Antworten der e-dox GmbH zum Thema No-Goes
im Bewerbungsverfahren

e-dox GmbH
Yvonne Heinze
Personalleiterin
Informationen zum Unternehmen:
Branche: Vertrieb / IT
Beschäftigte: 40 in Chemnitz
Gewünschte Bewerbungsform: Emai
Berufsstart.de: Die Bewerbungen auf eine
ausgeschriebene Stelle trudeln ein. Was wäre
für Sie ein Fall für den Papierkorb und wie
sollte eine Bewerbung auf keinen Fall sein?
Auf keinen Fall sollte eine Email-Bewerbung
aus vielen verschiedenen Dateiformaten bestehen,
sondern in einem PDF versandt werden. Postale
Bewerbungen sind eher ungünstig, zum einen
ist die Lagerung schwierig, zum anderen ist
die Rücksendung ein nicht zu unterschätzender
Kostenfaktor.
Die Kommunikation mit dem Bewerber ist auch
deutlich aufwendiger. Eine E-Mail ist schneller
und jederzeit wieder auffindbar.
Ein absolutes No go bei schriftlichen Bewerbungen
ist, wenn die Unterlagen verschmutzt sind
oder nach Rauch riechen.
Berufsstart.de: Wie sehen für Sie die perfekten
Bewerbungsunterlagen aus?
Vollständig, PDF, nicht zu langes Anschreiben,
klar strukturierter Lebenslauf, unternehmensbezogen.
Berufsstart.de: Wie sollten sich künftige
Arbeitnehmer zwischen Posteinwurf, Zwischenbescheid
und eventuellem Vorstellungsgespräch verhalten
und was könnten diese vorbereitend tun?
In der Regel sollte die erste Statusmeldung
nach 2 Wochen den Kandidaten erreichen. Einmal
nachfragen ist okay, dann aber immer den
Name und die ausgeschriebene Stelle nennen,
da wir als Personalverantwortliche täglich
mit sehr vielen Namen konfrontiert werden.
Einfacher ist der Email-Kontakt, da der Personalverantwortliche
dann die Möglichkeit hat, den Vorgang zu
einer passenden Zeit zu bearbeiten.
Persönliche Abgabe der Bewerbung ist nett
gemeint, kostet aber Unternehmen Zeit. Besser
eine ansprechende Bewerbungsmail mit Merkcharakter
versenden. Wer gut und ehrlich ist, hat immer
eine Chance.
Berufsstart.de: Unpünktlichkeit, mangelhafte
Vorbereitung, unklare Jobvorstellungen ...
Fehler, die im Vorstellungsgespräch passieren.
Was wäre für Sie ein KO-Kriterium?
Falsche Stellenbezeichnung in der Bewerbung;
nicht gut vorbereitet sein; Recherche ist
auf der Homepage der Firma möglich; sollte
man die Inhalte / Geschäftsfelder / Strukturen
des Unternehmens nicht verstehen, dann kann
man das im Vorstellungsgepräch sagen und
die Unternehmensvertreter erklären sicher
gern alle Unklarheiten auf.
Ein weiteres KO Kriterium ist respektloses
Verhalten. Zu spät kommen kann passieren,
es sollte aber im Unternehmen die Verspätung
angezeigt werden.
Berufsstart.de: Was raten Sie künftigen Arbeitnehmern,
um solche Fettnäpfchen zu vermeiden und was,
wenn man bereits reingetreten ist?
Vermeiden: gut vorbereitet in ein Vorstellungsgespräch
gehen.
Wenns schon passiert ist: offen ansprechen.
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