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Erfahrungsbericht - "Meine Erfahrungen als wissenschaftlicher Mitarbeiter"

Meine Erfahrungen als wissenschaftlicher Mitarbeiter
Erfahrungsbericht von Patrick Eric Bank, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Kraus Ghendler Anwaltskanzlei
Der Beruf des Rechtsanwalts hat mich bereits sehr früh für sich eingenommen. Im Gegensatz zu vielen meiner Mitschüler wusste ich sehr genau, in welche berufliche Richtung ich nach dem Abitur tendieren würde. Für mich kam nur der Anwaltsberuf in Frage.

Durch die Tätigkeit meines Vaters als Gerichtsgutachter und meiner Mutter als Rechtsanwaltsfachangestellte kam ich bereits frühzeitig mit der Rechtswissenschaft in Kontakt. Mit großem Interesse hörte ich mir Erzählungen über lokale Rechtsanwaltsgrößen an, Gerichtsverhandlungen und deren Ausgang. So keimte in mir der Wunsch, ebenfalls diesem Beruf nachzugehen, für zukünftige Mandanten einzustehen und diesen zu ihrem Recht zu verhelfen. Von diesem Gedanken beseelt, begann ich mein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität in Köln.

Ein Studienalltag ohne Praxisbezug
Entgegen meinen Erwartungen stellte sich das juristische Studium als wenig praxisorientiert heraus. Professoren lehrten zwar das juristische Handwerkszeug, doch ich vermisste den Bezug zum realen Berufsalltag. In der Frühphase meines Studiums absolvierte ich deshalb mehrere Praktika in Anwaltskanzleien und Verwaltungsbehörden. Erst in der Vorbereitungsphase auf mein erstes, juristisches Staatsexamen, erhielt ich eine Anstellung in einer Kölner Großkanzlei. Obschon ich dort zum ersten Mal wirklich juristisch arbeitete, verflog mein anfänglicher Enthusiasmus schnell. Ich übernahm hauptsächlich Rechercheaufgaben und fertigte im Akkord Gutachten an. Mandanten bekam ich hingegen nie zu Gesicht. Als anonymer Teil einer großen Kanzleimaschinerie wuchs in mir die Frustration.

Insolvenzrecht als Chance
Auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung stieß ich auf die Stellenanzeige der Kraus Ghendler Anwaltskanzlei Anwaltskanzlei. Diese hat sich ausschließlich auf das Insolvenzrecht und Entschuldungsfragen spezialisiert. Ein Rechtsgebiet, welches im Studienalltag sehr stiefmütterlich behandelt wird und nicht zum Prüfungsstoff für das erste Staatsexamen gehört. Gerade diesen Umstand nahm ich jedoch als Chance wahr. Die meisten meiner Kommilitonen sahen ihre Kernkompetenzen in den klassischen Rechtsgebieten wie Arbeitsrecht, Strafrecht oder dem allgemeinen Zivilrecht. Es konnte mir somit nur zum Vorteil gereichen, mich bereits frühzeitig auf ein besonderes Rechtsgebiet zu spezialisieren. Im Rahmen meines Bewerbungsgespräches teilte man mir mit, die Kanzlei befände sich gerade in der Wachstumsphase und man sei auf der Suche nach Mitarbeitern, die bereit wären, möglichst eigenverantwortlich zu arbeiten und keine Scheu vor Mandantenkontakt hätten. Dieses Anforderungsprofil resultiert aus der hohen Spezialisierung der Kanzlei und Ihrer Gründer. Sie bietet neben einem umfassenden Online-Auftritt zum Thema der Entschuldung auch eine telefonische Betreuung ihrer Mandanten an. Zu ihrer Unterstützung benötigen die Rechtsanwälte ein großes Team von Angestellten, um eine umfassende Betreuung der Mandate gewährleisten zu können. Der einzelne Mitarbeiter soll einen Anwalt bei jedem Arbeitsschritt unterstützen und entlasten können. Umgekehrt tragen die Anwälte aktiv zur juristischen Ausbildung der wissenschaftlichen Mitarbeiter bei. So wird neben Schulungen und Vorträgen zum Insolvenzrecht auch die Möglichkeit geboten, an wissenschaftlichen Publikationen mitzuwirken. Außerdem sollte immer für einen ungezwungenen, freundschaftlichen Umgang miteinander gesorgt sein. Die beiden Gründungspartner zeigen insgesamt großes Verständnis für die studentischen Belange.

Soziale Kompetenz durch Rechtspraxis
Mein Arbeitsalltag sieht heute neben der Vorbereitung von Schriftsätzen, dem Anfertigen von Gutachten sowie der Erstellung von wissenschaftlichen Publikationen, insbesondere den Mandantenkontakt vor. Für diesen Umstand bin ich dankbar und er trägt sehr zu meiner persönlichen Entwicklung bei. Während in der Universität meist fiktive Fälle für den Studienalltag herhalten, lernte ich durch meine Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter, dass hinter jedem realen Fall auch ein persönliches Schicksal steckt. Zu Anfang belastete mich dieser Umstand. Man wird häufig mit Menschen konfrontiert, die verschuldet oder unverschuldet in Not geraten sind und deren Leben massiv durch eine Schuldensituation beeinträchtigt wird. Mir wurde jedoch schnell bewusst, dass dies genau die Situationen sind, wegen derer ich mein Studium ursprünglich aufnahm. Meine Arbeit trägt aktiv dazu bei, die Situation von Menschen zu verbessern. Durch den täglichen Kontakt, lernte ich Respekt und Verständnis für die Schicksale der Mandanten. Diese Erfahrungen haben mich in meinem Berufswunsch bestärkt und ich werde dem Insolvenzrecht in jedem Fall als Anwalt erhalten bleiben.

Studenten haben es selbst in der Hand
Meiner Meinung nach können Studenten massiv beeinflussen, ob und in welchem Rahmen sie erste Berufserfahrungen sammeln. Die richtige Wahl des Arbeitgebers spielt dabei eine entscheidende Rolle. Meine Kanzlei unterstützt und fördert mich, sie trägt zu meiner Ausbildung bei und ergänzt das Studienangebot der Universität. Es macht in jedem Fall Sinn, eine Vielzahl von Kanzleien durch eine studentische Mitarbeit oder Praktika kennenzulernen, um so frühzeitig seine eigenen Präferenzen zu erkennen. Auch sollte man berücksichtigen, dass eine frühzeitige Tätigkeit in der richtigen Kanzlei zu einer Weiterbeschäftigung nach dem Studium führen kann. Die oft vielbesungenen Notenanforderungen an Juristen werden relativiert, wenn ein Arbeitgeber die Arbeitsleistung eines Mitarbeiters bereits im Kanzleialltag kennen und schätzen gelernt hat.

Autor / Werdegang
Autor des Erfahrungsberichtes: Patrick Eric Bank von KRAUS GHENDLER Anwaltskanzlei
Patrick Eric Bank

Studium der Rechtswissenschaften Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Kraus Ghendler Anwaltskanzlei

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