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Firmeninfo

Bayern LB
Brienner Straße 18
80333 München
1630 / Personalentwicklung / Nachwuchsentwicklung
Frau Gabriele Dorfmeister
Tel.: 089 / 2171 -249 15
Fax: 089 / 2171 -249 49
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Firmengeschichte von BayernLB

Firmengeschichte von BayernLB
Die BayernLB erzählt ihre Geschichte
Die BayernLB mit Hauptsitz in München ist die führende bayerische Geschäftsbank für große und mittelständische Kunden in Deutschland sowie Europa.
Sie ist Mitglied der Sparkassen-Finanzgruppe in Bayern und versteht sich als leistungsstarke Regionalbank mit europäischer Ausrichtung sowie internationaler Erfahrung. Mit Blick auf Bilanzsumme und Kreditvolumen zählt sie zu den bedeutendsten deutschen Landesbanken.

Die BayernLB bietet ein fokussiertes, auf den Bedarf ihrer Kunden ausgerichtetes Leistungsspektrum an Produkten und Dienstleistungen im Corporate sowie Retail Banking, im gewerblichen Immobiliengeschäft und als Zentralbank der bayerischen Sparkassen. Zu den Kundensegmenten der BayernLB zählen: Großkunden einschließlich Institutionen sowie die Öffentliche Hand in Deutschland, Kunden im gewerblichen Immobiliengeschäft, mittelständische Firmenkunden und Privatkunden. Die Kombination aus strategisch ausgerichtetem Firmenkundengeschäft sowie effizientem, gemeinsam mit Sparkassen und Tochterunternehmen umgesetzten Privatkundengeschäft bildet eine solide Basis für den nachhaltigen Unternehmenserfolg der BayernLB im Wettbewerb.

Im Verbund mit den bayerischen Sparkassen zeichnet sich das Profil der BayernLB durch eine ausgeprägte Kundennähe und Kundenorientierung sowie Solidität und Verantwortungsbewusstsein gegenüber Kunden, Geschäftspartnern, Anteilseignern und ihren Mitarbeitern aus. Mit klarer Geschäftsstrategie, anerkannter Expertise sowie effizienten kunden- und produktorientierten Organisationsstrukturen gestaltet die BayernLB eine erfolgreiche Zukunft.
Die Geschichte des Hauses reicht bis 1884 zurück - von der Landeskultur-Rentenanstalt bis hin zur BayernLB:
4.Bild zur Firmengeschichte von BayernLB
1884 - Am 21. April 1884 unterzeichnete König Ludwig II. in Hohenschwangau das Gesetz, die Landeskultur-Rentenanstalt betreffend. Ziel des Gesetzes war es, die Beschaffung von Kapitalien zur Ausführung von Kulturunternehmungen zu erleichtern. Um die überwiegend kleinbäuerlichen Anwesen durch Modernisierung und Rationalisierung konkurrenzfähig zu machen, wurden insbesondere Flurbereinigungen und Entwässerungsmaßnahmen zum Gewinn weiterer landwirtschaftlicher Flächen angestrebt. Durch die Königlich Allerhöchste Verordnung vom 4. Juni 1884 wurde die Landeskultur-Renten-Kommission eingesetzt, deren Aufgabe die Prüfung und Bescheidung der Darlehensgesuche sowie die Bewirkung des Darlehensvollzuges und Überwachung der Darlehensverwendung war. Die Kommission war dem Staatsministerium des Innern untergeordnet und auch die Bureaugeschäfte wurden im Innenministerium besorgt. Es gab also anfänglich kein eigenes Geschäftsgebäude und das Personal bestand aus wenigen Beamten, die auf verschiedene Ministerien sowie staatliche Einrichtungen verteilt waren und ihre Aufgaben für die Landeskultur-Rentenanstalt nebenamtlich erledigen mussten.

