
Hans-Riegel-Straße 1
53129 Bonn
Personal
Frau Michaela Krause - Praktikum
Frau Michaela Stumpe - Trainee-Programm
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Wer kennt ihn nicht, diesen berühmten undvertrauten
Werbeslogan des Bonner Süßwarenherstellers?
Die Geschichte des heute weltweit erfolgreich
agierenden Familienunternehmens beginnt vor
langer Zeit ...
Ein Sack Zucker und ein Kupferkessel
Am 03. April 1893 wird Hans Riegel in Friesdorf bei Bonn geboren.
Nach der Schulbildung absolviert er eine
Ausbildung als Bonbonkocher und arbeitet
über fünf Jahre bei der Firma Kleutgen &
Meier. 1920 macht sich Hans Riegel mit seiner
eigenen Firma selbstständig. In der Bergstraße
in Bonn Kessenich erwirbt Hans Riegel ein
Haus, in dem er die erste Fabrikationsstätte
einrichtet.
Das Startkapital besteht aus einem Sack Zucker,
einer Marmorplatte, einem Hocker, einem gemauerten
Herd, einem Kupferkessel und einer Walze.
In einer kleinen Hinterhof-Waschküche beginnt
die Geschichte des mittlerweile international
erfolgreichen und weltbekannten Unternehmens.
Am 13. Dezember 1920 lässt Hans Riegel die Firma HARIBO als Akronym für HAns RIegel BOnn ins Handelsregister der Stadt Bonn eintragen.1921 heiratet Hans Riegel seine Frau Gertrud. Sie wird die erste Mitarbeiterin der jungen
Firma.
HARIBO-Goldbär und Lakritzstangen – Grundsteine
einer süßen Erfolgsgeschichte
Bereits 1922 legt Hans Riegel den ersten Grundstein für
den späteren internationalen Erfolg der Firma
HARIBO: Er erfindet den TANZBÄREN – eine Bärenfigur aus Fruchtgummi, die später als der legendäre HARIBO GOLDBÄR
weltberühmt wird.
Im Jahre 1923 erwirbt die Firma HARIBO ihren ersten, mit
Werbeschildern ausgestatteten PKW, mit dem
die Kunden fortan beliefert werden. Bis zu
diesem Zeitpunkt wurde die Tagesproduktion
von Ehefrau und Mitarbeiterin Gertrud noch
mit dem Fahrrad ausgeliefert. Im gleichen
Jahr wird auch Sohn Hans geboren.
1924 und 1926 folgen Tochter Anita und Sohn Paul. Nur
drei Jahre nach der Erfindung des TANZBÄREN
legt Hans Riegel 1925 den zweiten Grundstein der HARIBO-Erfolgsgeschichte:
Er beginnt mit der Herstellung von Lakritzprodukten.
Ein erster Verkaufsschlager sind die legendären
Lakritzstangen mit dem aufgepressten HARIBO-Schriftzug.
Bald folgen viele weitere Lakritz-Leckereien,
unter anderem die heute weltberühmte LAKRITZSCHNECKE.
Steigende Verkaufzahlen erfordern in den
Jahren 1930-1933 einen Ausbau der Produktionsstätte: Der
Hauptbau der heutigen Fabrikationsanlage
in Bonn wird fertig gestellt.
Mitte der 30erJahre wird der ebenso einfache wie genial-einprägsame
Werbeslogan „HARIBO macht Kinder froh“ erfunden.
Unmittelbar vor dem 2. Weltkrieg ruht das
Unternehmen auf einer soliden mittelständischen
Basis mit ca. 400 Mitarbeitern.
Die erste Fabrikationsstätte
1939-1945 gilt in Deutschland die traurige Devise:
Panzer statt Gummibärchen. Die Geschäfte
sind rückläufig, was vor allem auf die zunehmende
Rohstoffknappheit zurückzuführen ist.
1945 stirbt, mit erst 52 Jahren, der Firmengründer
Hans Riegel. Seine Frau Gertrud übernimmtfür
ihn in der ersten Zeit nach dem 2. Weltkrieg
die Leitung der Geschäfte.
Der Goldbär geht auf Reise
Bereits Ende der 20er Jahre nimmt HARIBO
erste Geschäftsverbindungen zum Ausland auf.
Man steht in Kontakt mit Christian und Eckhof
Hansen von der Sukkervarenfabrikker Danmark.
Gemeinsam mit Hans Riegel aus Bonn gründen
sie 1935 die HARIBO LAKRIDS A/S KOPENHAGEN.
