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Erfahrungsbericht - "Interview mit einem Young Professional"

Erfahrungsbericht mit Malte Hoenselaar von Rohde & Schwarz
Interview mit einem Young Professional
Interview
Ist Ihre aktuelle Anstellung Ihr erstes Arbeitsverhältnis? Mussten Sie viele Bewerbungen schreiben?
Ja, meine Anstellung bei ROHDE & SCHWARZ ist mein erstes fixes Arbeitsverhältnis. Es ist üblich, sich schon während des Studiums nach potentiellen Arbeitgebern umzusehen. Insgesamt habe ich mich in dieser Zeit bei drei Unternehmen aus unterschiedlichen Elektronik-Bereichen beworben. Geworden ist es schließlich ROHDE & SCHWARZ, wo ich im Bereich Rundfunktechnik meine Masterarbeit verfasst habe.

Was haben Sie und ihre Kommilitonen als Anfangsgehalt erwartet? War das realistisch?
Ja, mein Einkommen deckt sich mit den Vorstellungen, die ich hatte. ROHDE & SCHWARZ zahlt tarifgebunden nach dem IG Metall Tarifvertrag. Das Einstiegsgehalt richtet sich auch nach Art und Dauer von Ausbildung bzw. Studium. Durch meine Ausbildung zum Mechatroniker vor dem Studium konnte ich schon Berufserfahrung vorweisen, was sich gehaltlich bemerkbar gemacht hat.

Was haben Sie studiert?
Ich habe meinen Bachelor in der Fachrichtung Kommunikations- und Nachrichtentechnik und meinen Master in Informations- und Kommunikationstechnik an der HS-Niederrhein in Krefeld gemacht.

Warum haben Sie sich für Ihren Arbeitgeber entschieden?
Kennengelernt habe ich das Unternehmen im Rahmen einer Exkursion. Seither war mir ROHDE & SCHWARZ ein Begriff, der mir im Laufe meines Studiums immer wieder untergekommen ist. Der Wunsch, Teil des Teams zu werden, kam während meiner Masterarbeit. Die Betreuung war eine sehr gute Mischung aus Herausforderung und Unterstützung. Gereizt haben mich nicht nur der klingende Name, die Größe und die Internationalität des Unternehmens, sondern vor allem das hohe technische Niveau, das ROHDE & SCHWARZ bietet.

Für Nicht-Eingeweihte: Worin besteht ihre Arbeit?
Ich arbeite im Bereich der Rundfunktechnik als Softwareentwicklungs-Ingenieur für Embedded Systems. Genauer gesagt befasse ich mich mit den Verstärkern einer neuen Generation terrestrischer Fernsehsender. Indem sie das bereits aufbereitete Video- oder Audiosignal verstärken, ermöglichen Verstärker den Empfang von Radio und Fernsehen. Dabei programmiere ich die Steuerungssoftware für den Verstärker. Da hier hardwarenah programmiert wird, kann ich viel von dem im Studium erlangten Wissen anwenden.

Was heißt es, am Puls der Technologie zu arbeiten?
Es bedeutet, ständig Neuland zu betreten und über wenige Vorinformationen zu verfügen. Man muss sich viel selbst erarbeiten, Ideen entwickeln, probieren, diskutieren und messen. Dazu kommt ein gewisser Überraschungseffekt. Wie lange eine Entwicklung dauert ist damit oft schwierig vorherzusagen. Wenn etwas nicht nach Plan läuft ist Ausdauer gefragt.

Wo wollen Sie in fünf Jahren beruflich stehen?
Ich möchte natürlich bei ROHDE & SCHWARZ bleiben, mein Wissen ständig ausbauen und zum Erfolg des Unternehmens beitragen. In den fünf Monaten seit meinem Beginn bei ROHDE & SCHWARZ konnte ich als verantwortlicher Softwareentwickler für einen unser neuen Verstärker bereits sehr eigenständig arbeiten. In Zukunft möchte ich weiter Verantwortung übernehmen und Weiterbildungen besuchen, um mich sowohl fachlich als auch persönlich weiterzuentwickeln.

Ingenieure werden gesucht, heißt es immer wieder in Studien. Dennoch gibt es viele die keinen Job finden? Was läuft da aus ihrer Sicht schief?
Nur wenige meiner Kommilitonen hatten Schwierigkeiten einen Job zu finden. Länger als zwei Monate dauert es üblicherweise nicht. Die meisten arbeiten bei Unternehmen, wo sie im Rahmen von Praktika oder ihrer Abschlussarbeiten tätig waren. Probleme gibt es im Wesentlichen nur, wenn man sich während des Studiums dem Kontakt zu Unternehmen und damit der Praxis verschließt. Natürlich spielt auch die wirtschaftliche Lage eine Rolle. Als ich 2010 mein Bachelorstudium abgeschlossen habe, war der Arbeitsmarkt für Ingenieure aufgrund der Wirtschaftskrise noch geprägt von Kurzarbeit und Entlassungen. Damals konnte es länger dauern, einen Job zu finden. Heute sieht es wieder sehr gut aus.

Worin besteht der Unterschied zwischen Ingenieursabschluss an der FH oder einer Technischen Universität?
Bei einem FH-Studium ist das Betreuungsverhältnis zwischen Studierenden und Lehrkörper sehr gut - entsprechend intensiv wurde ich an der Fachhochschule unterstützt. Ein Universitätsstudium dagegen kann unpersönlicher ablaufen. Während an der RWTH Aachen im ersten Elektrotechnik-Semester rund 800 Studenten eine Vorlesung besuchen, waren es in meinem FH Bachelor-Studiengang nur rund 60 Kollegen. Zudem ist der Praxisbezug im FH-Studium sehr hoch und man kann sich bereits früh spezialisieren. Dagegen hat ein Universitätsabschluss denn Vorteil, dass ein breiteres theoretisches Wissen vermittelt wird.

Autor / Werdegang
Autor des Erfahrungsberichtes: Malte Hoenselaar von Rohde & Schwarz
Malte Hoenselaar

Ich habe meinen Bachelor in der Fachrichtung Kommunikations- und Nachrichtentechnik und meinen Master in Informations- und Kommunikationstechnik an der HS-Niederrhein in Krefeld gemacht.

Softwareentwickler im Geschäftsbereich Rundfunktechnik, ROHDE & SCHWARZ

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