1904 - Die Darlehenssumme der Landeskultur-Rentenanstalt erreicht 3 Millionen Mark. In den ersten Jahren beschränkten sich die Darlehensbewilligungen auf wenige Maßnahmen, ab der Jahrhundertwende jedoch stieg das Volumen sprunghaft an. Der Grund dafür waren insbesondere die dringend benötigten Maßnahmen zur Wasserversorgung in den ländlichen Gemeinden.

1914 - Die Vertreter der bayerischen Sparkassen gründen am 9. Dezember 1914 den Giroverband und mit ihm eine zentrale Abrechnungsstelle für den Scheck- sowie Giroverkehr. Die Förderung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs galt zu dieser Zeit als vordringliche Aufgabe.

1917 - Gründung einer eigenständigen Geschäftsstelle für die Girozentrale in Nürnberg. Die Geschäftsabwicklung war in der ersten Zeit von der Städtischen Sparkasse Nürnberg nebenamtlich besorgt worden. Die Girozentrale bayerischer Sparkassenerhielt auch erstmals eine hauptamtliche Leitung.

1925 - Organisatorische Abtrennung der Girozentrale vom Sparkassenverband und Umbenennung in Bayerische Gemeindebank (Girozentrale) Öffentliche Bankanstalt. Die Girozentrale war 1920 von Nürnberg nach München umgezogen und ihre Aufgaben waren wesentlich erweitert worden: Im Mittelpunkt stand insbesondere die Versorgung der Kommunen mit langfristigen Krediten, die durch Ausgabe von festverzinslichen Kommunal-Obligationen refinanziert wurden. Auch das Firmenkundengeschäft und das Konsortialgeschäft mit den Sparkassenwuchs stetig an.

1929 - Gründung der Bayerischen Landesbausparkasse als Abteilung der Bayerischen Gemeindebank.

1929 - Die Landeskultur-Rentenanstalt wird zur selbständigen juristischen Person öffentlichen Rechts mit wesentlich erweiterten Aufgaben wie z.B. Kreditvergabe für den sozialen Wohnungsbau. Sie erhält das Emissionsrecht für die festverzinslichen Landeskultur-Rentenbriefe.

1949 - Umbenennung der Landeskultur-Rentenanstalt gemäß ihren Aufgaben in Bayerische Landesbodenkreditanstalt.

9.Bild zur Firmengeschichte von BayernLB
1972 - Am 1. Juli 1972 fusionieren die Bayerische Gemeindebank und die Bayerische Landesbodenkreditanstalt zur Bayerischen Landesbank Girozentrale. In einer außerordentlichen Verbandsversammlung am 13. April 1972 stimmte die erforderliche Mehrheit der vertretenen Sparkassen für die Vereinigung der beiden Institute. Der Bayerische Landtag verabschiedete schließlich im Juni 1972 das Gesetz über die Bayerische Landesbank. Das künftige Institut wurde mit einem Grundkapital von 400 Mio. DM ausgestattet, an dem der Freistaat Bayern und die bayerischen Sparkassen je zur Hälfte beteiligt waren. Die Landesbank definierte sich hauptsächlich als Sparkassenzentralbank, Hausbank des Freistaates Bayern, Kreditinstitut der Kommunen und Universalbank mit Schwerpunkt im Wertpapier- sowie Auslandsgeschäft.

Darüber hinaus konnte die Bank durch die Landesbausparkasse (1929 als Abteilung der Gemeindebank gegründet) und durch die Landesbodenkreditanstalt wichtige Aufgaben im Städte- und Wohnungsbau abdecken.

Die Bilanzsumme der neuen Landesbank betrug 1972 fast 30 Mrd. DM. 3500 Mitarbeiter waren Ende 1972 bei der Bank beschäftigt, die meisten davon in München und nur ein kleiner Teil in der damals einzigen Zweigstelle in Nürnberg.

2005 - Mit unserem neuen Logo, dem neuem Marktauftritt und unserem neuen Namen BayernLB beginnt für die Landesbank die Zeit nach Wegfall der staatlichen Haftungsgarantien.





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