In den folgenden Jahrzehnten übernimmt HARIBO
immer mehr Süßwarenfirmen in Europa. Davon
sind alleine fünf Produktionsstandorte in
Deutschland: Bonn, Solingen, Neuss (MAOAM),
Mainbernheim und Wilkau-Haßlau. Heute produziert
HARIBO an 15 Produktionsstandorten in ganz
Europa. 1982 schafft HARIBO den Sprung über den großenTeich
und gründet den Sitz des neuen USA-Vertriebs
HARIBO of AMERICA Inc.. Seit 2005 ist der Bonner Süßwarenhersteller mit der
HARIBO AUSTRALIA Pty Ltd. mit einem eigenen
Vertrieb auch in Australien vertreten und
seit Oktober 2012 auch in Singapur.
Der Generationswechsel
Der Wiederaufbau der Firma HARIBO beginnt
unmittelbar nach Ende des 2. Weltkrieges
im Jahre 1945 mit nur ca. 30 Mitarbeitern. Die Produktionsstätte
in Bonn war von Kriegsschäden weitestgehend
verschont geblieben. Problematisch war jedoch
die weiterhin mangelhafte Rohstoffversorgung.
Als im Jahre 1946 die Brüder Hans und Paul Riegel aus der Kriegsgefangenschaft zurückkommen,
übernehmen sie von ihrer Mutter die Leitung
der Firma. Dr. Hans Riegel ist für den kaufmännischen
Bereich einschließlich Marketing und Vertrieb
verantwortlich, sein Bruder Paul leitet bis
zu seinem plötzlich und unerwarteten Tod
im August 2009 den Produktionsbereich. Das florierende
Unternehmen expandiert und beschäftigt im
Jahre 1950, nur fünf Jahre nach dem Krieg, schon ca.
1.000 Mitarbeiter.
Früh erkennt man bei HARIBO auch, wie wichtig
für den Erfolg des Unternehmens das zu Beginn
der 60er Jahre noch neuartige Medium Fernsehen
ist. 1962 wird zum ersten Mal im deutschen TV Werbung
für HARIBO ausgestrahlt. Mitte der 60er Jahre wird der Werbeslogan „HARIBO macht Kinderfroh“
um den Zusatz „und Erwachsene ebenso“ ergänzt.
Dieser weist heute mit 98% den größten Bekanntheitsgrad
auf. (Quelle: GfK)
Seit 1987 gibt es eine von Dr. Hans Riegel ins Leben
gerufene Stiftung (Dr. Hans Riegel-Stiftung),
die es sich zur Aufgabe gemacht hat, junge,
talentierte Menschen zu ermutigen, zu fördern
und zu beflügeln. Gefördert wird schulische,
universitäre und berufliche Bildung ideeller
und wirtschaftlicher Hinsicht. Ermutigt und
unterstützt werden die jungen Talente zudem
durch die Verleihung der Dr. Hans Riegel-Fachpreis.
Für beträchtliche Aufmerksamkeit und einen
nachhaltigen Bekanntheitsschub in Deutschland
sorgt der Beginn der mittlerweile weltweit
am längsten währenden Werbepartnerschaft
zwischen einem Unternehmen und einem Testimonial,
die Partnerschaft zwischen HARIBO und dem
populären Star-Entertainer Thomas Gottschalk. Dieser wirbt seit 1991 für die GOLDBÄREN und für die vielen anderen
HARIBO-Produkte. 1996 eröffnet HARIBO in Uzès in Frankreich das
„Musée du Bonbon“. Die Geschichte der Bonbon-,
Lakritz- und Fruchtgummiherstellung und damit
auch zu großen Teilen die HARIBO-Geschichte
selbst werden hier einem interessierten Publikum
zugänglich gemacht. Seit 1998 nutzt HARIBO auch die neuen Medien. Zu jedem
Zeitpunkt und an jedem Ort der Welt kann
man sich nun im Internet über die neuesten
Entwicklungen bei HARIBO informieren: www.haribo.com. Im Jahre 2005 wurde erstmals eine HARIBO-Wanderausstellung
in der Festung Ehrenbreitstein bei Koblenz
präsentiert. Neben den zweifelsfrei spektakulären,
kreativen Exponaten aus künstlerischer Hand,
wird in der Ausstellung auch eine Menge über
die Firmen- und Produktionsgeschichte, über
Inhaltsstoffe sowie Design und Werbung gezeigt
und vermittelt. Weitere Ausstellungen waren
in Trier, Kulmbach, Graz, Chemnitz, Schleswig
und Lüdenscheid.
