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Firmeninfo

Aareal Bank AG
Paulinenstraße 15
65189 Wiesbaden
Human Resources Consulting
Herr Sebastian Sellinat
Tel.: 0611 / 348 -3116

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Firmengeschichte von Aareal Bank

Firmengeschichte von Aareal Bank
Die Aareal Bank Gruppe mit Hauptsitz in Wiesbaden ist einer der führenden internationalen Immobilienspezialisten.
Sie ist mit Mitarbeitern aus über 30 Nationen auf drei Kontinenten - in Europa, Nordamerika und Asien - vertreten.
Mit ihrer über 90-jährigen Geschichte bietet die Aareal Bank Gruppe als traditionsreicher und vertrauensvoller Geschäftspartner Finanzierungen, Beratungen sowie Dienstleistungen für die gewerblicheImmobilien- und Wohnungswirtschaft an.
Die Bank in der Gründungsphase (1923-1933)
Nach dem Ersten Weltkrieg litt Deutschland unter großer Unsicherheit, geprägt von einer schweren Wirtschaftskrise. Die Inflation erreichte ungeahnte Dimensionen und der Wohnungsbau kam durch die aufgezehrten privaten Vermögen weitgehend zum Erliegen, was zu einem katastrophalen Wohnungsnotstand führte.

Genau in diese Zeit fiel die Gründung der Deutschen Wohnstätten-Bank durch die preußische Wohnungsfürsorgegesellschaften, die Preußische Landespfandbriefanstalt sowie einer Reihe außerpreußischer Gesellschaften in Berlin. Die Wohnungsfürsorgegesellschaften sollten Wohnungen für Heimkehrer und Kriegsflüchtlinge schaffen, um die vorherrschende Wohnungsnot zu bekämpfen.
So erfolgte am 20. Oktober 1923 der Handelsregistereintrag der Deutschen Bau- und Wohnstätten-Bank, die drei Jahre später zur Deutschen Bau- und Bodenbank (kurz: Bau- und Bodenbank) umbenannt wurde.

In den Jahren nach der Gründung ist die erfolgreiche Entwicklung der Bank auf zwei Leitgedanken zurückzuführen: Zum einen wurden dem Institut vom Deutschen Reich Treuhandaufgaben bei der Finanzierung des Wohnungsbaus übertragen. Zum anderen übernahm die Bank die Vor- und Zwischenfinanzierung im Wohnungsbau, welche ein Bauvorhaben so lange finanzieren, bis die langfristigen Finanzierungsmittel zum Einsatz kommen.

Die Deutsche Bau- und Bodenbank in den Jahren 1933-1945
Das Zwischenkreditgeschäft blieb zunächst auch im nationalsozialistischen Regime im Zentrum des Handels, da der Fehlbestand an Wohnraum in Deutschland unverändert hoch war. Mit der Zeit bestimmte jedoch immer mehr die boomende Rüstungswirtschaft die Ziele des Wohnungsbaus, weil neue Rüstungszentren Unterbringungsmöglichkeiten für die zahlreichen Arbeitnehmer erforderten.

Die Bau- und Bodenbank diente auf dem Gebiet der Siedlungspolitik als Instrument nationalsozialistischer Politik, ohne sich jedoch selbst politisch zu exponieren. Nach Sichtung der heute zugänglichen Quellen ist die Bau- und Bodenbank nicht direkt in die nationalsozialistischen Verbrechen des Holocaust involviert gewesen.

Trotz der politisch opportunen Geschäftstätigkeit der Bank geriet sie während dieser Zeit in eine existenzielle Krise. Der Staat zog sich zugunsten der Kriegsgüterproduktion aus dem Wohnungsbau zurück und verhängte sogar einen Baustopp für Zivilbauten.

Wiederaufbau im Nachkriegsdeutschland
Neben einem ganzen Kontinent litt auch die Bau- und Bodenbank an den Folgen, die der zerstörerische Krieg verursachte. Viele Mitarbeiter galten als vermisst und mehrere Filialen waren beschädigt oder ganz zerstört.

Während die Zweigniederlassungen in der sowjetisch besetzten Ostzone geschlossen wurden, konnten die sieben Filialen in den amerikanisch-britisch besetzten Westzonen ihre Betriebstätigkeit schnell wieder aufnehmen. Jedoch waren sie von der Zentrale in Berlin und der Einflussnahme durch den Vorstand und Aufsichtsrat abgeschnitten.

