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Valmet Automotive Bad Friedrichshall GmbH
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Erfahrungsbericht - "Fünf Sterne im Crashtest - Einstieg bei Semcon"

Karriere bei Valmet Automotive
Erfahrungsbericht mit Jan-Hinrich Müller von Valmet Automotive
Fünf Sterne im Crashtest - Einstieg bei Semcon
Erfahrungsbericht von Jan-Hinrich Müller, Berufsstart bei Semcon
1.Bild zum Erfahrungsbericht von Valmet Automotive
Nach meiner Berufsausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbauer habe ich mich für den Studiengang Fahrzeugbau mit Fachrichtung Karosseriekonstruktion an der HAW Hamburg entschieden, da dies eine sehr interessante Weiterentwicklungsmöglichkeit darstellte. Besonders die Bereiche Ergonomie und Auslegung haben mich hier interessiert.

In welchem Bereich arbeiten Sie heute und was sind Ihre Aufgaben?
Heute arbeite ich im Bereich Fahrzeuginterieur und habe mich hier auf die Entwicklung von Tür- und Seitenwandverkleidungen spezialisiert. Die Hauptaufgaben sind dabei die Designbegleitung von den ersten Ideen über die Entwicklung von Material- und Bauteilkonzepten bis zur Erstellung der 3D-Daten der späteren Bauteile. Ich sorge dafür, dass Fahrer jeder Statur bequem im Auto sitzen, aber gleichzeitig einen schweren Seitencrash möglichst unbeschadet überstehen können: Die große Herausforderung besteht darin, die vielen ergonomischen Aspekte mit den Sicherheitsanforderungen unter einen Hut zu bringen.

Wie haben Sie Ihre Karriere/berufliche Laufbahn geplant?
Vor Beginn des Studiums habe ich meine Karriere aufgrund der vielfältigen Arbeitsbereiche im Automobilbau und den dazugehörigen angrenzenden Beschäftigungsbereiche noch nicht genauer definiert. Erst im Laufe des Studiums hat sich eine genauere Richtung sich ergeben und meine Karriereplanungen sind so immer konkreter geworden. Ich versuche auch derzeit nur in überschaubaren Zeiträumen zu planen, so bleiben die Ziele erreichbar und man hat leichter seine Erfolgserlebnisse. So habe ich nach dem Praktikum meine Diplomarbeit bei Semcon geschrieben und wurde als Konstruktionsingenieur eingestellt. Seit zwei Jahren bin ich nun Projektleiter und möchte demnächst gern Teamleiter werden.

Wie waren die ersten 100 Tage im Job?
Meine ersten 100 Tage im späteren Job habe ich als Praktikant absolviert. Hier wurde ich sofort mit gut für mich bewältigbaren Aufgaben in einem gerade beginnendem Projekt eingesetzt. Hierdurch wurde ich von Anfang an als vollwertiges Mitglied in das Team integriert. Bei Semcon ist man sehr aufgeschlossen und kümmert sich sowohl um die jungen Praktikanten, als auch um die erfahrenen Mitarbeiter, die neue Herausforderungen suchen.

Wann und wodurch beeinflusst fiel die Entscheidung für Ihren Tätigkeitsbereich/ dieses Berufsbild?
Durch die Tätigkeiten meines Praktikums und die anschließende Diplomarbeit hat sich mein heutiges Betätigungsfeld herauskristallisiert. In diesem kommen viele Themenbereiche, die mich auch schon während meines Studiums interessiert haben, zur Anwendung.

Verlief Ihr Berufseinstieg so, wie Sie es sich vorgestellt haben und fühlten Sie sich in allen Bereichen gut durch das Studium vorbereitet?
Durch das Studium an der Fachhochschule wurde ich optimal auf den Berufseinstieg vorbereitet. Die Spezialisierung auf die Karosserieentwicklung hat es mir ermöglicht, sofort kleine Projekte zu bearbeiten und mich so schnell weiter zu entwickeln. Was würden Sie Studenten für die Planung der beruflichen Orientierung raten? Man sollte sich ruhig nicht nur den direkten Berufsweg betrachten, sondern auch in dazugehörige angrenzende Bereiche hineinschnuppern. Hier gibt es viele interessante Aufgaben, von denen man vorher noch nichts gehört hat. Auf den Jobmessen an den Hochschulen kann man schnell Kontakt zu Firmen knüpfen und sich informieren.

Auf welche Faktoren sollte ein Berufseinsteiger bei der Auswahl des ersten Jobs achten?
Ich denke, jeder Berufseinsteiger hat sich während des Studiums schon ein Bild darüber gemacht, wo er in Zukunft arbeiten möchte. Hier spielen natürlich die persönlichen Vorlieben über die Arbeitsbereiche, aber auch der zukünftige Wohnort eine Rolle. Wichtig ist, dass die Entscheidung für eine Firma nicht für den Rest des Lebens gilt. Im Laufe der Zeit hat man durch die Zusammenarbeit mit Partnerfirmen einen viel besseren Einblick in die Arbeitswelt und kann dann immer noch entscheiden.

Wie geht man mit der Gehaltsfrage um? Haben Sie einen Tipp für eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung oder sollte man eher auf andere Faktoren achten?
Im Internet findet man viele Portale, wo man ungefähre Gehälter anhand der Region und des Tätigkeitsbereiches ermitteln kann. Dies ist schon einmal eine grobe Richtung für die Verhandlung. Wichtig für mich waren aber auch die Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb der Firma. Durch eine ständige persönliche Weiterentwicklung steigen auch die Argumente für die nächsten Gehaltsverhandlungen.

Was sind Karrieretreiber, was sind Karrierekiller?
Karrieretreiber sind gesundes Selbstvertrauen, Weiterbildungen und Offenheit für neue Themen. Karrierekiller sind Selbstüberschätzung, Arroganz und Unzuverlässigkeit.

Würden Sie aus heutiger Sicht etwas anders machen, wenn Sie noch einmal die Möglichkeit hätten?
Nichts.

Autor / Werdegang
Jan-Hinrich Müller

Bachelor-Studium Fahrzeugbau mit Fachrichtung Karosseriekonstruktion an der HAW Hamburg
Projektleiter im Bereich Fahrzeuginterieur bei Semcon

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