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Zeitmanagement – Den Besuch der Ausbildungs- und Jobmesse effektiv planen

So manche Jobmesse ist in punkto Zeitmanagement eine echte Herausforderung. Gerade, wenn du dich umfassend bei vielen Unternehmen informieren möchtest, kannst du in Zeitnot geraten. Hier ein paar Tipps, damit dir das nicht passieren kann.

So ein Messetag umfasst in der Regel zwischen sechs und sieben Stunden. Das klingt eigentlich ganz schön viel. Doch wenn du Wartezeiten, die ineffiziente Mittagszeit und in der Regel auch die letzte Stunde am Ende der Messe abziehst, bleibt gar nicht so viel Zeit übrig. Wieso die letzte Stunde abziehen? Am Ende eines Messetages sind die Unternehmensvertreter in der Regel müde und wenig motiviert noch auf Fragen von Studentenen und Absolventen einzugehen. Deshalb lautet eine goldene Regel:
»Starte deinen Messetag früh und sei am besten schon 20 Minuten vor der offiziellen Öffnung auf einer der Recruiting Messen.«
Wieso? Meistens beginnt eine Messe nicht mit dem Gongschlag, sondern der Beginn ist fließend. Einige Unternehmen bauen bis zur letzten Minute noch ihre Stände auf, während an anderen Ständen die Unternehmensvertreter schon eine halbe Stunde vor dem offiziellen Beginn entspannt einen Kaffee trinken. Diese Messestände kannst du gleich zu Beginn in Augenschein nehmen und mit deinen Gesprächen starten. Die Mittagszeit ist eher ineffektiv, da auch die Unternehmensvertreter Hunger haben und somit die Messestände mit halber Besetzung ausgerüstet sind. Das Problem ist, dass gerade auf Jobmessen an Universitäten und Hochschulen gerade um die Mittagszeit die meisten Studenten zu den Ständen laufen und nicht selten sind jetzt auch die Jäger und Sammler unterwegs. Die Unternehmen sind also mit der Verteilung von Werbeartikeln beschäftigt und du kannst dich getrost selbst stärken oder zum Beispiel einen Vortrag besuchen.

Jobwall - die Jobbörse auf einer Jobmesse

Wenn du nun zu früher Stunde auf die Jobmesse kommst, solltest du nicht planlos die Stände besuchen, sondern auch hier ein Konzept entwickeln. Zur Einstimmung empfiehlt sich ein Besuch der Jobwall, die fast jede Jobmesse anbietet. Hier findest du die aktuellen Stellenangebote der ausstellenden Unternehmen. Vielleicht entdeckst du ja die ein oder andere spannende Stellenausschreibung und kannst in ganz konkrete Gespräche gehen. Bist du noch kein erfahrener Messebesucher, ist es auch ratsam zunächst das Gespräch mit ein bis zwei Trainingsfirmen zu suchen. Das sind Unternehmen, die dich eigentlich nicht interessieren. Du kannst hier deine Gesprächsstrategie üben und klären, wie deine Fragen und deine Selbstpräsentation bei den Unternehmensvertretern so ankommen. So gerüstet, kannst du den Messetag starten.

Messekatalog

Du wirst im Vorfeld immer online eine Ausstellerliste oder gar einen gedruckten Messekatalog zur Verfügung haben. Er ist die Basis für deine Planung. Zunächst suchst du dir alle Unternehmen heraus, die dich interessieren. Dann teilst du diese Unternehmen in A, B und C Unternehmen ein. A-Unternehmen sind die Superinteressanten, die du unbedingt besuchen möchtest, B-Unternehmen sind dir auch sehr wichtig und mit den C-Unternehmen würdest du gerne sprechen, wenn die Zeit reicht.

Das bedeutet, dass du dich nach Jobwall und Testgespräch am Vormittag um die A-Unternehmen kümmerst, um diese abhaken zu können. Damit ist die Messe grundsätzlich schon einmal ein Erfolg. Schaffst du noch die B-Unternehmen kannst du ganz zufrieden sein. Wenn du dann noch Zeit und Kraft für ein paar C-Unternehmen hast, bist du spitze. Das Rahmenprogramm, würde ich nur sparsam einbauen und nur wirklich wichtige Vorträge besuchen. Sie fressen wertvolle Gesprächszeit. Interessanter sind eventuell eher Diskussionsrunden, in denen Arbeitgeber in der Gruppe Fragen beantworten. Hier kannst du auch von den Fragen der anderen Zuhörer profitieren.

Wieviel Zeit benötigst du für ein Unternehmen? Das ist ganz schwer zu beantworten.
»Hast du viele Fragen und schaffst es den Unternehmensvertreter für dich zu begeistern, kann so ein Gespräch 20 Minuten dauern.«
Diese Zeit solltest du für die A-Unternehmen einplanen, da du dort auch die meisten Fragen vorbereitet haben solltest. Ansonsten kannst du ohne Wartezeit 10 Minuten für das Gespräch ansetzen. Die Wartezeit ist so eine weitere Ungewissheit, die deinen Zeitplan gehörig durcheinanderrütteln kann. Besonders die Stände namhafte Unternehmen sind meist ab dem späten Vormittag belagert. Deshalb hier gleich am Morgen hingehen, um die Wartezeiten zu minimieren.

Die letzte Stunde einer Jobmesse ist, wenn du noch Kraft hast, für die C-Unternehmen reserviert. Hier können kurze Gespräche oder ggf. auch ein Austausch der Kontaktdaten für spätere Gespräche die Basis sein. Zum Ende der Messe sind die Unternehmensvertreter, wie schon erwähnt, gedanklich schon wieder auf dem Heimweg und oftmals einfach auch müde. Das bist du sicherlich auch. Doch wenn du den Messetag gut geplant hast, kannst du meist schon weit vor dem Ende zufrieden nach Hause gehen.
bs-trenner

Weitere Tipps für den Besuch einer Jobmesse

Lies den Messeknigge, um für den Besuch einer Jobmesse gut vorbereitet zu sein!

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