Erst mit der Währungsreform von 1948 konnte die Bank die Folgen des Zusammenbruchs überwinden. Die Verlagerungsverordnung ermöglichte es der Bau- und Bodenbank, sich neben ihrem Berliner Sitz parallel in Frankfurt am Main und damit im neuen Währungsgebiet anzusiedeln und die in der Bundesrepublik gelegenen Niederlassungen wieder rechtlich und wirtschaftlich zusammenzufassen. Ende 1949 wurde die Geschäftstätigkeit wieder voll aufgenommen.

Die Bank in Zeiten des Wirtschaftswunders
Die Bau- und Bodenbank profitierte von den Jahren des wirtschaftlichen Aufschwungs, insbesondere bei der Zwischenfinanzierung von Bausparverträgen, die sie zunächst als einzige Bank im Markt anbot. In den Jahren 1950 bis 1967 beliefen sich die Kreditzusagen der Bau- und Bodenbank auf insgesamt 7,6 Mrd. DM.

Um das umfangreiche Treuhandgeschäft kostengünstiger und effizienter abwickeln zu können, nahm die Bau- und Bodenbank 1957 in Mainz ein neues Rechenzentrum in Betrieb. Die Bau- und Bodenbank verfügte dadurch über das erste elektronische Informationssystem, das den Unternehmen der Wohnungswirtschaft die zentrale Datenverarbeitung außer Haus ermöglichte. Dies galt zu diesem Zeitpunkt als revolutionäre Idee und eröffnete dem Institut eine neue Geschäftssparte.

Vom Spezialisten der Zwischenfinanzierung zum Allround-Institut für die Bau- und Wohnungswirtschaft
Zu Jahresbeginn 1979 übertrug die Bundesrepublik Deutschland ihre gesamte Beteiligung am Grundkapital der Deutschen Bau- und Bodenbank an die Deutsche Pfandbriefanstalt (DePfa). Als Teil der Deutschen Pfandbriefanstalt wandelte die Bau- und Bodenbank in den 1980er-Jahren ihre Struktur grundlegend. Während in den 70er-Jahren noch 90 des Geschäfts auf Bauphasenkredite mit Bauträgern und Wohnungsunternehmern zurückzuführen war, sank dieser Anteil im Jahr 1988 auf nur noch einen Viertel der gesamten Forderungen. Dagegen wurde das sogenannte Klein- und Privatkundengeschäft intensiviert.

Mit der Öffnung der Grenzen im Zuge des Mauerfalls 1989 ergaben sich für die Bau- und Bodenbank naturgemäß neue Betätigungsfelder und Geschäftschancen. So schloss die Bank schon früh Verträge mit kommunalen Wohnungsunternehmen und vergab große Kreditbeträge an Kunden in den neuen Bundesländern.

1989 wurde die DePfa zunächst in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 1991 fand mit dem Börsengang eine breite Platzierung der Aktien statt. Mit einer Bilanzsumme von 64 Mrd. DM war die - nunmehr in Deutsche Pfandbrief- und Hypothekenbank umbenannte - Bank die damals größte deutsche Hypothekenbank.

Entwicklungen in den 1990er-Jahren
Um als Hausbank für die Wohnungswirtschaft in ganz Deutschland Service-Dienstleistungen rund um die Immobilie anbieten zu können, wurden Ende der 1980er- und in den 1990er-Jahren eine Reihe von Tochtergesellschaften gegründet oder erworben.

Diese Beteiligungsunternehmen stärkten strategisch sowohl den EDV-Bereich als auch das Immobilienmanagement der beiden Institute. Der Bankbereich IT-Services wurde 1997 als eigenständige Tochtergesellschaft BauBoden Systemhaus GmbH ausgegliedert. 2 Jahre später entstand daraus ein Konzern mit einer Holding-Struktur, der international zu expandieren begann - die heutige Aareon.

Im März 1991 bot die Deutsche Pfandbrief- und Hypothekenbank erstmalig ihre Aktien an verschiedenen deutschen Wertpapierbörsen zum Handel an und der Bund trennte sich von seinem Anteil. Um sich neben der privaten Immobilienfinanzierung strategisch breiter aufzustellen, baute die Bankengruppe Anfang der 90er-Jahre die neue Geschäftssparte Gewerbliche Finanzierungen weiter aus.

Mit der schwungvollen internationalen Expansion ging im weiteren Verlauf eine grundlegend neue Struktur der Unternehmensgruppe einher. 1999 übertrug die DePfa Deutsche Pfandbriefbank sämtliche Immobilienaktivitäten operativ auf die seit 1979 im Konzern integrierte Deutsche Bau- und Bodenbank.

Mit den Geschäftsbereichen Immobilienfinanzierung - mit zunehmendem Fokus auf Gewerbeimmobilien - sowie Service-Dienstleistungen rund um die Immobilie waren die 2 Kernkompetenzen der Bank umschr

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