- „Ihre Mission, nachhaltige Technologien massentauglich zu machen, deckt sich zu 100 % mit meiner beruflichen Motivation und deshalb bewerbe ich mich als [Position].“
„Gute Designs fallen nicht vom Himmel. Sie entstehen aus Empathie, Analyse und Mut zur Lücke. Genau das bringe ich als UX-Designer mit.“
- Meinen Lebenslauf habe ich ihnen beigefügt, ich möchte hier die Gelegenheit nutzen etwas über mich, als Person zu erzählen und was mich an dem Berufszweig fasziniert.
- Motivationsschreiben
- Komische Reime ;-)
- direkter Unternehmens- bzw. Produktbezug
- Eigentlich keine.
- Formulierungen, die den Benefit des Mitarbeiters für das Unternehmen darstellen.
- Offene und ehrliche Formulierungen zur Motivation im Anschreiben. Wie "PS: Meine in Zukunft entfallenen 1,5 Stunden Arbeitsweg werde ich bei Ihnen mit Sicherheit produktiver nutzen können."
In einer Welt, in der Personalverantwortliche oft Dutzende, wenn nicht Hunderte von Bewerbungen durchsehen, entscheidet nicht selten der erste Eindruck über Erfolg oder Misserfolg. Und dieser erste Eindruck beginnt – nach dem Blick auf das Layout – mit der Einleitung des Anschreibens. Wer hier nicht überzeugt, läuft Gefahr, bereits früh aussortiert zu werden. Deshalb ist eine starke, individuelle und prägnante Einleitung mehr als nur eine Höflichkeitsfloskel – sie ist der Schlüssel zum Weiterlesen.
Statt mit generischen Sätzen wie „Hiermit bewerbe ich mich…“ zu beginnen, lohnt es sich, gleich zu Beginn Persönlichkeit zu zeigen. Eine gelungene Einleitung bringt auf den Punkt, warum man sich gerade für diese Position interessiert und was einen besonders qualifiziert. Idealerweise gelingt es, Interesse zu wecken, Neugier zu erzeugen und eine Brücke zwischen den eigenen Fähigkeiten und den Anforderungen der Stelle zu schlagen – und das in zwei bis drei Sätzen.
Ein guter Einstieg kann beispielsweise ein konkreter Bezug zur Stellenanzeige, zum Unternehmen oder zu einem aktuellen Projekt des Unternehmens sein. Auch ein kurzer Verweis auf ein persönliches Gesprächsthema bei einer vorherigen Begegnung – etwa auf einer Karrieremesse – kann eine individuelle Note verleihen. Wichtig ist dabei Authentizität: Wer glaubwürdig und motiviert wirkt, gewinnt Sympathie.
Beispiel gefällig? Statt zu schreiben: „Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige gelesen…“, könnte die Einleitung lauten: „Innovative IT-Lösungen, wie Sie sie bei [Unternehmensname] umsetzen, haben mich schon während meines Informatikstudiums begeistert. Umso mehr freue ich mich, nun mit meiner Erfahrung in der Softwareentwicklung zur Weiterentwicklung Ihrer digitalen Produkte beizutragen.“
Diese Variante ist nicht nur konkreter, sondern stellt direkt eine Verbindung zwischen dem Bewerber und dem Unternehmen her. Genau das ist das Ziel: Relevanz schaffen und sofort klarmachen, warum diese Bewerbung keine unter vielen, sondern eine von besonderem Wert ist.
»Tipp: Die Einleitung im Anschreiben sollte individuell, lebendig und inhaltlich auf den Punkt sein. Sie ersetzt nicht das restliche Anschreiben, aber sie entscheidet oft darüber, ob es überhaupt gelesen wird. Wer es schafft, hier zu überzeugen, hat die Tür einen entscheidenden Spalt weit geöffnet.«
Bewerbungsschreiben: Einleitung Anschreiben im Freitextfeld des Online Bewerbungsbogens
Ein Anschreiben im Freitextfeld eines Online-Bewerbungsbogens sollte präzise, überzeugend und persönlich formuliert sein. Es ersetzt das klassische Anschreiben, darf aber oft kürzer und direkter sein. Wichtig ist ein klarer Einstieg, der Interesse weckt, gefolgt von einem kompakten Überblick über Ihre Qualifikationen, Motivation und den Mehrwert, die du dem Unternehmen bringst.
»Tipp: Beginne nicht mit „Hiermit bewerbe ich mich...“ – das ist überholt. Starte stattdessen mit einem konkreten Bezug zur Stelle, zum Unternehmen oder zu Ihrer Motivation. Verwende eine selbstbewusste, freundliche und professionelle Sprache.«
Beispiel-Fließtext für ein Anschreiben im Freitextfeld eines Online Bewerbungsbogens:
Ihre Stellenausschreibung hat mich sofort angesprochen, da ich meine berufliche Erfahrung und meine Leidenschaft für [Branche/Thema] ideal mit den Anforderungen der Position verbinden kann. Als [aktuelle Position oder Qualifikation] mit [X] Jahren Erfahrung in [relevanter Bereich] bringe ich fundiertes Fachwissen, eine strukturierte Arbeitsweise und ein hohes Maß an Eigeninitiative mit. Besonders reizt mich die Möglichkeit, bei [Unternehmensname] in einem innovativen Umfeld mitzugestalten und gemeinsam im Team nachhaltige Erfolge zu erzielen.
Ich freue mich darauf, meine Kompetenzen und Ideen in Ihr Unternehmen einzubringen und Sie in einem persönlichen Gespräch von meiner Motivation und Eignung zu überzeugen.
Bewerbungsschreiben: Fazit zur Einleitung
Der Einleitungssatz im Bewerbungsschreiben ist entscheidend, um sofort Interesse zu wecken. Er sollte prägnant, individuell und authentisch sein – kein Standardfloskel-Satz. Ziel ist es, Neugier auf die Person hinter der Bewerbung zu machen und gleichzeitig einen klaren Bezug zur Stelle oder zum Unternehmen herzustellen.
»Wichtig: Ein gelungener Einleitungssatz entscheidet darüber, ob Ihre Bewerbung neugierig macht oder untergeht – er sollte daher kreativ, persönlich und direkt zur Sache sein.«