Suche in 30586 Angeboten

Firmeninfo

Miele & Cie. KG
Carl-Miele-Straße 29
33325 Gütersloh
Personalentwicklung
Frau Annika Senkovic
Tel.: 05241 / 89 -2120
Fax: 05241 / 89 -2090
Miele bei FacebookMiele bei TwitterMiele bei XingMiele bei YouTubeMiele bei Twitter

Firmengeschichte von Miele

Firmengeschichte von Miele
Miele erzählt seine Geschichte
Unternehmensgründung und frühe Produkte
2.Bild zur Firmengeschichte von Miele
Carl Miele und Reinhard Zinkann gründen am 01.07.1899 in Herzebrock nahe Gütersloh eine Firma zur Herstellung von Milchzentrifugen. Sie starten mit elf Mitarbeitern, vier Drehbänken und einer Bohrmaschine. Ein Jahr später beginnen sie mit der Fertigung von Buttermaschinen, bald wird die Produktion auf Waschmaschinen ausgedehnt. Die Waschmaschinen werden das Haupterzeugnis des Unternehmens.

1907 verlegen die Unternehmensgründer den Betrieb mit inzwischen 60 Mitarbeitern nach Gütersloh, wo sie ein größeres Grundstück mit Gleisanschluss erworben haben. Die erste Niederlassung wird in Darmstadt eröffnet. Bereits 1909 wird die Betriebskrankenkasse gegründet, in der noch heute rund 90 Prozent der Miele-Beschäftigten in Deutschland versichert sind. Ein Jahr später entstehen die ersten Wohnungen für Mitarbeiter.

Das Unternehmen wächst: 1911 werden bereits 12 Waschmaschinenmodelle produziert, aber auch Wäschemangeln und Kastenwagen. Sogar Automobile werden von 1912 bis 1914 gebaut. 1914 ist die Zahl der Mitarbeiter auf über 500 gestiegen. Miele & Cie. kann sich Größte Spezialfabrik Deutschlands für Milchzentrifugen, Buttermaschinen, Wasch-, Wring- und Mangelmaschinen nennen. Neben den handbetriebenen Waschmaschinen gibt es auch Modelle mit Elektro- und Wassermotorantrieb.
1916 nimmt das zweite Werk in Bielefeld die Produktion auf. 1924 startet hier die Fahrradproduktion. Der Werbeslogan: Du kommst stets leicht und schnell zum Ziele, fährst Du ein Fahrrad Marke Miele steht für die ausgezeichnete Qualität der Zweiräder, von denen bis 1960 1,2 Millionen gebaut werden.

Expansion in Deutschland und Europa
In Deutschland beginnt der systematische Aufbau eines Filialnetzes mit modernen Geschäfts-, Ausstellungs- und Lagerräumen. Inzwischen werden in Gütersloh die ersten Trommelwaschmaschinen und Wäschezentrifugen für Wäschereibetriebe hergestellt. 1927 beginnt Miele in Bielefeld mit der Herstellung von Staubsaugern, 1929 folgt die erste elektrisch angetriebene Haushalts-Geschirrspülmaschine Europas. Im selben Jahr wird bereits eine betriebliche Altersversorgung für die Mitarbeiter eingeführt.

In der Schweiz wird 1931 die erste ausländische Verkaufsgesellschaft gegründet. 1932 hat Miele sich zur größten Zentrifugenfabrik Europas entwickelt. Nach dem Krieg beginnt der Wiederaufbau der zum Teil beschädigten Werke und Verkaufsbüros. 1951 kommt ein drittes Werk in Euskirchen hinzu. Dort entsteht die Produktion von Elektromotoren für das gesamte Miele-Sortiment. Weitere Produktinnovationen folgen: In Gütersloh laufen 1958 die ersten Waschvollautomaten vom Band.

Diese waschen und schleudern die Wäsche und leiten die einzelnen Wasch-, Spül- und Schleudergänge automatisch ein. Als folgerichtige Ergänzung verlässt im selben Jahr der erste elektrische Wäschetrockner für den Haushalt das Werk. 1960 baut Miele im Werk Bielefeld den ersten vollautomatischen Geschirrspüler. Die Fahrrad- und Motorradproduktion wird zugunsten der Geschirrspülerfertigung eingestellt. 1966 folgt der erste Elektronik-Trockner in Europa.

Das Unternehmen expandiert weiter: 1962 eröffnet das Werk im österreichischen Bürmoos bei Salzburg, das Bügeleisen, Waschautomaten und Wäscheschleudern produziert. Drei Jahre später folgt die Übernahme einer Fabrik in Lehrte bei Hannover, in der vorwiegend Maschinen für gewerbliche Wäschereien und für die Landwirtschaft (Melkanlagen, Milchkühlanlagen) hergestellt werden. Ab 1975 produziert Miele Küchenmöbel im neu errichteten Werk in Warendorf (bis 2005). Dort startet außerdem die Herstellung von Kunststoffteilen. 29 eigene Verkaufsbüros im Bundesgebiet und in West-Berlin und 15 Verkaufsgesellschaften im Ausland versorgen den Fachhandel mit Miele-Geräten.

Weitere Internationalisierung, zukunftsweisende Innovationen
Ende der 1970er Jahre gehen Miele-Produkte bereits in nahezu alle Länder der Erde. 1978 baut Miele die weltweit ersten durch Mikrocomputer gesteuerten Waschmaschinen, Wäschetrockner und Geschirrspülautomaten mit Sensor-Tastfeld in Großserie.

1980 wird in Australien die erste Miele-Vertriebsgesellschaft in Übersee gegründet. In den folgenden Jahrzehnten wird die Erschließung internationaler Absatzmärkte intensiviert. Neue Wasch- und Trockenautomaten für kleingewerbliche Betriebe - die Kleinen Miele-Riesen - laufen ab 1984 im Werk Gütersloh vom Band.

