Firmengeschichte der Bayernhafen GmbH & Co. KG

Zum Unternehmen

Zur bayernhafen Gruppe gehören die sechs Standorte Aschaffenburg, Bamberg, Nürnberg, Roth, Regensburg und Passau. Die Lage an wirtschaftsgeografisch bedeutenden Knotenpunkten kombiniert mit einer effizienten Verknüpfung der Verkehrswege Wasser, Schiene und Straße zeichnet die Standorte aus. Jährlich werden rund 29 Millionen Tonnen Güter per Schiff, Bahn und LKW umgeschlagen.

Die bayernhafen Gruppe ist ein aktiver Moderator für die Entwicklung von Logistiklösungen und Netzwerken. Sie agiert als Standortarchitekt, der unternehmens- und standortübergreifend Strategien entwickelt, in hochflexible Infrastruktur investiert und in enger Zusammenarbeit mit den Hafenansiedlern neue Wertschöpfungspotenziale erschließt. Ziel ist es, die Position der Häfen als Logistikstandorte und Drehscheiben für den weltweiten Warenaustausch weiter zu stärken. Ein strategisches Flächenmanagement gewährleistet dabei einen Branchen-Mix aus Transport, Lagerung, Logistik, Dienstleistung und Produktion.

800 Hektar Gesamthafenfläche und rund 500 ansässige Unternehmen mit mehr als 12.000 Beschäftigten machen die bayernhafen Gruppe zudem zu einem der leistungsstärksten Logistik-Netzwerke in Europa und zu bedeutenden Wirtschaftsmotoren in Bayern. Die bayernhafen Gruppe selbst beschäftigt über 200 Mitarbeiter.


Historie

Unternehmensgeschichte - BayernhafenDas Königreich Bayern hat früh die Bedeutung einer funktionierenden Verkehrsinfrastruktur erkannt. So wurden an den wichtigsten Schnittstellen der Verkehrsträger auch Häfen errichtet. Bereits vor dem ersten Weltkrieg entstanden die wegen ihrer Größenordnung damals viel beachteten bayerischen Häfen in Ludwigshafen, Regensburg, Passau und Aschaffenburg.

Als 1920 die Ländereisenbahnen auf das Reich übergingen, hat sich das Land Bayern seine staatlichen Häfen, die zur Versorgung der Bayerischen Staatsbahn ausgebaut worden waren, vertraglich zurückbehalten. Diese waren von der Eisenbahnverwaltung bisher jedoch als Nebenbetriebe geführt worden. Eine neue Organisation wurde nötig.

Durch die Verordnung vom 27. August 1925 wurden die Hafenämter in Ludwigshafen, Aschaffenburg, Regensburg und Passau eingerichtet. Gemeinsam bildeten sie die "Landeshafenverwaltung" in der Staatsbauverwaltung, die wiederum dem Staatsministerium des Innern unterstand.
1931 wurde das Hafenamt Passau aufgelöst und die Geschäftsaufgaben dem Hafenamt Regensburg zugewiesen.

Ein Paradigmenwechsel fand am 1. April 1953 statt. Die bis dahin noch als Einzelbetriebe kameralistisch (= nur Einnahme-/ Ausgaberechnung) verwalteten Hafenämter wurden zu einem kaufmännisch geführten Wirtschaftsbetrieb zusammengefasst. Damit war der Grundstein für ihre unternehmerische Ausrichtung gelegt.

1958 wurde in Bamberg ein weiterer Bayerischer Landeshafen errichtet, die Einweihung des Hafens fand am 25. September 1962 statt.

Am 11.11.1966 wurde in Nürnberg der sog. Hafenvertrag unterzeichnet. Er regelt die sachlichen und finanziellen Beziehungen zwischen der Stadt Nürnberg und dem Freistaat Bayern beim Bau und Betrieb des Staatshafens. Am 01.09.1967 wurde dazu die Hafenverwaltung Nürnberg eingerichtet. Der jüngste bayerische Landeshafen wurde am 11.08.1972 feierlich vom damaligen Ministerpräsidenten Alfons Goppel eröffnet.

Am 01.06.2005 beginnt für die vormaligen Bayerischen Landeshäfen eine neue Zeitrechnung. Aufgrund eines Kabinettsbeschlusses aus dem Jahr 2004 wird die Bayerische Landeshafenverwaltung zur privatrechtlich organisierten Bayernhafen GmbH & Co. KG. Durch diese Änderung der Rechtsform erschließen sich neue Möglichkeiten hinsichtlich Finanzierung, Beteiligung und Erschließung neuer Geschäftsfelder.


Produkte:

Immobilienservice

Auf 800 Hektar Hafenfläche treffen namhafte Branchengrößen, aber auch kleine und mittelständische Unternehmen zusammen und nutzen durch konstruktives Miteinander Synergieeffekte. Mit einem strategischen Flächenmanagement gewährleisten wir einen idealen Branchen-Mix aus Transport, Lagerung, Logistik, Dienstleistung und Produktion.
Durch Serviceleistungen wie Facility Management, die Vermittlung von Mietobjekten oder auch Mietern sowie die Unterstützung bei Planungs- und Genehmigungsverfahren ermöglichen wir unseren Kunden die Konzentration auf ihr Kerngeschäft.

Infrastruktur
Eine intakte Infrastruktur verkörpert die Lebensadern eines funktionierenden Logistiksystems. Über 20 Kilometer Kaianlagen, ein Bahnnetz mit einer Gleislänge von rund 110 Kilometern - unsere Standorte setzen die Maßstäbe bei den Kapazitäten. Mit einem innovativen und nachhaltigen Infrastrukturmanagement können wir unseren Kunden einen diskriminierungsfreien und kostengünstigen Zugang zu den drei gleichberechtigten Verkehrsträgern Binnenschiff, Bahn und LKW garantieren.

Unternehmensgeschichte - BayernhafenUmschlag und Logistik
Für den stetig wachsenden Warenaustausch der Weltwirtschaft sind wir mit modernsterTechnik, zum Beispiel hochleistungsfähigen Krananlagen, bestens gerüstet. Roll-on /Roll-off-Anlagen dienen der Entlastung der Straßen, indem sie die Verladung und den Transport von Fahrzeugen aller Art ermöglichen. Für Großraum- und Schwergutumschläge stehen spezielle Umschlagplätze zur Verfügung.

Unternehmensgeschichte - BayernhafenIntermodal
Für effiziente Systemvernetzungen in den bayernhafen-Standorten sorgen moderne Terminals für den Kombinierten Verkehr (KV) - mit denen Container, Wechselbrücken und LKW-Sattelauflieger verladen werden - oder auch Terminals für die Rollende Landstraße und Ro-Ro-Verkehre.

Unternehmensgeschichte - BayernhafenBahnservice
Die bayernhafen Gruppe stellt ein breites Dienstleistungs-Portfolio rund um den Eisenbahnverkehr zur Verfügung, zum Beispiel die Übernahme der "letzte Meile-Verkehre" oder die Durchführung regionaler Verkehre.

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