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Roche Diagnostics GmbH
Sandhofer Str. 116
68305 Mannheim
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Frau Sonja Neuthinger
Tel.: 0621 / 759 (0)

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Erfahrungsbericht - "Karriere bei Roche"

Setzen Sie Zeichen. Für ein besseres Leben.
Erfahrungsbericht mit Hermann Tebbe von Roche
Karriere bei Roche
Was genau tun Sie in der Fermentation?
Die Fermentation ist der erste Schritt bei der Herstellung von Proteinen, die als Wirkstoff ein Medikamenten eingesetzt werden. In unserer Abteilung kultivieren wir tierische Zellen. Diese Zellkulturen produzieren gewünschte Proteine, die als biopharmazeutische Wirkstoffe in der Therapie zum Einsatz kommen. Dazu zählt unter anderem das Hormon Erythropoietin, kurz Epo. Es induziert die Bildung roter Blutzellen und kommt zum Beispiel nach Nierenschäden zum Einsatz. Die in der Fermentation gewonnenen Proteine werden in der Einheit Downstream Processing zum reinen Wirkstoff weiterverarbeitet. Die Formulierung und Abfüllung des fertigen Arzneimittels erfolgt dann in Basel oder an anderen Roche-Standorten.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Mein typischer Arbeitstag ist eine Mischung aus praktischen Tätigkeiten und Managementaufgaben. Er zeichnet sich durch eine Vielzahl von Meetings aus. Wir arbeiten an Schnittstellen zu vielen anderen Bereichen, wie beispielsweise der Qualitätssicherung, zu Zulassungsbehörden, zu Forschung und Entwicklung oder zu Projektteams, die neue Produktionsanlagen planen und dabei den Input des Fermentationsexperten benötigen.

Was ist bei Ihren Managementaufgaben Ihrer Meinung nach besonders wichtig?
Bei meinem Einstieg ins Unternehmen standen praktische Tätigkeiten im Vordergrund. Gutes Fachwissen war unerlässlich, nicht zuletzt, um eine entsprechende Akzeptanz bei den KollegenInnen zu erreichen. In die Managementaufgaben bin ich im Laufe der Zeit hineingewachsen. Kommunikation ist für mich nun eines der wichtigsten Werkzeuge. Je größer eine Abteilung ist, desto besser muss die Kommunikationsstruktur sein.

Was freut Sie am meisten an Ihrer Arbeit und was bereitet Ihnen manchmal Probleme?
Besonderen Spaß in der Produktion macht mir, dass wir am Ende eines Berichtszeitraumes ein messbares Produkt hergestellt haben. Es gibt immer einen konkreten Zweck, wofür etwas hergestellt wird. In der Forschung dagegen muss man immer wieder damit rechnen, dass ein Projekt ohne den gewünschten Erfolg oftmals wegfällt.

Autor / Werdegang
Autor des Erfahrungsberichtes: Hermann Tebbe von Roche
Hermann Tebbe

Der promovierte Biologe Hermann Tebbe ist Abteilungsleiter in der Fermentation der Pharmabiotech-Produktion. Während seiner Diplom- und Doktorarbeit in Biologie an der Universität Bielefeld spezialisierte er sich auf Zellkulturtechnik. Im Anschluss an seine einjährige Post-Doc-Zeit stieg er als Betriebsleiter in der Fermentation in Penzberg ein. Seit 2001 ist er als Abteilungsleiter für 60 Mitarbeitende verantwortlich.

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