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Probezeit - die ersten 100 Tage im Job – Was erwartet mich in den ersten Tagen?

Daran wird sich wohl nie etwas ändern: You never get a second chance for your first impression. Deshalb solltest du den ersten Tag, also das erste Zusammentreffen mit deinen neuen Kollegen und die ersten Schritte mit deinem Vorgesetzten in der Probezeit nicht unterschätzen.

Your first impression

Der erste Eindruck beginnt mit der Kleidung. Denn den nonverbalen Signalen, die du aussendest, wird zunächst die größte Aufmerksamkeit gewidmet. Die Kommunikationspsychologie spricht von knapp 60 Prozent. Auf die korrekte Kleidung und deine Körpersprache solltest du also achten. Den Dresscode im Unternehmen wirst du wahrscheinlich schon im Vorstellungsgespräch eruieren können. Ansonsten kannst du dies mit der Personalabteilung klären. Deine Köpersprache sollte offen und freundlich sein. Suche den Blickkontakt zu deinem Gegenüber und lächle. Versuche positive Signale auszusenden. Man ist sicherlich neugierig auf dich. Vielleicht macht die Veränderung durch einen neuen Kollegen aber auch ein bisschen Angst. Zeige also auch Verständnis zu etwaiger Zurückhaltung. Deine Stimme und wie du sprichst wird im ersten Eindruck mit circa 30 Prozent, also auch hoch bewertet. Am wenigsten achtet man darauf, was du sagst. Mit 10 Prozent ist dieser Teil sehr gering. Du kannst dich also am ersten Tag auf das Nonverbale (Körpersprache) und Paraverbale (Stimme) konzentrieren.

Vorstellungsrunde und eigenes Netzwerk aufbauen

Möglichst schnell sollten deine Kollegen dich kennen lernen. Deshalb solltest du dich umfassend vorstellen und neben deinem Namen auch über deine Fach- und Sachkenntnisse sowie Erfahrungen berichten. So können dich deine Kollegen schnell einschätzen und sie wissen, was sie dir zutrauen können. Neben so einer ersten Begrüßung in großer Runde solltest du in den ersten Tagen und Wochen gleich beginnen, dein Netzwerk aufzubauen. Suche das Gespräch mit deinen Kollegen oder auch zu den Mitarbeitern anderer Bereiche im Unternehmen und hole dir Auskunft zu ihren Fach- und Sachkenntnissen, um zu sehen, wen du in dein Netzwerk aufnehmen solltest. Wieso ist ein Netzwerk so wichtig? Problematiken sind heutzutage so komplex, dass du nicht alles wissen kannst, deshalb benötigst du im Unternehmen dein Netzwerk, mit Kollegen, die dir mit ihrer Fachkenntnis helfen können. Anders herum kannst du den Kollegen helfen.

Kollegen sind keine Freunde

Lass dich nie gleich in eine Clique einbinden, sondern versuche zum Beispiel in den Pausen möglichst verschiedene Kollegen kennen zu lernen. Das du offen auf alle zugehst ist besonders wichtig, da du am Anfang die internen Machtstrukturen im Unternehmen noch nicht kennst und dir erst einmal in Ruhe ein Bild von all deinen Kollegen machen solltest. Eröffne deine Gespräche mit Small Talk und vermeide ein sofortiges Ausfragen der anderen Person. Ein Tipp noch: Pausen dienen der Erholung und so sind Businessthemen nicht immer das richtige Gesprächsthema.
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