Seit 2008 strebt HARIBO einzigartige neue Kommunikationswege
an. In Kooperation mit TUIfly werden zwei
„fliegende Botschafter der Lüfte“ im exklusiven
HARIBO-Goldbären Design präsentiert – die„GoldbAIR“ Boeing und die „HaribAIR“ Boeing 737-800. Auf dem iPhone und dem iPod Touch kann
man seine Freizeit mit dem Klassikerprodukt
GOLDBÄREN spielerisch verbringen und sogar
in den sozialen Netzwerken SchülerVZ (2009),
Facebook (2010) und YouTube (2011) steht
die Lieblingsmarke seinen Fans zur Verfügung.
Die traditionelle HARIBO-Kastanienaktion
Im Jahre 1936 startet zum ersten Mal die HARIBO-Kastanienaktion
im kleinen Rahmen. Ursprünglich verfolgte
sie den Zweck, den Kindern in der Nachbarschaft
eine kleine Freude zu bereiten, indem diese
Kastanien und Eicheln sammeln und gegen HARIBO-Produkte
eintauschen konnten. Heute ist die Tauschaktion
weit über die Grenzen von Bonn hinaus bekannt
und ein Magnet für Jung und Alt. Mehrere
Tausend HARIBO-Fans machen sich aus diesem
Anlass aus der ganzen Bundesrepublik auf
den Weg nach Bonn, um zig Tonnen Kastanien
und Eicheln aufwiegen zu lassen. Die gesammelten
Waldfrüchte werden im Winter dem heimischen
Wild sowie in Wildgehegen in Österreich zugefüttert.
Die Erfolgs-Story
Was in einer kleinen Hinterhof-Waschküche
in einem Bonner Vorort mit einem Sack Zucker
und einem Kupferkessel begann, entwickelte
sich zu einer der beliebtesten, bekanntesten
und sympathischsten Qualitätsmarken in der
Süßwarenbranche. Die Erscheinungsformen der
Produkte veränderten sich über die Jahrzehnte,
gleich aber blieb die immer sehr hohe Qualität
der Fruchtgummi-, Schaumzucker- und Lakritzartikel
aus dem Hause HARIBO. Qualität zahlt sich
aus – die Preise und Auszeichnungen für HARIBO-Produkte
und das Unternehmen sind zahlreich. Zum achten
Mal in Folge wurde HARIBO zur „vertrauenswürdigsten
Süßwarenmarke in Deutschland“ von Reader`s
Digest gekürt, bekam die Auszeichnung als
„Marke des Jahrhunderts“ von Deutsche Standards
im Jahr 2007 und zahlreiche DLG-Goldmedaillen für HARIBO
und MAOAM-Produkte und somit das zweite Mal
in Folge den „Landesehrenpreis für Lebensmittel
NRW“. Im Jahr 2010 erhielt HARIBO sogar den begehrten Branchen-Oskar
der Lebensmittel Zeitung den „Goldenen Zuckerhut
2010“ für hervorragende Leistungen in der Ernährungswirtschaft.
2011 und 2012 wurde HARIBO als die "Beste Süßigkeit"
der deutschen Jugendlichen und jungen Erwachsenen
auf den ersten Platz gevotet (YoungBrandsAwards),
um hier nur einige der vielen Ehrungen aufzuführen.
Die Produktqualität hat sich über nationale
Grenzen hinweg eindrucksvoll am Markt durchgesetzt.
Besonders die beliebten GOLDBÄREN sind mittlerweile
ein internationaler Top-Seller. Weltweit
werden täglich ca. 100 Millionen GOLDBÄREN
hergestellt. Nicht zuletzt ist auch die konsequente
Erweiterung der Produktpalette durch Zukäufe
von passenden Qualitätsmarken im In- und
Ausland für die führende Marktstellung verantwortlich.
Der Schlüssel zum Erfolg
Die Unternehmensgeschichte von HARIBO wird
jeden Tag weitergeschrieben. Weltweit arbeiten
ca. 6.000 Mitarbeiter mit Engagement und
Leidenschaft für unser Unternehmen. Ob Praktikum,
Ausbildung, Trainee-Programm oder Direkteinstieg
– wir bieten vielfältige Möglichkeiten für
den Einstieg in die bunte Welt von HARIBO.
Nicht umsonst zählt HARIBO seit 2011 zu den Top 100 Arbeitgebern laut Student
Survey von Universum.