Berufsstart mitteilen:

Mein Berufsstart

Zwischen Czárdás, Weißwurst und Pagode - MANN+HUMMEL

Erfahrungsbericht MANN+HUMMEL

Erfahrungsbericht MANN+HUMMELName: Heiko Rapp
Alter: 29 Jahre
Studium: Dipl.- Wirtschaftsingenieur, Duale Hochschule Baden-Württemberg
Position: Manager Sales & Program Management bei MANN+HUMMEL GmbH


Nach dem Studium gleich durchstarten, Verantwortung übernehmen, eine steile Karriere vor sich? So jedenfalls stellt sich Heiko Rapp seine Zukunft vor. Deswegen ein Studium zum Diplom-Wirtschaftsingenieur an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (BA). Als Ausbildungspartner hat er sich den internationalen Filtrationsexperten MANN+HUMMEL ausgesucht. Dort ist er nun als Key Account Manager weltweit für die Marke eines bedeutenden Kunden des Konzerns verantwortlich.

Heiko Rapp gehört zu den Potenzialträgern im Managementnachwuchs bei MANN+HUMMEL. Erfolgreich abgeschlossenes Diplomstudium zum Wirtschaftsingenieur (BA), Übernahme in die Festanstellung, Projektleitung mit wachsender Verantwortung. Seit Mitte letzten Jahres nun die Position eines Key Account Managers. Als solcher ist er weltweit für die Marke eines Automobilkunden von MANN+HUMMEL verantwortlich ist. So eine Karriere in dieser kurzen Zeit – wie geht das?

Mit belastbarem Fachwissen, großem Einsatz und einer guten Portion Ehrgeiz? Sicher – und vor allem auch mit einem Unternehmen, das das Potenzial seiner Nachwuchsmanager erkennt und gezielt fördert. Der Reihe nach: 2003 hat Rapp in Stuttgart an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg sein Diplom-Wirtschaftsingenieurstudium begonnen, damals noch Berufsakademie Baden-Württemberg. Bewusst ein BA- statt Uni- oder FH-Studium, weil er eine Karriere in der Industrie und nicht in Forschung und Lehre anstrebte. Gerade hier punktet die Duale Hochschule mit engem Praxisbezug und intensivem Austausch mit Wirtschaftsunternehmen.

Ebenso bewusst hat Rapp sich für MANN+HUMMEL entschieden – und damit gegen andere namhafte Global Playern der Industrie. „Die wussten ganz genau, wovon sie reden, hatten eine klare Linie, was sie von einem BA-Studenten erwarten und wie sie die Studenten während der drei Jahre im Unternehmen betreuen“, resümiert Rapp seine Eindrücke aus verschiedenen Gesprächen mit den Personalverantwortlichen des Unternehmens.

Technik und Betriebswirtschaft – auf beide Bereiche legt der Filtrationsspezialist in der Ausbildung seiner Studenten Wert. Die Ausbildungsziele sind vorgegeben und bieten viele Möglichkeiten, eigene Schwerpunkte zu setzen – beispielsweise bei der Wahl der Projekte oder dem Thema der Diplom-Arbeit. In seiner Ausbildungsleiterin hat Rapp eine gute Sparringspartnerin gefunden, eine Mentorin, die ihn während des Studiums beraten und gefördert hat.

Ein bestechendes Argument für Rapp damals: MANN+HUMMEL ist weltweit als Entwicklungspartner und Serienlieferant der internationalen Automobil- und Maschinenbauindustrie bekannt. Als internationaler Konzern ist er in allen wichtigen Märkten der Welt vertreten: Europa, Asien, Amerika, Australien, Afrika. Viele Optionen also für eine internationale Karriere. Gleichzeitig hat sich MANN+HUMMEL die Tradition eines Familienunternehmens bewahrt. Menschen und Werte sind von jeher sehr wichtig: Respekt, Teamarbeit und Integrität – nach innen wie nach außen.

Sein gutes, internationales Netzwerk hat Rapp bereits während seines Studiums aufgebaut. Damals war er für drei Monate in China, betraut mit einer verantwortungsvollen Projektarbeit. „Ein Saugrohr, das wir für einen Kunden bereits in Frankreich in Serie gefertigt hatten, sollte für den chinesischen Markt unter dortigen Fertigungsbedingungen in einem unserer chinesischen Werke hergestellt werden. Ich unterstützte die Teams und damit den Know-how-Transfer in Frankreich, Deutschland und China“, umreißt Rapp seine Aufgabe. Eine große Herausforderung, an der sich gut der Umgang von MANN+HUMMEL mit seinem Managementnachwuchs zeigt. Das Unternehmen schaut sich sehr genau an, welches Know-how, welche Erfahrungen ein junger Manager in spe hat. Geht er umsichtig vor, denkt er an alle wichtigen Aspekte und steuert er das Projekt sicher? Die Vorgesetzten prüfen gewissenhaft, was sie dem Einzelnen zutrauen können. Entsprechend sehen die Projekte aus – mit mehr oder weniger Freiraum, mit mehr oder weniger Unterstützung und Führung durch erfahrene Fachkräfte. Sicherheit und Schutz – sowohl für den jungen Manager als auch für den Kunden.

