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Pressemitteilung - 21.05.2012
Der Mangel an Führungsnachwuchs ist stark
wie nie zuvor. Wer in gesuchten Fachbereichen
den Abschluss in der Tasche hat, kann sich
aus einer Fülle an Angeboten das Passende
aussuchen. Doch nach welchen Kriterien entscheiden
die Absolventen überhaupt? In der Berufsstart-Umfrage
zum „Attraktiven Arbeitgeber“ wird das jährlich
abgefragt. Die überraschende Antwort: Für
viele gibt nicht allein der Name oder die
Größe des Unternehmens den Ausschlag, sondern
die Lebensqualität am zukünftigen Wohnort!
Nur 11 % der Befragten gaben an, dass der
Wohnort keinen Einfluss auf ihre Entscheidung
hat, während die restlichen fast 90 % dieses
Kriterium als wichtig oder sogar sehr wichtig
einstufen. Fragt sich nur: Welches Bundesland
schneidet derzeit gut ab, welches schlecht,
und wie hat sich diese Einstufung im Laufe
der letzten Jahre verändert?
Platzierung 2012
1. Bayern
2. Baden-Württemberg
3. Sachsen
4. NRW
5. Berlin
6. Hamburg
7. Hessen
8. Niedersachsen
9. Thüringen
10. Bremen
11. Rheinland-Pfalz
12. Sachsen-Anhalt
13. Brandenburg
14. Schleswig-Holstein
15. Mecklenburg-Vorp.
16. Saarland
Hier spricht die Statistik eine klare Sprache:
Spitzenreiter sind – was kaum verwundert
– die „reichen“ Bundesländer im Süden, Bayern
und Baden-Württemberg. Einzig Shooting-Star
Sachsen ist in den letzten fünf Jahren von
Platz 12 auf Platz 2 gestiegen und somit
gleichauf mit der Heimat der Spätzle und
Maultaschen. Auch Thüringen ist, im Vergleich
zu 2006, in der Gunst der jungen Akademiker
gestiegen – anders als Nordrheinwestfalen
und vor allem Niedersachsen, die an Attraktivität
drastisch eingebüßt haben. Niedersachsen
belegte im Jahr 2006 noch den zweiten Rang,
sogar vor Bayern und Baden-Württemberg, und
muss sich derzeit mit einem Platz im Mittelfeld
begnügen: Da kommt auf die Entscheidungsträger
in Hannover, aber auch auf die Firmen und
Hochschulen im Land ein gutes Stück Arbeit
zu, um das Ruder wieder herumzureißen. Besonders
unbeliebt ist Deutschlands kleinstes Bundesland,
das Saarland – und es bleibt dieser Position
als Schlusslicht schon seit den letzten sechs
Jahren treu.

Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Tendenz
in den nächsten Jahren entwickeln wird. Der
Klaus Resch Verlag, der durch das Jobportal-Netzwerk
mit über 250 Hochschulen vernetzt ist, wird
auch weiterhin das Stimmungsbild an den deutschen
Universitäten und Fachhochschulen einholen
und in regelmäßigen Abständen darüber berichten.
Und wo es geht, möchten wir uns – zum Beispiel
durch die Unterstützung von Jobmessen, interdisziplinären
Veranstaltungen und Workshops – daran beteiligen,
dass auch die Bundesländer und Regionen,
die noch nicht im Fokus des Interesses stehen,
von den Absolventen wahrgenommen werden.
Über den Klaus Resch Verlag:
Berufsstart.de ist ein Produkt des Klaus
Resch Verlages. Der Online-Stellenmarkt gehört
in Deutschland seit mehr als 10 Jahren zu
den Top5 Stellenmärkten für junge Akademiker.
Als erster Herausgeber von Karriereplanern
für Hochschulabsolventen, gehören die Printmedien
Berufsstart Technik (für Ingenieure und Informatiker)
sowie Berufsstart Wirtschaft (für Wirtschafts-
und Rechtswissenschaftler) seit 50 Jahren
zu den Standardmedien beim Berufseinstieg.
Ebenfalls erhältlich sind die Jahrespublikationen
Berufsstart Trainee und Unternehmen stellen
sich vor.