Einsatz kommt. Es gibt oft gestaffelte Provisionen, um den Mitarbeiter zu mehr Leistung zu motivieren. Diese Variante der Gehaltsaufbesserung kann also nur genutzt werden, wenn sie zur Tätigkeit passt. Dann ist es aber eine sehr spannende Variable, die eine rechte stattliche Gehaltsaufbesserung bedeuten kann. Wichtig ist, die Variable nicht zu hoch zu wählen. Auch ohne Provision sollte eine Grundsicherung erreicht werden.

Geldwerte Vorteile:
Hier verbünden sich quasi Arbeitgeber und Arbeitnehmer gegen das Finanzamt, da beide Teile Steuern sparen können. So zählen zum Beispiel Anfahrtszuschüsse, Direktversicherung, Weiterbildung und der Geschäftswagen zu den geldwerten Vorteilen. Diese Variablen sind sehr beliebte Möglichkeiten der Gehaltsaufbesserung und werden auch beim Berufseinstieg gerne angeboten. In jungen Jahren bindet man sich vielleicht noch ungern an eine Direktversicherung zur Altersvorsorge, die auch Verpflichtung bedeutet. Bei ihr spart man bis zu 20% Steuern und zahlt keine Sozialabgaben auf einen Betrag der 4% der Beitragsbemessungsgrenze nicht überschreitet. Spannend ist auch der Geschäftswagen, beim dem zur Berechnung der Brutto-Inlands-Listenpreis bei der steuer-lichen Berechnung zugrunde liegt und mit einem festgeschriebenen Schlüssel der zu versteuernde Anteil errechnet wird. Für den Berufseinsteiger sind aber auch Weiterbildung oder ein Laptop für das Homeoffice lukrative Optionen.
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