Rapp hat seinen Freiraum genutzt und das in ihn gesetzte Vertrauen bestätigt. Nach seinem Diplom hatte er gleich eine Festanstellung in der Tasche und auch zunehmend umfangreichere Projekte im Vertrieb. Zunächst als Projektleiter. In dieser Funktion war er der Ansprechpartner für einen internationalen Automobilkunden. Für Themen wie Qualität, Logistik, Preisverhandlung oder Produktentwicklung. Brauchte der Kunde ein neues Filtrationssystem, so koordinierte Rapp das gesamte Team, bestehend aus Entwicklern, Fertigungsspezialisten, Controllern und vielen mehr. Eine vielschichtige Aufgabe von großer Tragweite. Dass er seine Arbeit gut gemacht hat, belegt sein nächster Schritt auf der Karriereleiter. Seit Mitte 2010 ist er Key Account Manager und damit weltweit der Verantwortliche für die Marke des Automobilkunden, den er bereits als Vertriebsprojektleiter betreut hat. Mit einem Team von drei Projektleitern und mit der Unterstützung einer Assistentin kümmert er sich um seinen Kunden an all den Standorten, an denen der Kunde ein Werk hat. Ob in Deutschland, Ungarn, China oder sonst irgendwo auf der Welt.

Die Aufgaben eines Vertriebsprojektleiters sind vielseitig und anspruchsvoll. Stehen an einem Tag Preisverhandlungen im Vordergrund, sind es am Nächsten Qualität, Kundenzufriedenheit oder womöglich ein Audit. Mit seiner technischen und betriebswirtschaftlichen Ausbildung im Rücken ist Rapp auch der erste Kontakt des Kunden, wenn dieser eine Lösung für eine technische Aufgabenstellung braucht. Rapp bespricht mit dem Kunden die Anforderungen und Rahmenbedingungen und sucht mit seinen Kollegen aus dem Entwicklungsteam nach einer optimalen Lösung. Entweder gibt es bereits eine in dem bestehenden breiten Produktportfolio von MANN+HUMMEL oder das Team entwickelt eine neue, innovative Lösung. Ein neues Filtersystem, Möglichkeiten zur Reduzierung von Co2 oder von Gewicht – Rapp ist für seinen Kunden der Mann für alle Fragen.

Ein typischer Arbeitstag? Den gibt es bei ihm nicht, dazu ist sein Aufgabenbereich zu vielseitig. Nehmen wir beispielsweise das Thema Fertigungskapazitäten. Wie ist trotz steigender Kundenbedarfe die Lieferfähigkeit gegeben?? Dabei fungiert Rapp sowohl als Koordinator der internen Funktionsbereiche wie Einkauf und Logistik als auch als erster Ansprechpartner für den Kunden. Gerade diese Abwechslung begeistert ihn an seiner Arbeit, macht sie für ihn spannend. So spannend, dass er die Entscheidungen für das BA-Studium und für MANN+HUMMEL wieder treffen würde. Die Entwicklungsmöglichkeiten, die Programme zur Nachwuchsförderung, die Karriereoptionen und das Betriebsklima bei dem Filtrationsspezialisten – „Das stimmt für mich bisher!“ Er kann sich sehr gut vorstellen, hier weiter seinen Weg zu machen. Vielleicht im Vertrieb, in Deutschland oder in einem der vielen anderen Bereiche an einem der über 40 Firmenstandorte von MANN+HUMMEL? Wer weiß. Wenn es an der Zeit ist, wird Heiko Rapp den nächsten Schritt mit seinem Vorgesetzten besprechen.


Erfahrungsbericht MANN+HUMMELÜber MANN+HUMMEL
MANN+HUMMEL ist Entwicklungspartner und Serienlieferant der internationalen Automobil- und Maschinenbauindustrie. 2009 erwirtschafteten weltweit 11.800 Mitarbeiter an 41 Standorten einen Umsatz von 1,67 Milliarden Euro. Zum Produktportfolio der Unternehmensgruppe gehören u.a. Luftfiltersysteme, Saugsysteme, Flüssigkeitsfiltersysteme, Innenraumfilter und Zylinderkopfhauben aus Kunststoff mit hohem Integrationsgrad für die Automobilindustrie sowie Filterelemente für die Wartung und Reparatur von Kraftfahrzeugen. Für den Maschinenbau, die Verfahrenstechnik und die industrielle Fertigung umfasst das Produktportfolio Industriefilter, ein Programm zur Senkung von Rußemissionen in Dieselmotoren, Membranfilter für die Wasserfiltration, Filteranlagen und Anlagen sowie Geräte zum Fördern, Dosieren und Trocknen von rieselfähigen Kunststoffen. Weitere Informationen zu MANN+HUMMEL finden Sie unter http://www.mann-hummel.com.


Lesen Sie weitere Erfahrungsberichte!

 

Die neuen Ausgaben von Berufsstart Technik
und Wirtschaft Wintersemester 2011/2012 sind da!!!
Aktuelles TOP-THEMA - No-Goes im Bewerbungsverfahren und im Vorstellungsgespräch
Gleich bestellen!!!

Sie interessieren sich für ein duales Studium?
Auch da haben wir was für Sie -
die 1. Ausgabe von Berufsstart Duales Studium!
Gleich bestellen!!!

Berufsstart-Newsletter
Wir recherchieren monatlich für Sie.
... mehr
... gratis abonnieren