1999 besteht Miele seit 100 Jahren. Der Umsatz liegt mittlerweile bei 3,9 Mrd. DM und das Familienunternehmen beschäftigt im Jubiläumsjahr 14.364 Mitarbeiter. Inzwischen ist Miele die meistverkaufte Marke im deutschen und europäischen Elektrofachhandel. Zum 100-jährigen Jubiläum der Miele-Waschmaschine stellt das Unternehmen 2001 eine besondere Innovation in der Wäschepflege vor: die Schontrommel mit Wabenstruktur, mit der noch schonender gewaschen werden kann.

Zwei Jahre später wird das neue Elektronik-Entwicklungszentrum direkt neben der Elektronik-Fertigung in Gütersloh in Betrieb genommen. Die Hausgeräte von Miele werden zunehmend intelligenter: Eine Weltneuheit bei Waschmaschinen und Trocknern ist die Miele Navitronic mit Automatikprogramm, das die Art der Wäsche erkennt und das richtige Programm automatisch ermittelt. Ein Jahr später sind kommunikationsfähige Miele-Hausgeräte im Fachhandel erhältlich und parallel dazu Miele(at)home InfoControl, ein mobiler Statusanzeiger.

Moderne Erlebniswelten
In Gütersloh eröffnet 2005 das Miele-Forum, die vergrößerte und umgestaltete Ausstellung, die Marke und Produkte auf 1.600 Quadratmetern interaktiv präsentiert. Seit 2007 bietet das neue Forum Professional Platz für die Darstellung des Produktbereiches Professional. Reinigungs- und Desinfektionsautomaten, Labor- und Gewerbegeschirrspüler, Waschmaschinen, Trockner und Mangeln können hier jederzeit eingeschaltet und Kunden vorgeführt werden.

Die CAVE (Computer Aided Virtual Environment) schafft seit 2008 neue Möglichkeiten in der Produktentwicklung. Eine spezielle Projektionstechnik erzeugt eine dreidimensionale, virtuelle Realität, mit der Produktentwickler interagieren können. Der Entwicklungsprozess wird damit erheblich beschleunigt.

2012 starten umfangreiche Neu- und Umbauaktivitäten: Unter anderem sollen ein neues Demonstrations- und Schulungszentrum für Produktinnovationen sowie ein neues Bürogebäude am Stammsitz entstehen. Hinzu kommen erhebliche Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung der Waschmaschinenfertigung. In Berlin eröffnet Unter den Linden die erste Miele Gallery in Deutschland, auch in weltweit rund 40 Metropolen laden Miele Galleries Kunden in stimmungsvoll inszenierte Produkt- und Erlebniswelten ein. Als Produktneuheit bringt das Unternehmen das erste Dampfbügelsystem FashionMaster mit aktivem Bügeltisch auf den Markt.

Größte Produktoffensive und Vorreiter beim Smart Home
2013 ist das Jahr der bisher größten Produktoffensive in der Unternehmensgeschichte. Mit komfortablen und energieeffizienten Geräten ist Miele breit aufgestellt und präsentiert eine neue Wäschepflegegeneration, die Waschmaschinen-Baureihe W1 und die Trockner-Baureihe T1. Mit der Generation 6000 stellt Miele außerdem hochwertige Küchen-Einbaugeräte vor, von Backöfen über Dampfgarer, Kaffeevollautomaten und Mikrowellengeräte bis zur Dunstabzugshaube - alle ausgestattet mit neuen, einheitlichen Bedienkonzepten und Displays. Highlight ist die M Touch-Bedienung mit ihrem mehrfarbigen TFT-Touch-Display. Auch der Geschäftsbereich Miele Professional mit den drei Produktbereichen Wäschereitechnik, Gewerbegeschirrspülen sowie Desinfektion/Sterilisation wächst - unter anderem mit neuen Gewerbetrocknern, Laborspülern, Reinigungs- und Desinfektionsautomaten sowie neuen Be- und Entladesystemen für Groß-Sterilisatoren. Miele ist international als Systemanbieter für die Medizinprodukteaufbereitung in Arztpraxen und Krankenhäusern bekannt und erhält immer mehr große Aufträge von Kliniken. Hier reicht das Leistungsangebot bis hin zur Planung, Errichtung, Ausstattung und Wartung kompletter Zentralsterilisationen (System4Med). Beim Zukunftsthema Smart Home baut Miele seine Vorreiterrolle weiter aus.

Ob mobile Steuerung per Smartphone, intelligentes Energiemanagement oder nützliche neue Zusatzservices für noch mehr Sicherheit und Komfort - das Sortiment marktreifer Lösungen rund um das vernetzte Haus ist umfassend. Es enthält rund 300 vernetzte Geräte mit Anwendungen für den smarten Haushalt.

Um für künftiges Wachstum gerüstet zu sein, investiert das Unternehmen im Jahr 2015 weiter in seine Fertigungsstandorte sowie in den Logistikstandort Gütersloh als zentrale Drehscheibe für den weltweiten Warenversand: Das bestehende Warenverteilzentrum wird deutlich erweitert und ein neues, modernes Lager für Ersatzteile und Zubehör gebaut. Die neuen Kapazitäten werden unter anderem auch für Großaufträge benötigt, die Miele im sogenannten Projektgeschäft verzeichnet: Hier werden für exklusive neue Wohnobjekte, vorrangig in Asien und Nordamerika, teils mehrere Tausend Hausgeräte für die Küchenausstattung und die Wäschepflege geordert.

Beginne deine Karriere bei Miele - wir freuen uns auf dich!

Schnell und einfach nach oben gelangen - Berufsstart - deine Jobbörse - hilft dir dabei